Januar 2011

Sonntagsdings

by Gunnar on 30. Januar 2011 · 8 comments

Heute mal fast pünktlich. Dafür eher kurz. Ahem.

VIDEO: Lustiger Fallout-Fanfilm: Nuka Break. ###

VIDEO: You need to get off Facebook! ###

VIDEO: Und hier sind schon wieder Zeitraffer-Videos, diesmal aus Natur und Wissenschaft. ###

VIDEO: Sowas Ähnliches hatten wir schon mal, glaube ich, aber es ist immer wieder schön: 160 Schwarzenegger-Filmzitate. ###

VIDEO: Der Wilhelm-Scream ist überall und stirbt nicht aus. ###

VIDEO: Krawattenbinden wäre schon mal eine Sache, die diese Maschine besser kann als ich. ###

VIDEO: Man muss zuweilen auch einfach mal an die großen Klassiker des deutschen Pop erinnern: Kopfhaut. ###

VIDEO: Energetische Roboter! ###

VIDEO: Okay, und nach diesem Video sind wir alle schlauer und wissen auch, was der Kayes-Effekt ist. ###

COMIC: Habe die Espresso-Maschine geflasht. ###

GRAFIK: Das Bermuda-Dreieck der Produktivität… ###

GRAFIK: US-Staaten, nach Bruttosozialprodukt verglichen mit Nationen. Texas ist demnach so groß wie Russland. ###

BILDER: Videospielekunstwerkchen. ###

FOTOS: Stell dich auf eine Bank, sonntags, zieh was Hübsches an. ###

TEXT: Die Ex-Kollegen von GamePro schreiben über Angst in Videospielen. ###

TEXT: Ach, die Berg schreibt ja auch SpOn-Kolumnen. Und in einem ganz hübschen Format, das klaue ich bei Gelegenheit mal.

LISTE: Zehn große kommerzielle Fehlschläge der Videospielegeschichte. ###

GAME: Fract ist schön und ungewöhnlich und empfehleneswert. Download: hier. Video: hier. ###

SITE: Link-Verkürzer benutzen kann jeder, echte Männer verwenden ShadyURL, um den verkürzten Link böse aussehen zu lassen. ###

SITE: Openleaks ist online. ###

SITE: Qwiki stellt Informationen sehr hübsch dar. Braucht man nicht, kann aber einer hübscher Einstieg in eine Recherche sein. ###

DING: Sensationelles Geschenk für Formel-1-Fans mit Stil. Falls es die gibt. Ahem. ###

DING: Die Dalek Kiddie Rides bekomme ich vermutlich nie von meiner Frau genehmigt, Mist. ###

Zum Abschluss rasch noch ein VIDEO:

Dies war die heutige Ausgabe der wöchentlichen Linkliste vom Herrn Kaliban, diesmal entstanden unter Mithilfe der freundlichen Linkeinsender Jagermo, Florian, Marc und den Kollegen, die bei meinem Arbeitgeber Gameforge die “Spass”-Mailingliste befeuern. Sachdienliche Link-Hinweise werden vom dankbaren Herrn Kaliban jederzeit an geeigneter Stelle entgegen genommen. Tipp für Seltenvorbeikommer: eine Linkliste der Linklisten gibt’s übrigens hier.

Wenn wenn wenn

by Gunnar on 25. Januar 2011 · 3 comments

Habe keine Zeit, was zu schreiben.

Wenn ich aber was schriebe, erläuterte ich all die Dinge, die von wahrhaft globalem Interesse sind.

Ich wählte Themen aus, von so unerhörter Brisanz, dass jeder darob in tiefe Nachdenklichkeit verfallen müsste.

Mein Ziel würde es sein, interdisziplinär arbeitend, komplexe Sachverhalte leicht verständlich darzustellen.

Selbstredend würde ich die weltanschaulich-politische Komponente nicht zu kurz kommen lassen; sowohl die Ungerechtigkeiten des Alltags als auch die Unzulänglichkeiten des kapitalistischen Systems fänden Erwähnung.

Jegliches, im Internet oder draußen in der Welt, anzutreffende Fehlverhalten prangerte ich so gnadenlos an, dass die betreffenden Widerlinge bestimmt ihren Hut nehmen müssten.

Mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln arbeitete ich an meinem Stil und feilte jeden Satz und jedes einzelne Wort so lange aus, bis mein Blogeintrag von jener prägnanten Prosa gekennzeichnet wäre, die mir bei anderen (Heidegger, v. Däniken, Nietzsche) so vorteilhaft aufgefallen ist.

Vielleicht würde ich auch der journalistisch-pseudoaktuellen Formen müde und versuchte mich statt dessen an klassischen Stilen; tiefer und tiefer versänke ich dann in die Qual der Wahl zwischen tausend Möglichkeiten verschiedener Erzähltechniken.

Packte mich der Ehrgeiz, böte ich auch alles auf, um mit den komplexesten Versmaßen im lyrischen Umfeld zu jonglieren.

Bestimmt. Habe aber keine Zeit.

[Alter Beitrag, bei mir selbst geklaut. Ahem.]

Sonntagslinks

by Gunnar on 24. Januar 2011 · 4 comments

Besser spät als nie.

VIDEO: Menschen laufen im Kreis herum, wenn sie nicht auf die Richtung achten. ###

VIDEO: Der TV-Sender 3Sat berichtet in seiner Sendung “Neues” über das kommende Browserspiel Star Trek: Infinite Space*, das derzeit in Frankfurt entwickelt wird. ###

VIDEO: Helikopterflug über spektakuläres Terrain, mit frei drehbarer Kamera. Sehr cool. ###

VIDEO: Wenn die Vorlesung langweilig ist, muss man da irgendwie raus… ###

VIDEO: Kinder können ja so gemein sein. ###

VIDEO: Interessante Ansichten des Straßenverkehrs von früher. Ach, und hübsche Musik. ###

VIDEO: Von TRAUMA läuft gerade die Beta. Das Gameplay ist irgendwie… eigen. Entwickelt wird es on einem Mann namens Krystian Majewski. Indie und so. ###

VIDEO: Beyond Black Mesa ist technisch aufwändiger Indie-Kurzfilm, der im Universum von Half-Life spielt. ###

VIDEO: Schon etwas älter, immer wieder hübsch: das Mausrad. ###

VIDEO: Maximal realistisches Low-Budget-Lenkrad. ###

PANORAMA: Paris in 26 Gigapixeln, zoombar. ###

INFOGRAFIK: Wie sich die Fangruppen der lokalen Fußballvereine über London verteilen. ###

BILDER: Pseudo-organische Formen in der Architektur. ###

BILDER:
Shanghai, vor zwanzig Jahren und heute. ###

BILDER: Wenn man Bezeichnungen (allzu) wörtlich nimmt… ###

BILDER: Wie man ein Spielzeugmotorrad aus einem Einweg-Feuerzeug herstellt. ###

TEXT:
“Wenn etwas funktioniert, dann soll es nicht geändert werden” sagt ZEIT-Kolumnist Martenstein in seinem Manifestchen. ###

TEXT: Ganz brauchbare Tipps: E-Mail-Etikette für schwer beschäftigte Leute. ###

TEXT: Niggemeier schreibt über die Doppelmoral von WELT und Co, sich über das Dschungelcamp zu echauffieren, es aber maximal auszuschlachten. Ach, und das Leistungsschutzrecht kommt im Text auch vor. ###

TEXT: Ganz praktisch: ein Überblick über aktuelle Social-Media-Studien. ###

GAME: Entanglement ist simpel, aber doch anspruchsvoll. Und fesselt eine ganze Weile. ###

GAME: K.O.L.M. ist ein hübsches Flash-Spiel mit gutem Design. Und Herz. ###

GAME: Mit dem Kriegswagen der Goblins über’s Land fahren und Leute umbringen: Goblin War Machine. ###

GAME: Halo in 8-Bit. Runterladen, zackzack, ehe Microsoft das verbietet. ###

DING: Pantone-Kekse. Für Grafiker und solche Leute. ###

DING: Oh wow, der komplette Faust auf einem Poster. Schick. ###

Zum Abschluss rasch noch ein VIDEO:

Dies war die heutige Ausgabe der wöchentlichen Linkliste vom Herrn Kaliban, diesmal entstanden unter Mithilfe der freundlichen Linkeinsender Florian, Knut, RJ und den Kollegen, die bei meinem Arbeitgeber Gameforge die “Spass”-Mailingliste befeuern. Sachdienliche Link-Hinweise werden vom dankbaren Herrn Kaliban jederzeit an geeigneter Stelle entgegen genommen. Tipp für Seltenvorbeikommer: eine Linkliste der Linklisten gibt’s übrigens hier.

Fundstück zwischendurch

by Gunnar on 21. Januar 2011 · 3 comments

Ohne weitere Worte.

Calamity Song

by Gunnar on 17. Januar 2011 · 1 comment

Herrn Kalibans heutiger Tag hat seinen eigenen Soundtrack.

The Return of the Sonntagslinks

by Gunnar on 17. Januar 2011 · 4 comments

Irgendwie ist die Woche schon wieder ‘rum und es fehlen noch die Sonntagslinks. Nun denn, here you are.

VIDEO: Cat Out ist ein toller kleiner Animationsfilm. ###

VIDEO: Dieses Video befasst sich mit Klassikern der Spielegeschichte und wie sie wären, wenn sie Extrem-Hart-Modi hätten. ###

VIDEO: Schönes Zeitraffer-Video von New York. Ich krieg’ die ja nie über. Und was ich auch nicht überkriege, sind Typografie-Videos wie dieses. Sensationell. ###

TEXT: Die britische Armee in Afghanistan betreibt mit ihren Hubschraubern Militär-Tourismus, sozusagen. ###

TEXT: Johnny findet, dass durch die Digitalisierung die Kultur in der Welt zunehmend weniger sichtbar wird. ###

TEXT: Man solle den Gründern der USA nichts Böses nachsagen, findet die konservative Tea Party. Da darf in Geschichtsbüchern natürlich nicht drinstehen, dass Sklaverei üblich war und das Land eigentlich den Indianern gehörte. ###

TEXT: Das Internet in Zahlen, wie jedes Jahr bei Royal Pingdom zu finden. ###

TEXT: Sprechen Sie PR? Brand Eins übersetzt die wichtigsten Fachbegriff der Öffentlichkeitsarbeit ins Deutsche. ###

INFOGRAFIK: Fünf neue Wege, eine Krawatte zu binden. ###

INFOGRAFIK: Die Obsession der Welt mit Facebook. ###

INFOGRAFIK: Die Raketen dieser Welt in einem ansehnlichen Schaubild. ###

INFOGRAFIK: Fuck the Future, die Vergangenheit war viel besser… ###

BILDER: Katzen als Kopfbedeckung – es gibt nichts, wozu’s keine Flickr-Gruppe gibt. ###

BILDER: Die Kunstwerke von Vicky Scott. ###

BILDER: Die Fotokunst-Serie The Dark Lens zeigt Star Wars-Figuren und -Raumschiffe in der Großstadt. ###

BILDER: Boston.com hat eine schöne Bilderstrecke über die Paris-Dakar-Rallye. ###

BLOG: Evernote ist ein ziemlich superes Programm, mit regelmäßiger Lektüre dieses Blogs wird es möglicherweise noch besser. ###

TWITTER: Der Phrasenpranger prangert Phrasen an. Und womit? Mit Recht. ###

SITE: Auf dieser Webseite stellen Leute Bilder von Schlaglöchern aus — und, äh, was sie damit machen. Ist irgendwie Kunst. ###

Zum Abschluss rasch noch ein VIDEO:

Dies war die heutige Ausgabe der wöchentlichen Linkliste vom Herrn Kaliban, diesmal entstanden unter Mithilfe der freundlichen Linkeinsender Florian, Knut, RJ und den Kollegen, die bei meinem Arbeitgeber die “Spass”-Mailingliste befeuern. Sachdienliche Link-Hinweise werden vom dankbaren Herrn Kaliban jederzeit an geeigneter Stelle entgegen genommen. Tipp für Seltenvorbeikommer: eine Linkliste der Linklisten gibt’s übrigens hier.

Dieses Internet, Folge 2

by Gunnar on 15. Januar 2011 · 16 comments

Schnelles Update aus dem Leben des Herrn Kaliban

Okay, KabelBW hat es geschafft, meine Wohnung in Karlsruhe mit der Außenwelt zu verbinden.

Minimal befremdlich, dass dazu ein Unternehmen aus dem Raum Würzburg beauftragt werden musste, das Termine im Badischen erstmal solange sammelt, bis sich die weite Anfahrt lohnt, aber hey, wer bin ich, die industrielle Weisheit der Kabelnetzbetreiber zu hinterfragen. Der Fahrer kam denn auch eine gute halbe Stunde zu spät und entschuldigte sich mit dem Stau auf der A5, aber ich darf mich darüber nicht beschweren, denn das Unternehmen hatte immerhin überhaupt erstmal einem festen Termin zugestimmt — ich erinnere mich da noch ganz gut an Telekom-Techniker vor ein paar Jahren, die zu einer genaueren Ansage als “zwischen 10 und 16 Uhr” nicht zu überreden waren. Besser jedenfalls als die Klempnerbude, die schneidig “wir kommen in zwei Stunden” versprochen und sich dann nie wieder gemeldet hat.

Und ein bisschen schade ist’s schon, dass man mir den bestellten WLAN-Router erst zwei, drei Tage nach der Installation zuschickt (Begründung des Technikers: “Der kommt immer erst danach, könnte ja sein, dass der Anschluss nicht klappt”), aber hey, wer bin ich, die industrielle Weisheit der Kabelnetzbetreiber zu hinterfragen. Ich sitz’ dann eben hier mit meinem Macbook auf den Knien auf dem Fußboden, mit einem 80cm-Kabel an die Anschlussstelle gefesselt und betrachte aus der Ferne mein neu gekauftes Verwandlungssofa.

