Adler und Goldkind

by Gunnar on 6. Februar 2012 · 10 comments

Ein Gespräch mit dem Goldkindtm.

Das Goldkind: Geh nicht über den Flur, da ist ein Adler.
Herr Kaliban: Ein Adler?
Das Goldkind: Ja, der will Dich fressen, Du kannst nicht allein gehen.
Herr Kaliban: Okay, passt Du auf mich auf?
Das Goldkind: Ja, ich habe zwei Pistolen (hält zwei USB-Sticks hoch). Eine für große Adler und eine für Baby-Adler.
Herr Kaliban: Wir schießen auch auf Baby-Adler?
Das Goldkind: Klar, wenn die uns was tun wollen.

Wir schleichen auf den Flur, das Goldkind sichert das Gelände und hält die USB-Sticks im Anschlag.

Das Goldkind: Ein Adler! Puf! Puf! Puf! Es kommen ganz viele! (geht auf ein Knie, zielt sorgfältig) Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf!
Herr Kaliban: Hm. Wo kommen die Adler eigentlich her?
Das Goldkind: Aus Amerika. Die fliegen erst nach Afrika, wie Zugvögel, von da nach München und dann nach Karlsruhe und dann durch’s Fenster zu uns. Weil sie dich fressen wollen.
Herr Kaliban: Mich?
Das Goldkind: Ja, weil sie dich hässlich finden.
Herr Kaliban:
Das Goldkind: Ich habe mir auch schon überlegt, ob man sie pieksen könnte.
Herr Kaliban: Mit einer Nadel?
Das Goldkind: Nein, hiermit. (nimmt einen Schirm)
Herr Kaliban: Mit der Schirmspitze?
Das Goldkind: Nein, das ist ein Schwert, ein Adlerschwert.
Herr Kaliban:
Das Goldkind: Oh, da kommt wieder einer den Flur langgeflogen. Ich rette dich (stürmt raus). Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Puf! Pieks! Pieks!

Okay, wir zeigen dem Kind keine Tierfilme mehr, das löst bloß unkontrollierbare Prozesse aus.

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