Buchtipps, Schnelldurchlauf

by Gunnar on 2. August 2011 · 5 comments

Da ich schon ewig nicht mehr Bücher vorgestellt, in der Zwischenzeit aber weiter gelesen habe, haben sich stapelweise empfehlenswerte Bücher bei mir angesammelt. Ich arbeite jetzt mal schnell ein paar ab, okay?

The Windup Girl — smarter Scifi-Roman ohne Raumschiffe und Aliens, dafür aber einer glaubhaften Projektion der Zukunft auf der Erde. Interessant und detailreich geschrieben, leider von der Handlung und den Personen her nicht so der Bringer. Trotzdem lesenswert.

Kollaps — bisschen zu dickes Sachbuch, das sich mit der Frage beschäftigt, warum Gesellschaften untergehen. Mit Beispielen von den Maya und dem modernen Montana. Gut argumentiert, interessant geschildert. Kann man lesen, wenn man viel Zeit hat.

The Name of the Wind — brillant geschriebene Fantasy-Trilogie, von der es leider erst zwei Teile gibt. Interessante Magie, interessante Welt, interessante Personen, vielleicht alles ein bisschen unglaubhaft von der Motivation der Charaktere her, aber ansonsten ein Highlight im Genre.

American Vampire — böser Vampir-Comic, bei dem Stephen King Co-Autor ist. Ziemlich fiese Geschichte über einen neuen Vampir, eben den amerikanischen, der noch viel härter und gemeiner als die verweichlichten europäischen Vampire ist. Alles ganz clever erzählt und okay gezeichnet, aber nicht recht mein Fall.

Mistborn Trilogy — sehr schlau gebaute Fantasy-Trilogie, mit einem sehr eigenen Magiekonzept und einer clever ausgedachten Welt. Nicht immer wahnsinnig inspiriert geschrieben, aber sensationell gutes Handwerk. “Genrefans greifen zu”, würden Spieleredakteure jetzt schreiben.

Outliers — fantastisches Sachbuch, das sehr nachvollziehbar erklärt, warum bestimmte Menschen erfolgreich sind, nämlich meist aufgrund besonderer Umstände. Unter anderem mit dem berühmten Beispiel, dass früher in der kanadischen Eishockey-Mannschaft hauptsächlich Leute spielten, die in den ersten drei Monaten des Jahres geboren sind. Warum ist das so? Weil sich die Scouts Jahrgänge anschauen — und vom Jahrgang 1992 sind eben die Januarkinder fast ein Jahr älter als die Dezemberkinder, was sich im körperlichen Reifungsprozess bemerkbar macht.

Mogworld — der erste Roman vom Zero Punctuation-Macher Yahtzee Croshaw ist zwar ganz kurzweilig, aber leider eine stellenweise superere, aber meistens ziemliche alberne “Fantasyfiguren entdecken, dass sie in einem Computerspiel leben”-Geschichte.

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