Dezember 2012

Warten auf Wind

by Gunnar on 29. Dezember 2012 · 0 comments

Entzückende Musik, vor allem aber ein sehr schöner Text. Gott, wenn ich so dichten könnte.

Berufsgeheimnisse

by Gunnar on 25. Dezember 2012 · 6 comments

ACHTUNG! WIR UNTERBRECHEN DIE WEIHNACHTSSTIMMUNG FÜR EINE KURZE DURCHSAGE IN EIGENER SACHE:

Wie ältere Mitlesende vielleicht noch wissen, habe ich seit geraumer Zeit eine Website namens “Berufsgeheimnisse”. Die war mal ganz gut frequentiert, leider habe ich sie seit geraumer Zeit vernachlässigt.

Sträflich, möchte ich sagen.

Da sich aber für das kommende Jahr das Buch zur Seite erschreckend konkretisiert hat, möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch auffordern, dort mal hinzusurfen. Vielleicht hat ja wer Lust/Zeit, ein kleines “Geheimnis” oder einen Insider-Trick aus seinem Berufsleben beizusteuern (und damit vielleicht in einem Buch veröffentlicht zu werden).

Klickst du hier: Berufsgeheimnisse/mitmachen

Fröhliche Weihnachten

by Gunnar on 24. Dezember 2012 · 4 comments

Herr Kaliban wünscht allen Mitlesenden ein frohes Fest, Klingglöckchen Klingeling, glückliche Kinderaugen, sowie ein bisschen Entspannung, falls nötig. Und die innere Kraft, einem Teil der angebotenen Magenverderber zu widerstehen. Und freundliche Gespräche mit Menschen, die man sonst selten sieht.

Und überhaupt auch sonst alles Gute.

Feiertagslinks

by Gunnar on 23. Dezember 2012 · 1 comment

Linkliste, fast sonntäglich. Wird manchmal sogar vor dem Tatort fertig. Heute allerdings nicht. Tja. Nun.

VIDEO und AUDIO

It was the light from Jeff Morris on Vimeo.

PODCAST: Drüben, bei Stay Forever, gibt’s eine neue Folge der Subserie “Zweite Reihe”. Chris widmet sich diesmal sehr ausführlich dem Spiel Lost Files of Sherlock Holmes. Unbedingt anhörenswert. ###

VIDEO: Das Drucken von Schallplatten scheint mir eine vernünftige Anwendung von 3D-Druckern zu sein. ###

VIDEO: Wieso Black Ops 2 scheiße ist. ###

VIDEO: Besinnliches zum Fest. Oder doch ein Verstoß gegen die Menschenrechte? ###

DOKU: Dokumentation über den gescheiterten “War on Drugs” mit Morgan Freeman als Sprecher und vielen ehemaligen und aktuellen Regierungschefs in Stellungnahmen und Interviews. ###

MUSIK: Der Soundtrack von Hotline Miami, auf Youtube. ###

GRAFIKEN UND FOTOS

INFOGRAFIK: Wie man an Geld für ein Startup kommt. ###

INFOGRAFIK: Was sich die Nerd-Leser von Mashable zu Weihnachten wünschen. ###

ILLUSTRATION: Zeichnungen aus einer russischen Ausgabe von Der Hobbit. ###

TEXTE

BLOGPOST: Die Gemeinsamkeiten von Black Ops 2 und den Songs von Katey Perry. ###

BLOGPOST: Das Sprachlog über Kristina Schröder. In diesem Zusammenhang passt auch der Beitrag von Herrn L-R. ###

BLOGPOST: Spiele und Gewalt. So einfach ist das alles nicht. ###

ARTIKEL: 13 Science-Fiction-Filme, deren Blick nach vorne voll daneben lag. ###

ARTIKEL: Die Wired hat eine schöne Geschichte über Ken Levine und das Spiel Bioshock. ###

ARTIKEL: So könnte der Online-Journalismus in Zukunft natürlich auch aussehen. ###

