Goldkinderereien

by Gunnar on 11. Dezember 2010 · 3 comments

Herr Kaliban spricht mit dem Goldkindtm. Oder besser: ist Stichwortgeber für das Goldkind, das überhaupt erstaunlich viel redet, für eine Zweieinhalbjährige.

Drei Tage, drei kurze Gespräche:

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Goldkind: (spielt mit einem Polizeiauto und öffnet die Türen)
Herr Kaliban: (bemüht) Oh, wer steigt da aus? Ein Polizist?
Goldkind: Nein, kein Polizist, ein richtiger Mann. Ein Papa!

Ah. Wow. Natürlich.

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Goldkind: (laut) Ich will einen Kinderfernseher!
Herr Kaliban: (erschrocken) WIE BITTE?
Goldkind: Ich will einen Kinderfernseher!
Herr Kaliban: (beunruhigt) Aber was willst du denn mit einem Fernseher??!!?
Goldkind: Sport machen. Wie die Mama.

Argh, die Flimmerkiste läuft bei uns tagsüber nur, wenn meine Gattin unter Anleitung der Yoga-DVD Übungen macht und sogar das löst in Kindern schon den Wunsch aus, einen Fernseher zu besitzen. Offenbar ein mächtiges Medium.

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Goldkind: (dozierend) Und der Bär ist ja kein Mensch, der kann sogar Menschen beißen.
Herr Kaliban: (hebt eine Augenbraue) Kein Mensch? Was unterscheidet denn Tiere von Menschen?
Goldkind: Tiere machen beim Essen den Mund nicht zu. (macht offenen Mundes Kaubewegungen)

Nun, offenbar hat sie ihren Knigge gelesen.

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