Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet

by Gunnar on 8. September 2010 · 62 comments

Eine (allzu) kurze Liebeserklärung an die Science Fiction.

Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser-Tor.

Ich sah Spock sterben, allein im Strahlenhagel des Reaktors. Ich erinnere Citadel; ich war der Avatar der Maschinengottheit. Ich erlebte Ashs Verrat im Auftrag von Weyland-Yutani, der unser aller Schicksal besiegelte. Ich lernte die Nacht zu fürchten, damals im Jahr 802.701. Ich ging an John Sheridans Seite, als er, ein alter Mann, ein letztes Mal die leere Raumstation besuchte. Ich folgte Hiro und Y.T auf ihrer Reise durch die Realität und das Metaversum, die meine Synapsen explodieren ließ. Ich schaute Rama hinterher, als es unser Sonnensystem verließ und alle seine Geheimnisse mit sich nahm. Ich sah die Flecken auf den Lippen der Mentaten, das Blau der Augen Ibads. Ich reiste mit dem Doktor zum Ende der Zeit und erriet die wahre Identität des Gesichts von Boe. Ich nahm Teil an der Revolte von Luna, die Mikes Ende war. Ich kämpfte auf der Ringwelt gegen die Flood und floh mit James Raynor vor den Truppen der Terranischen Liga. Ich starb wie alle anderen in den engen Gängen des Space Hulks, als die Genestealer kamen. Ich traf allein die Entscheidung, Kaidan zu opfern, um Ashley zu retten. Ich schluckte das Gegenmittel zu den Maskonen und sah, endlich, das wahre Elend der Welt. Ich erforschte die Biologie der Chtorr auf der Suche dem Grund für ihre Anwesenheit. Ich stand am Tisch, als Han zuerst schoss. Ich sah den Wahnsinn der Clans auf dem Alpha-Mond. Ich hörte GlaDOS singen. Ich spielte Azad gegen den Imperator und ahnte nicht, dass auch ich nur eine Figur in einem Spiel war. Ich schützte die Königin der Krabbler und nahm die Verantwortung für den Tod ihrer Spezies auf mich. Ich verlor mich in den Geschichten auf dem Körper des illustrierten Mannes. Ich war dabei, als im Serenity Valley unser Traum von der Freiheit endete, trotz aller Tapferkeit. Ich erblickte das Funkeln in Starbucks Augen nach ihrer Rückkehr. Ich war in London, als die Raketenbomben einschlugen und die Proles um ihre Leben liefen. Ich liebte Siri von Maui-Covenant für ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und ihre Schönheit. Ich reiste auf den Schiffen der Queng Ho, als die Emergents hinterrücks ihre Gehirne mit dem Virus infizierten.

Aber all diese Momente werden verloren sein… in der Zeit, so wie… Tränen im Regen.

[*] [**]

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Carsten Orthbandt September 8, 2010 um 22:53

Wow! Das ist mal echt schön. Und ich habe echt das Gefühl ‘was verpasst zu haben weil ich nicht alles erkannt habe.

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Megafish September 8, 2010 um 22:54

Magische Momente – wunderbar, danke!

Musste auch sehr lachen, als Martha und der Doctor herausfinden, wer sich hinter dem Face of Boe verbirgt…

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Dennis Ziesecke September 8, 2010 um 23:22

Hach, da kamen einige Erinnerungen hoch :) . Und nachdem ich vor kurzem erst das Lebenswerk von Phil. K. Dick gelesen habe ist es jetzt Zeit für Clarke. Oder doch mehr Heinlein? Asimov noch einmal? Oder doch lieber endlich Mass Effect 2 installieren? :)

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Ranor September 8, 2010 um 23:26

Großartig! Wirklich ganz, ganz großartig.

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Syrix September 8, 2010 um 23:29

Wenn man so einen Beitrag liest, kann man echt traurig werden soviele Sachen verpasst zu haben wenn man weiß, dass man sie wohl auch nie nachholen wird.
Dafür habe ich dutzende Perry Rhodan Zyklen gelesen, das ist doch schonmal ein Anfang :)

Auch wenn das vllt. den Blogeintrag kaputt macht würde ich mich freuen, wenn du eine Liste der verwendeten Werke erstellst. Doctor Who, Babylon 5 und Alien habe ich schon mal erkannt

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Gunnar September 9, 2010 um 08:52

Dochdoch, Liste folgt heute abend. Wollte das nur erstmal so stehen lassen.

