Herr Kaliban sitzt ruhig auf der Bank im Hausflur und zieht seine Schuhe an, das Goldkindtm trifft in der Wohnung noch letzte Abmarschvorbereitungen.
Goldkind: Ah! Papa! Schon wieder! Lass das doch mal!
Herr Kaliban: Was? Ich habe doch gar nichts gesagt.
Goldkind: Du musst auch gar nichts sagen.
Herr Kaliban: …
Goldkind: Ich kann das auch so sagen. Du sollst das Kind nicht immer so hetzen. Das mag ich gar nicht.
Hm. Damit haben sich jetzt zusammengerechnet 100 Prozent der weiblichen Wesen in unserem Haushalt gegen mein passiv-aggressives Vor-der-Tür-warten ausgesprochen.
Möglicherweise muss ich entspannter werden.
Oder einen anderen Weg finden, um subtil auf die auf die bei jeder Abreise entstehende Situation hinzuweisen, dass wir klar hinter dem Zeitplan liegen.


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Oh man! Das kann ich so nachvollziehen. “Passiv-aggressives Vor-der-Tür-warten”! Ich bin auch so einer und meine Frau hasst es. Mein Sohn ist erst 2. Der hat da (noch) keine Meinung zu.
Muss wohl so ein “Männerding” sein. Meine Freundin wirft mir dann immer mit klagendem Blick vor, ich würde Stress verursachen. Dabei wissen wir natürlich alle, dass das Gegenteil der Fall ist (peinlich genaue Einhaltung des Zeitplans = deutlich entspanntere Anreise = püntkliches Ankommen = glücklichere Eltern/Freunde/Restaurantleiter).
Bei Abreisezeiten lüge ich mittlerweile eiskalt und setze immer 15 – 30 Minuten früher an, um die Trödeleien der beiden Frauen zu kompensieren.
@ Burki Die Idee ist ja klasse das muss ich auch mal probieren
Das geht ja noch, mein Dad setzte sich immer ins Auto und machte den Motor an. Komplett unabhängig davon wie lang ich noch brauchte. -.-
hrhrhr, das kenne ich gerade andersherum. Bei uns war es immer meine Mutter, die hektisch wurde und damit alle genervt hat^^
Der alte Spruch “Die Frau verlässt immer zuletzt das Haus” kommt nicht von ungefähr ;)