Die aktuelle Sau auf der Dorfstraße

by Gunnar on 1. September 2010 · 5 comments

Eigentlich wollte der Herr Kaliban auch was zur Sarrazin-Debatte sagen. Ach.

Aber man soll nicht mit Wut schreiben, da habe ich den halbfertigen Text weggeworfen. Außerdem ist die ganze alberne Debatte schon zu weit fortgeschritten, als dass man sie noch vernünftig einfangen könnte. Und ich habe keine rechte Lust, das Buch komplett zu lesen. Ich zitiere also nur mich selber:

Und verweise ansonsten auf den gewohnt souveränen Herrn Spreng und zudem auf einen Beitrag des von mir eher weniger geschätzten Frank Schirrmacher, der aber — bei aller Sympathie für Sarrazin — auch nicht umhin kann, das Verlogene am Buch zu kritisieren:

“Sarrazin blendet eine jahrhundertelange, zum Teil verheerende wissenschaftliche Rezeptionsgeschichte darwinistischer Theorien aus und schließt an sie an, als seien sie Erkenntnis von heute. Damit es nicht auffällt, verschleiert er die Terminologie.”

Deutlichere Worte findet — natürlich — Herr Sickendieck von F!xmbr.

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Vivi September 1, 2010 um 12:44

Wie der Niggemeier schon zu einem anderen Thema schrieb: Es gibt Dinge, die sind so falsch, das man nicht weiß wo man anfangen soll, und dann solche wie das hier, die so falsch sind, dass man nicht weiß ob man überhaupt anfangen sollte. Sarrazin ist definitiv die letztere Sache.
Da sollte sich der allgemeine Journalismus mal die wichtigste Regel des Netzes vornehmen: Don’t feed the troll.

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eksirf September 1, 2010 um 18:22

Was mir persönlich schon fast Angst macht, sind die Reaktionen auf das Buch. Die Titelseite einer der letzten Bild Zeitungen fand ich schon “seltsam”. Wenn ich aber sehe, was so in den Kundenrezensionen von Amazon.de zu dem Buch geschrieben wird…

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hoschi September 1, 2010 um 18:37

man kann ja vieles verlinken, aber Herr Sickendieck von F!xmbr muss echt nich sein…

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Gunnar September 1, 2010 um 21:29

Dochdoch, das muss zuweilen sein.

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Konrad September 1, 2010 um 22:53

Sarrazin ist brilliant, so eine perfekte Sales Promotion hat noch nicht mal Eva Herrmann hinbekommen.

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