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Tanne September 8, 2010 um 23:39

Haha. Space Hulk! Muss meine Truppe zum Spielen mal wieder versammeln! Aberdas nur am Rande. Sehr schön zusammengestellt, vor allen Dingen am Anfang und am Ende. ;)

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Marjan September 8, 2010 um 23:44

wirklich schön geschrieben.

manöverkritik: müsste es nicht James Raynor heißen, mit dem du vor der terranischen liga flohst? (oha, weit aus dem fenster gelehnt, wo ich sonst fast nichts erkannte).

und folgtest du nicht auch Cpt. Reynolds, der eine ladung heißer ware aus einem zug vor den augen einer kompanie allianzler stahl und nach diesem coup alles zurückbrachte?

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Gunnar September 9, 2010 um 08:43

guter punkt. das mit capt. reynolds hatte ich vergessen, der war natürlich fest eingeplant. und den raynor habe ich korrigiert.

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bildtexter September 9, 2010 um 00:06

Sehr schön melancholisch und stimmig geschrieben. Wobei…es ist nix von Iain Banks dabei, oder?

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Gunnar September 9, 2010 um 08:56

jetzt schon.

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Fraggy September 9, 2010 um 00:54

Wunderschön :)

Hier ist was ich erkannt habe:
Ich sah Spock sterben, allein im Strahlenhagel des Reaktors.
Star Trek 2 – Wrath of Khan
Ich erlebte Ashs Verrat im Auftrag von Weyland-Yutani, der unser aller Schicksal besiegelte.
Alien
Ich folgte Hiro und Y.T auf ihrer Reise durch die Realität und das Metaversum, die meine Synapsen explodieren ließ.
“Snow Crash” von Neal Stephenson
Ich erblickte das Funkeln in den Augen Starbucks nach ihrer Rückkehr.
Battlestar Galactica
Ich reiste mit dem Doktor zum Ende der Zeit und erriet die wahre Identität des Gesichts von Boe.
Doctor Who
Ich kämpfte auf der Ringwelt gegen die Flood und floh mit James Raynor vor den Truppen der Terranischen Liga.
Halo und Starcraft
Ich stand am Tisch, als Han zuerst schoss.
Star Wars – A New Hope
Ich schützte die Königin der Krabbler und nahm die Verantwortung für den Tod ihrer Spezies auf mich.
Die Ender Bücher von Orson Scott Card (die heißen im Deutschen “Krabbler”?? Wie lame)

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Chrysalis September 9, 2010 um 06:54

und das umschließende “Ich habe Dinge gesehen … Tränen im Regen” did not ring a bell? – Blade Runner. Bester Monolog aller Zeiten.

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Fraggy September 9, 2010 um 16:45

Das schrieb ich nicht hin, weil ich dachte, dass es spätestens mit dem Link unten im Blogeintrag klar wäre. Aber der Vollständigkeit halber… ja, hätte man hinschreiben können

Gunnar September 9, 2010 um 08:56

Krabbler, ja. Musste das auch nachschlagen.

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Alex September 9, 2010 um 01:40

geil! ich habe mich jedes mal wenn ich was erkannt habe wie ein kleiner Schneekönig gefreut…

Look at you, hacker. A pathetic creature of meat and bone, panting and sweating as you run through my corridors. How can you challenge a perfect, immortal machine?

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http://twitter.com/ithoughts_de September 9, 2010 um 11:31

Ist das System Shock 2?

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Gunnar September 9, 2010 um 21:23

Ja.

Gerhard September 9, 2010 um 08:00

Sehr sehr schön! Irgendwie fehlt mir Stanislaw Lem… :-)

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Gunnar September 9, 2010 um 09:09

Ist jetzt drin.

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Anderer Alex September 9, 2010 um 09:32

Der Hyperion Verweis ist sehr weit weg, wenns Lesen lange her ist. Trotzdem meiner Meinung nach das Highlight.

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Marvin September 9, 2010 um 10:20

Grausam, wenn ein Pop-Up-Blocker oder eine sonstig veraltete Funktion im Browser verhindert, dass man auf den “Gefällt mir”-Button klicken kann. *Seufz* Dann halt altmodisch: Vielen dank lieber Gunnar, das war toll, einfach nur toll.

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Toast September 9, 2010 um 10:21

John Sheridan, hach.

Die Liebeserklärung mag zwar kurz sein, aber intensiv.

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Daniel September 9, 2010 um 11:26

Großartig! Auch wenn ich nicht alles kenne, heißt das nur, dass mir noch viel bleibt…

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Maak September 9, 2010 um 11:57

Sehr geile Idee für nen Blogpost. Auch das Blade Runner Opening/Closing sehr passend.