INTERAKTIVER TEXT: Chris Kohler von Wired führt ein Interview mit den Infocom-Gründern und bereitet es als Text-Adventure auf. Sensationell. ###

ARTIKEL: Die SZ über ein Buch namens The Trouble is the Banks, das Briefe von Amerikanern an die Banken zur Zeit der Finanzkrise dokumentiert. ###

ARTIKEL: Positive Auswirkungen von Videospielen. ###

ARTIKEL: Superlevel über die Enhanced Edition von Baldur’s Gate. ###

ARTIKEL: Frauenrollen in Computerspielen. ###

SAMMLUNG: GamePros zehn Top-Titel von Xbox Live Arcade. ###

SAMMLUNG: Die besten Indie-Games von 2012, nach Meinung von Venturebeat. ###

EIN KESSEL BUNTES

INFO: Alle Weihnachtsspieleverkaufspromoaktionen auf einen Blick. Ich empfehle den Retro-Alarm von Gog.com. ###

BLOG: Thesewerethetimes macht Filme und Games und überhaupt Nerdzeug. ###

DING: Holz-Tastatur für Leute mit Stil und Geld. ###

SITE: Radiolab ist clever und lehrreich und überhaupt. ###

Dies war die heutige Ausgabe der wöchentlichen Linkliste vom Herrn Kaliban, wie immer entstanden unter Mithilfe einiger freundlicher Linkeinsender (Julian, Teut, Baruch, Simon, Knut, Marc). Sachdienliche Link-Hinweise werden vom dankbaren Herrn Kaliban jederzeit per Kontaktformular entgegen genommen.

WASD kaufen!

by Gunnar on 22. Dezember 2012 · 3 comments

Die neue WASD ist erschienen, falls es jemand noch nicht gehört hat. Möglicherweise das beste deutschsprachige Spielemagazin. Mit Texten von Christian Schmidt und mir. Und auch sonst noch vielen großartigen Autoren wie Sven Stillich (GEE, Hamburger Abendblatt), Balkantoni, Agitpop-Björn, Robert Glashüttner (FM4), Dennis Kogel (Superlevel, GameStar) und vielen anderen.

Ein Klick auf das Foto bringt euch zur Bestellseite.

Wer erstmal reinlesen mag: Christians Artikel gibt’s auch drüben, bei GameStar.

Stay Forever: Frühwerke großer Spielefirmen

by Gunnar on 20. Dezember 2012 · 5 comments

Dies ist die gloriose Video-Version unserer letzten Podcast-Folge. Nur online dank der aufopferungsvollen Arbeit unseres Hörer Michael Herzog*.

Der Kindle Paperwhite und Mario Gomez

by Gunnar on 19. Dezember 2012 · 9 comments

Kein Review, nur ein kurzer Erfahrungsbericht nach einem Monat mit dem Kindle Paperwhite.

Kontra:
# Die UI ist anders als bei meinem letzten Kindle, aber immer noch scheiße. Halt anders scheiße. Amazon checkt’s einfach nicht.
# Eine besondere Farce ist der Swipe. Man zieht einmal über den Screen, wenn man fertig ist, kommt das Bild nachgeruckelt.
# Auch Touch ist nicht so toll, oft muss ich mehrmals drücken, ehe das Ding reagiert. Der Kindle teilt zum Blättern den Schirm in Zonen ein, die linke Zone, etwa 20 Prozent der Fläche, blättert zurück, der Rest vor, und oben ist noch ein Bereich für sonstige Funktion. Ich treffe die kleinere Zone gerne mal nicht und verblättere mich. Liegt vielleicht an mir, aber die Tasten der älteren Modelle waren praktischer. Und das Flackern beim Umblättern ist auch nicht viel besser als früher.
# Überhaupt: Das ganze Ding fühlt sich, wenn man Tablets von Apple oder Google gewohnt ist, an wie… nun, wenn sich Plattenbauten anfühlen müssen, wenn man Altbauvillen mit Stuckdecken gewohnt ist. Billiges Plastik.

