Meine Highlights der E3 2011…

by Gunnar on 23. Juni 2011 · 3 comments

… waren nicht die Spiele und nicht die Pressekonferenzen. Ich bin ja kein Journalist mehr und habe folglich die ganze Zeit nur ein einziges Spiel gesehen, das von meinem Arbeitgeber ge-publishte Star Trek: Infinite Space, das dafür aber sehr oft und immer wieder. Texte über das bunte Treiben dort gibt es anderswo, beispielsweise diesen hier, von Roland.

Meine prägenden Erlebnisse waren anderer Natur:

1. Der Hinflug mit Virgin Atlantic. Die Business Class heißt dort ungeniert “Upper Class”, die Flugzeuge tragen Namen wie “Unicorn Chaser” oder “Ruby Tuesday”, und der Pilot stellte vor dem Abflug die Kabinencrew mit folgenden Worten vor: “And please welcome the posh people in the front, Lucia, a former lap dancer from Brighton, Disco Dave and Auntie Angela.” Merkwürdig, diese Engländer.

Aber auch das Bodenpersonal hält die Linie:

Typ am Schalter: “Where will you be flying to, Sir?”
Herr Kaliban: “London.”
Typ am Schalter: “Brilliant!”
Herr Kaliban: “Then to Munich.”
Typ am Schalter: “Oh. If you must.”

2. Ein interessanter Fund im Hotelzimmer: Für *nur* 15 Dollar kann man ein “Intimacy Kit” kaufen, mit zwei Kondomen und einem, nun, Gleitmittel drin. Die originelle Beschreibung auf der Packung ist immerhin kostenlos:

3. Die Tatsache, dass neben unserem Meetingraum die Umkleidekabine der THQ-Models* war. Ich verwende das Wort Models hier im losestmöglichen Sinne, THQ hatte beim Casting offenbar hauptsächlich auf die Silikon/Körperfett-Ratio geachtet. Eines Morgens also spähte ich aus der Tür, um nach nahenden Journalisten Ausschau zu halten und… der ganze Gang stand voll von unnatürlich gebauten Damen, die gerade dabei waren, ihre Brüste mit Klebeband zu fixieren. Argh.

[Nachfragen unnötig, ich bin zu gut erzogen, um in solchen Momenten Fotos zu schießen.]

4. Das Old Spice-Deo, welches sich Kollege J. in LA gekauft hat. Auf dem klebte vorne ein Aufkleber mit den Worten “Same stuff, different label”, während hinten drauf folgendes stand:

Und dann war da noch das Bier, für das ich aus Verzweiflung im Hotel acht Dollar bezahlt habe:

Seufz.

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