Hardcore Saturday

by Gunnar on 26. Mai 2012 · 5 comments

Meine alten Helden, Hot Water Music, haben eine neue “Scheibe” aufgenommen, wie wir früher sagten. Hat natürlich heute nicht mehr so viel Sinn, der Ausdruck.

Anspieltipps ist State of Grace…

… obwohl mir normalerweise die Songs besser gefalllen, die Chris Wollard singt, der eine nicht ganz so kratzige Stimme wie Chuck Ragan hat.

Und wie so oft, wenn ich Hot Water Music höre, muss ich abschweifen, springe von Album zu Album und dann von Band zu Band — HWM haben mir nämlich einen ganzen Kosmos an Bands eröffnet, die ich nach und nach kennen lernte, als Vorbands von HWM, als Partner auf Split Records, über Youtube-Videos von gemeinsamen Auftritten.

Glaube nicht, dass da jemand von den geschätzen Leser Interesse dran hat, aber wer mag, kann mir ja auf eine kurze Reise folgen.

Wir beginnen da, wo es beginnen muss: Leatherface – I want the Moon (1991). Ohne Frankie Stubbs und seine Jungs wären die nachfolgenden Bands nicht denkbar.

Als nächste in der Folge: gleich Hot Water Music selber, Post-Punk, aber klar erkennbaren Wurzeln. Wir spielen mal ein Stück von A Flight and A Crash (2001) an: Remedy.

Jetzt ein bisschen härter: Dillinger Four kommen wie Hot Water Music aus Florida und beziehen sich stark auf Leatherface: Let them eat Thomas Paine von der Versus God (2000).

Zeitsprung in die nahe Gegenwart: In der Zeit, als Chuck Ragan hauptsächlich Solo-Projekte verfolgte, spielten die drei restlichen HWMs mit Ersatz-Gitarrist als The Draft. New Eyes Open, schöner Song vom einzigen Album “In a Million Pieces (2009).

Keine Ahnung, ob Against Me! in diese Aufzählung passt (und ob die was mit HWM zu tun haben), für mich gehören sie irgendwie dazu. Obwohl sie mir ein bisschen zu glatt und seicht sind. Naja, hier ist New Wave vom gleichnamigen Album (2009).

So, und jetzt Gaslight Anthem, die, E-Gitarren hin, Tätowierungen her, überhaupt nicht mehr nach Punk klingen, eher nach Bruce Springsteen: Bring it on aus American Slang (2010).

Ach, ich könnte endlos weitermachen, aber wir machen lieber noch einen kleinen Schwenk für die Leser, die lieber Folk als Punk mögen. All die oben genannten Herren Musiker machen nicht nur Krach mit E-Gitarren, sondern auch liebliche Akustikklänge. Wer mehr auf sowas steht, hier ist als Startpunkt eine Playlist von mir. Klicken und laufen lassen, tut nicht weh, versprochen. Mit dem Skip-Button (neben “play”) kann man durch die Liste springen .

Hardcore Heroes, acoustic (LIST):

Alternativ kann man sich natürlich auch die ganz fette Sahnetorte geben und Ragan, Andriano, Fallon, Hause drei Stunden lang auf der Bühne zugucken: drüben, beim Rockpalast.

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