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knurd September 9, 2010 um 12:46

Ähem. Nach Kanon ist J.H. nicht Face of Boe. Er könnte es sein, aber die Tatsache, dass die Spezies Boekind ein paar mal erwähnt wird (erste Staffel, beim Tod der Erde und dort im Krankenhaus mit den Katzenmenschen) sollte stutzig machen.
Ausserdem: Wie will J.H. alle Wesen mit ner Telefonnummer durchnudeln wenn er…nun ja…keine Nudel hat. :P
Aber das Whoniversum ist sowieso ein wenig…wirr.

Fraggy: “Ich war in London, als die Raketenbomben einschlugen und die Proles um ihre Leben liefen.” ist von 1984, Orwell.

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House September 9, 2010 um 13:35

Das war der schönste Blogpost, den ich hier je gelesen habe. Danke, Gunnar.
Ich habe zwar nur den Verweis auf Mass Effect 2 erkannt, aber dank dir werde ich mir vielleicht doch mal ein paar mehr Sci-Fi-Bücher kaufen.
Hach. Toller Eintrag.

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Kai September 9, 2010 um 14:53

Darauf erst mal einen Pangalaktischen Donnergurgler!

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Jonas September 9, 2010 um 15:00

Wunderschön.
Und nichts wäre als Anfang und Ende besser geeignet als Roys Monolog.

Aber warst du nicht auch dabei als Chell jedes Teil von GlaDOS verbrannte?
Oder noch besser: Als GLadOS ihr Lied sang?

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Knurrunkulus September 9, 2010 um 15:23

Super. Erinnert mich daran, dass ich mehr Sci-Fi spielen, sehen und lesen möchte. Ich bin bisher nur am äußersten Rand des Genres unterwegs, glaube aber, dass ich es dabei nicht belassen möchte. Dementsprechend höchstens ein Drittel der Anspielungen verstanden, aber immerhin. Am schnellsten ging es bei den Ausführungen zu Firefly, Mass Effect 2, Battlestar Galactica (wobei ich da jetzt Angst habe, einem Spoiler aufgesessen zu sein, da erst am Ende der zweiten Remake-Staffel angelangt) und Planescape Torment (das ist doch der illustrierte Mann, oder?). Letzteres habe ich immer noch nicht gespielt, obwohl längst in meinem Besitz. Mir ist durchaus klar, dass ich das bald mal ändern müsste.

Und was Blade Runner angeht: Ich kapier ja ehrlich gesagt bis heute nicht, wieso die “Tears in Rain”-Szene so großartig ist. Aber sie ist es. Sie ist es halt einfach.

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Krautmeister September 9, 2010 um 15:26

Und bestimmt sah er wie Doolittle auf dem Wrackteil durchs All surfte, nachdem er der intelligenten Bombe Phänomenologie beigebracht hatte.
Und ganz bestimmt zerschellte auch sein Raumschiff zu den Klängen des Donauwalzers weil er zur ELITE gehören wollte.
;-)

Sehr schöner Eintrag! Vielen Dank!

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Niteowl September 9, 2010 um 20:21

All die schönen Erinnerungen. Und es ist bemerkenswert wie viele davon ich allein Dir verdanke, Gunnar: Ender, Hyperion, Battlestar Galactica, Snow Crash und Firefly hab ich allein deshalb gelesen/geschaut, weil Du sie auf Deinem Blog oder in der GameStar empfohlen hast. Enttäuscht wurde ich nie, ganz im Gegenteil.

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Gunnar September 9, 2010 um 20:25

