Katzenprobleme

by Gunnar on 4. Januar 2013 · 10 comments

Herr Kaliban und das Goldkindtm sprechen über eine ernste Sache.

Herr Kaliban: Ich muss heute noch einmal mit der Katze zum Tierarzt.
Goldkind: Hm?
Herr Kaliban: Und, hörst du, es kann sein, dass sie sehr krank ist.
Goldkind: Hm?
Herr Kaliban: Es kann (kurzes Ringen um Fassung), es kann sein, dass das nicht heilbar ist. Und dass sie dann bald… stirbt.
Goldkind: Oh nein!
Herr Kaliban: Ja, es ist schlimm.
Goldkind: Aber du, Papa, es gibt doch so Läden, wo man Tiere kaufen kann.
Herr Kaliban:
Goldkind: Da könnten wir ja dann, wenn die Katze tot ist, einen Wellensittich kaufen. Das ging doch bisher immer nicht. Weil die sich nicht vertragen. Das wär’ doch dann kein Problem mehr.

Uh. Nun, offenbar gehen Kinder mit dem Tod von Haustieren, äh, UNVERKRAMPFTER um, als man gemeinhin denkt. Das, oder diese Frucht meiner Lenden ist einfach überdurchschnittlich materialistisch.

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Thomas Januar 4, 2013 um 16:22

Uh, Wellensittiche gefährden den Hausfrieden massiv. Das laute Tschirpen ist nicht jederfraus Sache.

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Gunnar Januar 4, 2013 um 16:29

Kommt mir nicht ins Haus, sowas mit Federn. Kann sich das Kind auf den Kopf stellen.

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Markus Januar 4, 2013 um 17:15

Und nach allem, was es bisher hier von ihr zu lesen gab, macht sie das auch :)

Michael Januar 4, 2013 um 18:10

Ein Welli alleine ist ja auch nicht statthaft.

So der Klonfortschritt es will, gibt’s die hier (https://de.wikipedia.org/wiki/Gefiederte_Dinosaurier) ja mittelfristig für den Hausgebrauch. Da würde sich der Papa dann aber doch ein Stück weit drüber freuen, oder? ^^

el-flojo Januar 4, 2013 um 19:32

Und was man erst ales machen darf, wenn die Eltern nicht mehr da sind.
Versteck die Messer!

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Der mit dem Gnu im Schuh Januar 5, 2013 um 10:56

Kann es sein, dass es Menschen gibt, die noch nie ein Lebenwesen verloren haben, deshalb den seelischen Schmerz nie verspürt haben und deswegen eher unbefangen damit umgehen können? Man könnte neidisch werden.

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Blue_Master Januar 5, 2013 um 22:41

Was ist denn jetzt eigentlich aus der Katze geworden?

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Gunnar Januar 6, 2013 um 13:29

Das ist noch nicht raus.

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Tanja Januar 6, 2013 um 13:59

Haha, das kenne ich auch. Kinder sind was den Tod betrifft, doch eher schmerzfrei. Ab einem gewissen Alter verändert sich das aber.

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Björn Januar 8, 2013 um 00:11

Naja kommt auf die Art des Todes an. Meine Tochter (10) hat vor 2 Wochen ihr totes Meerschweinchen gefunden. Leider auch noch auf die unschöne Art (blutiges Fellbündel, da es sich vermutlich selbst “entleibt” hat.

Das hatte dann doch eher den Effekt “Kind schreiend im Haus nach Hilfe gerufen und später unter Schock mit glasigen Augen auf der Couch sitzend”

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