Mac-Probleme

by Gunnar on 2. Februar 2012 · 7 comments

Ach, Grmpf.

Ist auch in der heilen Mac-Welt nicht alles Gold, was glänzt.

Erstmal crashte mir die Festplatte und verlangte nach Austausch. 179,99 Euro später nahm ich meinen Mac wieder in Empfang, um nurmehr alle Daten wieder aufzuspielen. Hatte ja schließlich immer schön mit dem Bordprogramm Time Machine Backups auf eine externe Platte gemacht.

Pustekuchen: Ein Backup auf Basis von OS X 10.72 und eine frische Platte mit 10.5 vertragen sich schon mal nicht gut genug, um freundliche Wörter geschweige denn Daten auszutauschen. Also die 10.6-Disk gesucht, Snow Leopard aufgespielt. Dann per App Store 10.72 heruntergeladen und installiert.

Dann festgestellt, dass das Backup nicht richtig erkannt wird.

Geschrieen.

Dann trotzdem versucht. Mac rödelt zwei Stunden, kein sichtbares Resultat.

Doch halt: ein Programm ist in der Taskleiste, das dort vorher nicht war. Und hey, im Ordner Programme sind allerlei Programme, die ich auch vorher hatte. Was fehlt, sind, nun, die Daten. Die Ordner, die Files. Argh!

Aber nun, die liegen ja offen auf dem Backup-Volume, kann ich ja vielleicht rüberziehen. Wenn ich mal wieder ein paar Stunden Zeit habe. Grmpf.

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Silencer Februar 2, 2012 um 22:47

Darauf bin ich auch schon reingefallen. Der Trick: Platte putzen. Time Machine anstecken. Von DVD starten. “Aus Backup wiederherstellen” klicken. Das hat funktioniert. Oder ging genau das mit alter DVD/neuem Backup nicht? Das wäre natürlich Pfusch am Bau.

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Chopps Februar 3, 2012 um 11:01

achja, äpfel sind schon etwas ganz besonderes.
gestern unglaublich lange gebraucht, um eine ganz normale, handelsübliche 2.5″ ssd in ein macbook pro zu basteln.
dazu muss man u.a. 20 (!) schrauben lösen (manchmal kreuz, manchmal torx?!?), die tastatur ausbauen (!!) und schliesslich allerlei (!!!) festgeklebte (!!!) kabel lösen. sowas kundenunfreundliches hab ich wirklich noch nie gesehen.
zum vergleich: bei meinem popligen acer-billig-notebook dauerte der einbau einer ssd gerade mal 3 minuten. deckel auf – altes laufwerk raus – neues rein – deckel zu.
apple ist eindeutig etwas für leute mit hang zum masochismus – und spätestens seit ubuntu 11.10 gibts wirklich gar keinen grund mehr, sich ein macbook anzutun.

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Anton Rainer Februar 3, 2012 um 13:22

Achtung, aufpassen!!! Mir ist seinerzeit dasselbe passiert, alle Programme waren da, aber die Daten nirgendwo zu finden. NACHDEM ich alles wieder aufgespielt hatte, musste ich feststellen, dass die Daten sehr wohl schon da waren, nur eben unter einem anderen Benutzernamen, den OSX mit der Time-machine-wiederherstellung selbst erstellt hatte.. Also zuerst checken, ob es ein anderes Benutzerkonto gibt, erspart viel viel Ärger…

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Lars Februar 5, 2012 um 17:16

“Ist auch in der heilen Mac-Welt nicht alles Gold”
was soll denn bitte beim mac auch gold sein?
mein windows pc: null abstürze seit ca. 10 jahren.
mein mac laptop: regelmäßiger absturz einmal am tag.

abstürze bei programmen, bei windows: fehlermeldung, möglichkeit zu speichern, problem herauszufinden etc.
bei mac: keine nachricht, programm ist einfach plötzlich weg.

etc. blalah

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Florian Februar 6, 2012 um 20:35

“Ist auch in der heilen Mac-Welt [...]” – wtf o_O

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Dominik Februar 13, 2012 um 09:31

Genau das sind die Gründe, weshalb ich bei Backups inzwischen auf so banale Mittel wie ZIP und reine Datenspiegelung ohne jegliches “Verpacken” setze. DA komm ich immer ran ;)

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