Liste der Referenzen, halbinformativ verlinkt

Ich sah Spock sterben, allein im Strahlenhagel des Reaktors. > Star Trek II
Ich erinnere Citadel; ich war der Avatar der Maschinengottheit. > System Shock 2
Ich erlebte Ashs Verrat im Auftrag von Weyland-Yutani, der unser aller Schicksal besiegelte. > Alien
Ich lernte die Nacht zu fürchten, damals im Jahr 802.701. > Die Zeitmaschine
Ich ging an John Sheridans Seite, als er, ein alter Mann, ein letztes Mal die leere Raumstation besuchte. > Babylon 5, Staffel 5
Ich folgte Hiro und Y.T auf ihrer Reise durch die Realität und das Metaversum, die meine Synapsen explodieren ließ. > Snow Crash
Ich schaute Rama hinterher, als es unser Sonnensystem verließ und alle seine Geheimnisse mit sich nahm. > Rendezvous mit Rama
Ich sah die Flecken auf den Lippen der Mentaten, das Blau der Augen Ibads. > Dune, der Wüstenplanet
Ich reiste mit dem Doktor zum Ende der Zeit und erriet die wahre Identität des Gesichts von Boe. > Dr. Who, dritte (?) neue Staffel
Ich nahm Teil an der Revolte von Luna, die Mikes Ende war. > The Moon is a Harsh Mistress
Ich kämpfte auf der Ringwelt gegen die Flood und floh mit James Raynor vor den Truppen der Terranischen Liga. > Halo, Starcraft
Ich starb wie alle anderen in den engen Gängen des Space Hulks, als die Genestealer kamen. > Space Hulk
Ich traf kalten Herzens die Entscheidung, Kaidan zu opfern, um Ashley zu retten. > Mass Effect
Ich schluckte das Gegenmittel zu den Maskonen und sah, endlich, das wahre Elend der Welt. > Der futurologische Kongress
Ich erforschte die Biologie der Chtorr auf der Suche dem Grund für ihre Anwesenheit. > Die biologische Invasion
Ich stand am Tisch, als Han zuerst schoss. > Star Wars
Ich sah den Wahnsinn der Clans auf dem Alpha-Mond. > Die Clans des Alpha-Mondes
Ich spielte Azad gegen den Imperator und ahnte nicht, dass auch ich nur eine Figur in einem Spiel war. > The Player of Games (The Culture)
Ich schützte die Königin der Krabbler und nahm die Verantwortung für den Tod ihrer Spezies auf mich. > Ender’s Game (Ender Wiggin Saga)
Ich verlor mich in den Geschichten auf dem Körper des illustrierten Mannes. > Der illustrierte Mann
Ich hörte GlaDOS singen. > Portal
Ich war dabei, als im Serenity Valley unser Traum von der Freiheit endete, trotz aller Tapferkeit. > Firefly
Ich erblickte das Funkeln in Starbucks Augen nach ihrer Rückkehr. > Battlestar Galactica, Staffel 4
Ich war in London, als die Raketenbomben einschlugen und die Proles um ihre Leben liefen. > 1984
Ich liebte Siri von Maui-Covenant für ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und ihre Schönheit. > Hyperion
Ich reiste auf den Schiffen der Queng Ho, als die Emergents hinterrücks ihre Gehirne mit dem Virus infizierten. > Eine Tiefe am Himmel

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Gerhard September 10, 2010 um 08:58

Frage: Ich kenn zwar nahezu alle Bücher und Games hier, aber Firefly und Babylon 5 hab ich noch nicht gesehen. Lohnt es sich, die beiden auf DVD zu besorgen?

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Le Rainer September 10, 2010 um 09:19

Firefly ist super, aber ziemlich eigen. Plätschert ein paar Folgen dahin, wird immer besser, ist viel zu schnell vorbei. Der Fantrailer hier zeigt die Essenz der Serie ganz gut http://www.dailymotion.com/video/x22vxy_firefly-series-trailer-1st-place-wi_shortfilms

Chrysalis September 10, 2010 um 18:36

… und Babylon 5 ist in meiner persönlichen Hitliste erst durch Battlestar Galactica von Platz 1 der besten Serien aller Zeiten verdrängt worden. Sehenswert, wenn man bereit ist, Zeit für den gesamten Handlungsbogen aller 110 Folgen einzuplanen; die B5-Filme kann man sich hingegen getrost schenken (IMHO).

Gerhard September 15, 2010 um 13:12

Ok – danke für die Antworten. 110 Folgen sind kein Problem – ich hab ja noch ein paar Jahre Zeit bis zur Pension… :) DANKE!

Basileus September 9, 2010 um 22:45

Wunder-, wunderschön.

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Eol Ruin September 10, 2010 um 00:49

Ich hab von Vernon Vinge “Ein Feuer auf der Tiefe” gelesen.
Hat mir nicht ganz so gut gefallen.
Wie ist denn “Eine Tiefe am Himmel” im Vergleich dazu?

Antworten

timtim September 10, 2010 um 08:49

Ganz anders. Aber auch eher was für Leute, die auf eine Handlung verzichten können.

Antworten

Marvin September 10, 2010 um 10:58

Hm, aber hast du nicht auch die Luftschächte in Deus Ex unsicher gemacht? *g*

Antworten

Gunnar September 10, 2010 um 11:45

Ach, und noch so vieles mehr. Aber irgendwann ist’s gut, sonst wird die Liste ermüdend.

