Kinderspiele für das iPad, Teil 2

by Gunnar on 12. Juli 2011 · 6 comments

Christian Schmidt betrieb im gestrigen* Beitrag Studien zu iPad-Spielen und Kindern; Herr Kaliban legt heute mit Erfahrungen zum Spieleverhalten vom Goldkindtm nach.

Das Goldkind ist ja erst drei und demzufolge für die meisten Spiele gottseidank noch zu jung, sodass wir unser iPad auch mal selber verwenden können. Die Kleine nutzt das Ding zumeist als kurzen Weg zu Youtube, ich hab’ ihr in den Favoriten mannigfaltige Tier- und Trickfilmchen abgelegt. Aber ein paar Spiele haben wir doch ausprobiert, da wäre hauptsächlich…

Plants vs. Zombies! Man kann Kinder schließlich nicht früh genug auf die kommende Zombiekalypse vorbereiten. Wir spielen das immer gemeinsam, sie sammelt die Sonnen und verbrennt Untote mit Paprikas, ich mache den Rest. Ich hab’s noch nicht über mich gebracht, ihr zu erzählen, dass Zombies Hirn essen, daher sage ich immer, wenn einer durchkommt, dass der ins Haus ginge, um da “Sachen kaputt zu machen”. Was dann wieder dazu geführt hat, dass ich komische Blicke geerntet habe, neulich bei Freunden im Garten, als das Goldkind auf die Terrassentür deutete und mit funkelnden Augen ankündigte, dass sie jetzt ein Zombie sei, ein böser obendrein und jetzt reinginge, um drinnen alles kaputt zu schlagen. Naja, noch schauen sie, aber wenn die Zombiekalypse kommt, habe ich eine Tochter, die weiß, was zu tun ist.

Weiter: Doodle Jump und Tiny Wings sind Spiele, die sie mag, aber nicht recht zu bedienen weiß. Sie guckt aber gerne zu und fordert mich immer mal wieder auf, den “müden Vogel” oder den “hüpfenden Elefant” zu starten. Sie kann auch im Menü schon alles auswählen, nur das Spielen selber ist ihr zu kompliziert. Mit Fruit Ninja war’s übrigens ähnlich.

Super für kleine Kinder ist hingegen Tierlaute, das ist eine App, aus dem Konzept “Kärtchen mit Tieren drauf darstellen, auf Berührung Tierlaut abspielen” zwei, drei Mini-Spielchen gemacht hat. Funktioniert gut, ist ansprechend designt, kann man kaufen.

Nicht recht ein Spiel, mehr eine interaktive Geschichte ist Schlaf gut. Darin sieht man hübsch gezeichnet ein Haus mit Tieren am Abend. Ein Sprecher führt das Kind durch die Szenen, in denen jeweils durch Berührung eines Schalters das Licht gelöscht werden muss, damit das jeweilige Tier schlafen gehen kann. Dauert gut zwei Minuten pro Mal, kann man ganz gut ins Abendritual integrieren. Man könnte aber auch einfach eine Geschichte aus einem papiernen Buch vorlesen, ehrlich gesagt.

Ansonsten haben wir noch ein bisschen mit so hübsche-Grafik-Zeug wie LineArt oder Art in Motion herumgemacht, das war’s schon. Mehr Erfahrungen hab’ ich nicht zu bieten.

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