Der Tod in Schwarzweiß

by Gunnar on 6. September 2010 · 3 comments

Herr Kaliban müsste mehr Zeit mit interaktiver Unterhaltung verbringen.

Ich spiele zu wenig, vor allem zu wenig Indie-Spiele. So habe ich bislang Tale of Tales übersehen*, eine kleine Firma aus Belgien, die künstlerische Spiele fernab der Hauptströme kommerzieller Videospielunterhaltung macht. Zum Beispiel The Graveyard von 2008, bei dem man eine klapprige alte Frau über einen schwarzweißen 3D-Friedhof steuert (siehe Bild). Mehr ein begehbares Gedicht als ein Spiel, aber nichtsdestotrotz faszinierend für die zehn Minuten, die man damit verbringt. Wer ein bisschen Sinn für sowas hat, kann ja mal hinsurfen. Das Spiel ist grundsätzlich kostenlos; die quasi inhaltsgleiche “Vollversion” kostet 5 Dollar.

Und wenn wir gerade bei schwarzweißen Spielen sind, dieses Limbo, von dem alle schwärmen, ist natürlich auch sensationell (und spielerisch ein ganzes Stück weniger absurd), aber dafür braucht man eine Xbox 360. Und 1.200 “Microsoft Points”. Tja.

* [via]

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