Von der Weichheit des Breis

by Gunnar on 10. April 2012 · 5 comments

Das Goldkindtm verzehrt sein Abendessen aus aufgeschnittener Rohkost und Süßkartoffelbrei. Herr Kaliban schaut verzückt zu und kaut dabei halbherzig an einem Würstchen herum, welches das Goldkind verschmäht hat.

Goldkind: Papa, der Kartoffelbrei ist nicht gut.
Herr Kaliban: Bitte?
Goldkind: Ja, der ist nicht wie bei Mama.
Herr Kaliban: Schmeckt er anders?
Goldkind: Nein, aber er ist nicht so weich.
Herr Kaliban: (prüft mit der Gabel die Breikonsistenz) Ist doch okay.
Goldkind: Nein, der ist nicht weich genug. Den muss man ja kauen.

Uh. Rohe Möhren knabbern und sich über zu zähen Kartoffelbrei beschweren.

Herr Kaliban: [längere Tirade über Sinn und Zweck des Kauens, Teil 1]
Goldkind: Jaja, aber wenn es im Magen ist, ist doch eh alles egal.
Herr Kaliban: [längere Tirade über Sinn und Zweck des Kauen, Teil 2]
Goldkind: Ach, Papa, das verstehst Du nicht. Mein Magen ist viel besser als Deiner, der ist noch nicht so alt.

Seufz.

{ 5 comments… read them below or add one }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: