In meiner Heimatstadt tauchen die noch regelmäßig auf, weil sie damals eine strategisch höhere Bedeutung hatte und entsprechend viele Bomben abgeworfen wurden. Bisher ist nie etwas passiert, aber ein Fund ist halt inzwischen so normal, daß es nichts Besonderes mehr ist.
Erst vor ein paar Wochen wurde deswegen zweimal die Stammstrecke der Münchner S-Bahn gesperrt, weil jeweils eine Fliegerbombe gefunden wurde. Und vor gar nicht allzu langer Zeit unter dem Rasen des Grünwaldstadions (ehem. Stammstadion vom TSV 1860 München).
Diese war nur die erste seit längerem, die nicht entschärft werden konnte und deswegen vor Ort gesprengt werden musste.
Such mal nach “Giebelstadt” und “Bomben” oder “Blindgänger”. Da ist bis heute nicht alles aus dem Boden raus, keiner weiß, wer es bezahlen soll und teilweise wird mit noch in der Erprobung befindlicher Technik gearbeitet um die Gegend sicherer zu machen.
Das Wissensmagazin auf ProSieben, sagt dass rund 20% der im zweiten Weltkrieg abgeworfenen Bomben Blindgänger waren und teilweise immer noch unter der Erde liegen. Es kann nur eine Dunkelziffer von mehreren Hunderttausend angegeben werden, die aber nicht aussagekräftig ist. Da die Bomben meistens in strategisch-klugen Ballungsgebieten geworfen wurden, wird man immer wieder bei Bauarbeiten in den Großstädten fündig werden. Mal sehen wann die nächste Sprengung erfolgt ;)
Dies hier ist ein so genanntes Weblog ("Blog"). Es wird seit Anfang 2002 von einer Einzelperson betrieben, die wir hier mal Herrn Kaliban nennen wollen.
Herr Kaliban erwacht morgens mit einem erigierten Mittelfinger und fängt dann erstmal an, sich über die Unzulänglichkeit der Welt zu ärgern. Wenn man das alles nicht ändern kann, muss man sich halt wenigstens beschweren.
Der eine oder andere Text in diesem Blog ist möglicherweise von dieser Grundhaltung beeinflusst.
Alle Texte auf kaliban.de unterliegen dem Copyright von Gunnar Lott, können aber unter Beachtung dieser Bestimmungen auch von anderen Leuten verwendet werden.
Für den hier veröffentlichten "Content" müssen keine Bäume sterben, allerdings werden täglich Myriaden von Elektronen zwangsumgesiedelt.
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In meiner Heimatstadt tauchen die noch regelmäßig auf, weil sie damals eine strategisch höhere Bedeutung hatte und entsprechend viele Bomben abgeworfen wurden. Bisher ist nie etwas passiert, aber ein Fund ist halt inzwischen so normal, daß es nichts Besonderes mehr ist.
Erst vor ein paar Wochen wurde deswegen zweimal die Stammstrecke der Münchner S-Bahn gesperrt, weil jeweils eine Fliegerbombe gefunden wurde. Und vor gar nicht allzu langer Zeit unter dem Rasen des Grünwaldstadions (ehem. Stammstadion vom TSV 1860 München).
Diese war nur die erste seit längerem, die nicht entschärft werden konnte und deswegen vor Ort gesprengt werden musste.
Naja, ich fands ganz ok: Unverhofft freier Tag, da Redaktion in der Sperrzone.
Hier im Rheinland sind solche Bombenfunde auch sehr häufig in den Nachrichten.
Such mal nach “Giebelstadt” und “Bomben” oder “Blindgänger”. Da ist bis heute nicht alles aus dem Boden raus, keiner weiß, wer es bezahlen soll und teilweise wird mit noch in der Erprobung befindlicher Technik gearbeitet um die Gegend sicherer zu machen.
Das ist ja interessant!
Das Wissensmagazin auf ProSieben, sagt dass rund 20% der im zweiten Weltkrieg abgeworfenen Bomben Blindgänger waren und teilweise immer noch unter der Erde liegen. Es kann nur eine Dunkelziffer von mehreren Hunderttausend angegeben werden, die aber nicht aussagekräftig ist. Da die Bomben meistens in strategisch-klugen Ballungsgebieten geworfen wurden, wird man immer wieder bei Bauarbeiten in den Großstädten fündig werden. Mal sehen wann die nächste Sprengung erfolgt ;)
Quelle: Galileo
Wow, so etwas habe ich noch nicht in einer Stadt gesehen. Super Aufnahme.