Pro:
# Es leuchtet. Der Paperwhite ist leicht von hinten beleuchtet, bisschen unregelmäßig, aber nicht so, dass es nervt. Das ist super. Perfekt. Genau getroffen. So genau, dass man sich fragt, wie man jemals auf einem anderen Kindle lesen konnte. Oder gar in einem unbeleuchteten Papier-Buch. Absurd.
# Es ist leicht. Und klein. Kann man in die Jackentasche stecken, kann man in einer Hand angenehm im Bett halten.
# Man kann damit lesen. Das Schriftbild ist scharf, die Augen ermüden nicht.
# Hält lange. Ich habe in den drei, vier Wochen nur einmal die Batterie geladen, obwohl ich obendrein immer vergesse, WLAN auszuschalten, wenn ich’s nicht brauche.

Gäbe noch mehr zu sagen, aber das sind die einzigen Dinge, die mich interessieren. Der Paperwhite ist der Mario Gomez unter den Stromgadgets: Besonders toll oder modern ist das alles nicht und ja, Eleganz ist was anderes, aber hey, am Ende zählen die Tore kommt es darauf an, wie’s sich damit lesen lässt.

Ich bin zufrieden mit dem Ding und nutze es täglich. Aber es ist nicht viel Fantasie nötig, um zu prognostizieren, dass diese Geräteklasse in ein paar Jahren wieder ausstirbt — wenn man ein Nexus 7 oder ein iPad Mini hat, liest man darauf zwar schlechter als auf dem Kindle, aber auch nicht so viel schlechter, dass es sich lohnen würde, nur für das Lesen ein zusätzliches Gerät mitzuschleppen oder überhaupt zu besitzen. Außer man ist Hardcore-Leser.

Den Paperwhite gibt’s, wo sonst, bei Amazon, das Modell ohne 3G kostet 129 Euro.

Fabian vs Frontal21

by Gunnar on 18. Dezember 2012 · 16 comments

Der geschätzte Herr Siegismund seziert die Berichterstattung von Frontal21.

Das ist, wie man weiß, eine Sendung des ZDF. Und das ZDF ist, aus Sicht der Spieler, quasi der alte Feind, der Sauron unter den Sendern. Und Frontal21 ist der Herr der Nazghul. Und die “Expertin” Regine Pfeiffer, die ist… da gehen mir die Vergleiche aus. Die ist ein, uh, zu spezieller Fall.

Und noch ein aktueller Link zur Sache: DRadio Wissen fasst das alles ganz unaufgeregt zusammen.

Nachtrag: Den von Fabian erwähnte Prof. Dr. Pfeiffer nennt das Bildblog aufgrund seiner unsinnigen Einlassungen zum aktuellen Amoklauf einen “Hansdampf in allen Gossen”. Sehr hübsch.

Zum Mörder könnte man werden

by Gunnar on 18. Dezember 2012 · 16 comments

Herr Kaliban steht in einer überfüllten S-Bahn, nahe der Tür. Die Bahn fährt nicht los. Möglicherweise liegt das daran, dass Herr Kaliban einen Fuß in der Lichtschranke hat.

Fahrer: 22 Minuten sind wohl noch nicht genug.
Herr Kaliban: …
Fahrer: (schreit) 22 MINUTEN SIND WOHL NOCH NICHT GENUG, WAS?
Herr Kaliban: Sprechen Sie mit mir?
Fahrer: (Schaum vor dem Mund) 22!!! MINUTEN!!! VERSPÄTUNG!!!
Herr Kaliban: (nimmt den Fuß aus der Schranke, was eine Wellenbewegung bis in den hinteren Zugteil auslöst)
Fahrer: (Schaum vor dem Mund) 22!!! MINUTEN!!! VERSPÄTUNG!!!
Herr Kaliban: (ruhig) Ja doch, tut mir leid. Ich mache das ja nicht mit Absicht, hier ist eben wenig Platz. Sagen Sie’s doch einfach, anstatt mir die Verspätung vorzuwerfen.
Fahrer: (wird langsam ruhiger, fährt los) Ich sage das 1000 Mal am Tag. Können Sie mir glauben.
Herr Kaliban: Ja, schon recht.
Fahrer: Machen Sie mal meinen Job den ganzen Tag lang, da werden Sie zum Mörder.

