Also, ich sagte:
Bittere Erkenntnis: Ein Viertel meines Lebens verbringe ich auf Rückwegen zu Orten, an denen ich Sachen vergessen habe.
— Gunnar Lott (@HerrKaliban) 7. Februar 2013
Und der Lu sagte:
@herrkaliban Backtracking is aber auch fies.
— Der Lu (@mrluzifer) 7. Februar 2013
Und Ben erhöhte um 100:
@herrkaliban eine 8-stündige Bahnfahrt weil man seinen Haustürschlüssel bei der Verwandtschaft ließ, hat therapeutische Wirkung.
— Ben (@Yemeth) 7. Februar 2013
Und Taluien ging direkt all-in:
@herrkaliban Schon mal 100km zurückgefahren um vergessenes Kind und Ehefrau von ner Raststätte abzuholn nachdems an der Grenze bemerkt wurd?
— Taluien (@Taluien) 7. Februar 2013
Damit war’s entschieden, irritierend nur der Einwurf von Lostqu4d:
@herrkaliban Ich bin trotzdem sehr auf deine grauen Haare neidisch.
— q. (@lostqu4d) 7. Februar 2013
Vielen Dank, meine Herren, dass Sie mein Leben wieder ein bisschen surrealer gemacht haben.


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*kicher*
Um die Geschichte ein wenig auszuführen, das war damals, lang ists her, noch vorm Schengenabkommen. Meine Eltern mit mir im Wohnmobil nach Frankreich gefahren, ist ja auch schön da. Etwa 100km vor der Grenze musste Vattern nochma tanken, ich lag mit Mutter hintendrin weil war ja auch schon spät und dunkel. Jedenfalls musste ich dann nochmal aufs Klo, meine Mum meinte es wäre besser das eigene Klo nicht ganz so eilig vollzumachen und ging mit mir ohne meinem Dad bescheid zu sagen in die Raststätte. Mein Vater stieg wieder ein, wähnte uns immer noch im Rückraum liegend und brauste ab, Richtung Frankreich. Gut gefüllter Tank, kein Grund anzuhalten also los. Meine Mutter und ich kamen schon etwas perplex an der Stelle an, wo wir das Wohnmobil verlassen hatten. Ende vom Lied war dann, dass mein Vater kurz vor der Grenze meine Mutter fragte ob sie ihm mal die Pässe nach vorne geben könnte. Als keine Antwort kam, schaute er nach hinten, sah dass er niemanden sah und ging schnell im Kopf durch, wo er uns denn bloss vergessen hatte. Nächste Ausfahrt runter, wieder in Richtung Raststätte und kurz darauf wurde er dann mal eben von der Autobahnpolizei angehalten, die ihm detailliert auseinandersetzten, dass es uns gut ginge und wir gerne von ihm abgeholt würden. Alles in allem eine herrliche Geschichte, die der werte Herr bis ans Grab immer mal wieder aufgetischt bekommt.
War in den Zeiten vor dem Handy, oder? Wie gefährlich das Leben damals war.
Ja, kurz nachem Kriech… Vietnam oder so, glaub ich. ;)
Handy gabs sicher auch schon… War aber wahrscheinlich zu unbequem oder zu schwer
ums mal mit aufs Örtchen zu nehmen
Edit sacht: Vor Schengen 2. War damals so um die 6 Jahre alt.
Na bitte, Herr Kaliban, da ist man mit nur einem Viertel doch ganz gut dabei.