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Baruch September 10, 2010 um 15:18

Wow!
Eine wunderbare Liebeserklärung an das beste Genre.
Besser gehts nimmer.
Gunnar, das ist der beste Beitrag den ich hier in meinen zwei Jahren bisher gelesen habe.
Einfach großartig, auch wenn sicher jeder von uns ein besonderes Ereignis in der Liste vermissen könnte, die ist so super, wie sie jetzt ist.
Danke dafür.

Antworten

Claus September 11, 2010 um 02:13

Mmh, schon sehr schön.

5. Element, Outland, Pitch Black, Farscape, Starship Troopers, diverse Mangas (Captain Future, Titan A.E., …. … …) bis hin zu Muppets from Space und zig andere Romanen (persönlich hätte ich ja die SF-Romane von C.S.Lewis vor Augen) noch mit implentieren können. Aber dann wäre es vermutlich zu ermüdend gewesen (vom Autor bis hin zum Leser).

Auf jeden Fall ein schöner Text.

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Scuba September 11, 2010 um 08:35

Wirklich, traumhafter Text, und, wie in der überschrift schon gesagt, eine wunderschöne Liebeserklärung an Science Fiction. Auch wen du die Liste nicht mehr erweiterst: Ich hätte auf jeden Fall noch “Ich fand mit Arthur Dent die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest” eingebaut^^

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Raz0rking September 11, 2010 um 15:14

seehr schön.
mass effect und halo sind vertreten XD

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Orcbandit September 12, 2010 um 13:46

Danke, einfach großartig !

Antworten

Timbomambo September 12, 2010 um 20:34

Wunderschön! Danke für diesen Text!

John Sheridan wich ich ebenfalls nie von der Seite ;)
aber ich vermisse hier schmerzlichst das Shrike …

Antworten

Timbomambo September 12, 2010 um 22:55

ach nee habs grad in Siri entdeckt :D achja Siri *seufz*

Antworten

Remax Dezember 7, 2010 um 13:45

Wow, klasse…

Wobei ich sagen muss dass ich 50% davon nicht kenne….

genial…

p.s. Hyperion, ist für mich der beste Scifi Roman!

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Mickey Februar 4, 2011 um 02:52

ich schlich ich in den kopf von grainger, damals im halycon nebel und trage sein andenken weiter, dessen erwähnung ich in dieser ansonsten sehr gelungenen ode vermisse…

greetz m.

by the way, ich würde christina stürmer gerne mal nackt sehen, mitten in einer durchwachten nacht am rechner, damit ich mich nicht nur mit milch und keksen wach halten muss und halte das für ein recht harmloses ansinnen ;)

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Ebi Januar 26, 2012 um 16:31

Sehr schöner Text. Gute Idee und mal längst überfällig, dass das mal jemand so formuliert.
Hast Du nicht auch mit Miles unter den Schikanen der Kadettenausbildung und der Trägheit des alten Kastensystems Systems gelitten?

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Christof Januar 27, 2012 um 20:49

Kann der Text überhaupt vollständig sein, ohne sich nach 300 Zeilen abzunutzen? (Ich würde vielleicht Babylon 5 gegen Asimov tauschen und Kampfstern Galaktika gegen “Brave New World”. Aber ich bin ja nicht du.) Schöner Text, vielen Dank!

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Gunnar Januar 27, 2012 um 22:15

Nee, ist hoffnungslos unvollständig. Daher subjektiv.

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Ebi Januar 28, 2012 um 03:55

Nein, man kann nicht alles unterbringen, das ist klar. Noch ehe man zu einem Viertel fertig wäre, hätte es sich abgenutzt, wie Du richtig sagst. Aber natürlich setzt jeder, wie die Kommentare zeigen, etwas anderes in der Priorität nach oben.
Mir z.B. gefallen Galactica und die Spiele größtenteils gar nicht, so dass ich sie nicht erwähnen würde, aber die opulente Space Opera um Miles Vorksigan von Louis McMaster Bujold wären mir wichtig genug, sie zu erwähnen. Und auch die denkenden Wälder von Alan Dean Foster stünden bei mir weit oben, …. um nur mal zwei zu nennen.

Aber dafür sind die Kommentare ja da und man kann sehen, was die durch den Text zur Erinnerung gekommenen Leute so alles an eigenen Favoriten aufbieten. Ist schön zum Stöbern und man findet noch etliche Anregungen.

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