Uh. Nun. Da hat er vielleicht nicht unrecht. Möglicherweise würde man.

Fahrer: (murmelt) Zum Mörder könnte man werden. 22 Minuten. Das geht alles nicht auf meine Kappe. Mörder.
Herr Kaliban: Äh. Gute Fahrt noch. (steigt hastig aus, ehe der Fahrer die Bahn möglicherweise aus Frust und Wut an der nächsten Weiche entgleisen lässt)
Fahrer: (murmelt) Zum Mörder könnte man werden. 22 Minuten. Das geht alles nicht auf meine Kappe. Mörder.

Der Hobbit

by Gunnar on 17. Dezember 2012 · 11 comments

Ständig höre ich Leute sagen, Dings (wobei Dings für eine Person, eine Band, einen Film, eine Stadt, eine Sexualpraktik, eine Schokoladensorte oder sonstwas stehen kann) könne man nur lieben oder hassen, dazwischen gäbe es nichts. Dings sei polarisierend, Dings spalte, Dings zwinge unbedingt zu einer Position.

Keine Ahnung, ob’s an einsetzender Altersmilde liegt oder der vage beunruhigenden Entwicklung, dass ich mich mit zunehmendem Alter hauptsächlich für mich interessiere und andere Menschen eher als temporäre Störung der Matrix wahrnehme, jedenfalls gelingt es mir jedes Mal problemlos, Dings mittelsuper, mittelscheiße oder schlicht uninteressant zu finden.

Das sage ich dann auch zuweilen. Dann sind die Leute immer mindestens mittelbeleidigt. Dabei ist es ja, betrachtet man es im gleißenden Licht der Wahrheit, nicht wirklich mein Fehler, wenn die alle Leute mit haltlosen Generalisierungen um sich werfen.

Daher hier eine weitere Kampfansage:

Liebe Leute, der “Hobbit” von Jackson ist weder “EPIC EPIC EPIC”, wie jemand in meiner Facebook-Timeline schrieb, noch der der “Triumph”, zu dem ihn SpOn hochgejazzt hat. Aber er ist auch nicht die Katastrophe im BBC-Historiendrama-Look, den die enttäuschten Film-Nerds aus ihm machen. Der Streifen hat ein paar handfeste erzählerische und technische Probleme, klar, aber er hat auch Wucht und Epik und Witz genug, um ihn zu sehr guter Abendunterhaltung zu machen.

Und das ist doch schon mal was.

So, und können wir dann jetzt alle mit dem Hyperventilieren aufhören? Wir brauchen eine würdevolle Haltung, wenn am 21. die Welt untergeht.

P.S. Und an den 48fps-Look gewöhnt man sich, wirklich.

*

Linkz of ze Sonntag

Dezember 16, 2012

Linkliste, fast sonntäglich. Wird manchmal sogar vor dem Tatort fertig. Heute zum Beispiel. REKLAME: Die neue WASD ist fertig! Diesmal sogar mit einem Textchen von mir. Der Herausgeber spricht beim Insert Moin-Podcast über sein Leid mit den Autoren: hier. ### Macro: a Neon Christmas card from Neon on Vimeo. MASHUP: Wenn der Trailer über den […]

Read the full article →

Amazon, Buchhandel ohne Knicks

Dezember 10, 2012

Heute in der Mittagspause, da überflog ich kaffeeberauscht das weiße Rauschen bei Twitter. Ein Tweet stach mir ins Auge: Als Verbraucher habt ihr Macht:Ihr müsst Bücher nicht beim US-Großkonzern kaufen, es geht auch online bei li-mo.com — Wolfgang Unglaub (@littlewisehen) Dezember 10, 2012 Ein Herr Unglaub wünschte, ich solle meine Bücher nicht bei Amazon kaufen, […]

Read the full article →