Obama vs. GOP 2:0

by Gunnar on 7. November 2012 · 13 comments

… rief heute morgen der Schriftsteller Tad Williams in die aufbrandende Euphorie (oder ist es nur Erleichterung) der Obama-Anhänger. Hat er natürlich recht. Die Republikaner könnten jede Wahl gewinnen, es gibt eine strukturkonservative Mehrheit in den USA, aber sie schießen sich durch den eigenen Irrsinn immer selber ins Knie. Wie der eine Typ, der sagte, Frauen könnten von Vergewaltigungen nicht schwanger werden, was sogar der Stammwählerschaft zu viel war und ihn den Senatssitz gekostet hat. Und all die anderen Irren, die immer neue Steuererleichterungen für Reiche fordern und am liebsten China den Krieg erklären würden.

Wie falsch das alles ist, zeigt der prominente Rep-Befürworter Trump, der gleich mal eine Revolution fordert, als Reaktion auf Obamas Sieg:

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: “Wir sollte eine Revolution haben”, forderte der Immobilien-Mogul Donald Trump. Klar, Herr Trump, wenn Sie das sagen, dann erheben sich die Massen.

Überhaupt ist die Verblüffung der Republikaner mit Händen zu greifen, obwohl die Umfragen ja einigermaßen klar auf Obama zeigten. Vermutlich haben sie gedacht, sie würden die paar fehlenden Prozentpunkte schon irgendwie hintricksen. Will da keine Verschwörungstheorie aufmachen, aber dass es da nicht überall koscher zugeht, scheint klar. Oder es liegt einfach an den absurden rechten Medien, die in einer eigenen Welt leben, die mit der Realität nicht viel Verbindung hat.

P.S.

Aber nun, egal, wie man die Wahl historisch bewerten wird, Romney darf sich immerhin mit einem Anteil von 190% der berenteten Wähler trösten, laut Spiegel.de:

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