Immerhin bin ich im Netz.

P.S. Weil’s vage passt, sei am Rande “Ohne Netz” empfohlen, ein Buch des SZ-Redakteurs Alex Rühle über sein Experiment, ein halbes Jahr komplett offline zu leben und zu arbeiten. Der Erkenntnisgewinn hält sich im solala, aber der Schreibstil ist eine reine Freude.

Dieses Internet

by Gunnar on 10. Januar 2011 · 10 comments

Der Herr Kaliban hängt weiterhin in einer internetfreien Zwischenwelt fest, daher ist hier Funkstille bis zum Wochenende, wenigstens.

Zwischenstand

by Gunnar on 5. Januar 2011

Herr Kaliban wäre aus dem Urlaub zurück, ist aber derzeit tagsüber sehr beschäftigt und abends umzugsbedingt ohne Internet. Mehr demnächst.

Zwischendurch ein bisschen leichte Musik:

Klötzchen, die die Welt bedeuten.

by Gunnar on 2. Januar 2011 · 13 comments

Dies ist ein Gastbeitrag von Fabian Krapp aka Styg. Der Autor ist froh, dass die mit Weihnachten begonnene Völlerei mit dem neuen Jahr endlich ein Ende gefunden hat.
Ein wichtiger und definitiv eigennütziger Vorsatz für 2011 ist, sich viel Zeit zum Daddeln zu nehmen. Vielleicht erscheint ja auch tatsächlich Diablo III. Oder gar der Duke!
Nun aber zu etwas völlig anderem:

Silvester, es dämmert noch: Der erste Hans-Wurst beginnt in der Nachbarschaft damit, sein Feuerwerkskörpersortiment auf Funktionaliät zu überprüfen. Kurz darauf: Dramatische Szenen im örtlichen Discounter. Männer aller Altersschichten liefern sich erbitterte Kämpfe um die Restbestände in der Sprengstoff-Auslage. Konnte ganze acht Raketen ergattern.
Zehn Euro für vielleicht zwei Minuten Spaß. Denselben Betrag habe ich vor einigen Monaten für so ein komisches Indie-Spielchen namens Minecraft ausgegeben – und unzählige Stunden gespielt.

Minecraft kann mit “Ego-Lego auf dem PC” zwar kurz und knapp, aber nur in Ansätzen erklärt werden. Auf minecraft.net steht geschrieben: “Minecraft is a game about placing blocks to build anything you can imagine”. Nachts kommen dann die Monster. Gut, wenn man dann bereits eine Behausung hat oder sogar schon bewaffnet ist. Wer will, schaltet die Monster ab und baut einfach so vor sich hin. Bei über 900.000 verkauften Exemplaren könnte man beinahe von einem Hype reden kann, samt den möglicherweise üblichen Abwehrreaktionen. Für mich war Minecraft, ganz abseits der Titel der großen Hersteller, mein Spiel des Jahres 2010. Weil es zeigen kann, was “Spielen” in unbedarften Jahren und ganz ursprünglich ausgemacht hat: Lass deiner Kreativität freien Lauf und schau’, was dabei herauskommt.

Minecraft ist, was man daraus macht: Keine Level, kein leveln, keine vorgesetzten Ziele, keine Quicktime-Events. Es geht nicht darum, solche Mechanismen kategorisch abzulehnen. Es ist jedoch schön zu sehen, dass es (immer noch) auch ohne geht – und über viele Stunden hinweg Spaß machen kann. Bei Minecraft kommen Motivation und Inhalt aus dem Spieler selbst. Gerade auch im Multiplayer kann das einen sehr starken Sog entwickeln, die gebündelte Kreativität erzeugt erstaunliche Bauwerke und komplexe Welten. Auch darf man für 2011 gespannt sein, was die rührige Community an Mods hervorbringt. Übrigens, mit Texturpacks kann auch die Optik angepasst werden, wenn es dann doch zu wenig Pixel sein sollten.

Neujahr, es dämmert noch: Ein übermotivierter Frühaufsteher beginnt damit, Feuerwerk-Restbestände abzufackeln. Ich erinnere mich, unfreiwillig wach und schlaftrunken, beim Klang der Böller daran, dass ich die Schächte meiner Minecraft-Mine versuchsweise mit TNT statt mit der Spitzhacke weiter in den Berg treiben wollte. Tiefer nach unten, wo sich Monster, Dungeons und Diamanten finden …