Sterben im All

by Gunnar on 27. Februar 2013 · 27 comments

Drei Tragödien von gestern abend:

Ich fliege in einen Nebula, mit meinem Schmuckstück von einem Raumkreuzer, der “Prospero”. Ein Kampfschiff der Slug teilt uns per Funk mit, dass sie uns “abstoßend” finden und wir bitte aus diesem Quadranten verschwinden sollen. Ein Moment der Wut (“Abstoßend, wir? Den Schleimfressen zeigen wirs!”), eine Fehlentscheidung, der Kampf beginnt. Lasersalve auf Lasersalve schneidet in das Slugschiff, unsere Schilde halten, es ist nur eine Frage der Zeit, bis… ah, wieso haben wir so wenig Luft? Ist hier ein Leck? Verdammt, wenn doch im Nebula nicht die Hälfte der Systeme ausfiele. Officers Ryan und Goodman, reparie…

Knirschen, Zischen, Vakuum, Ende.

Wir folgen dem Notruf in die hinterste Ecke des Sektors, aber statt eines havarierten Engi-Scouts wartet zwischen den Asteroiden nur ein Pirat. Der gibt Widerworte, als ich ihm seine baldige Vernichtung ankündige und beamt 7 Mantis-Soldaten auf mein Schiff, die “Fluffy Bunny”. Die Insektoiden reißen meine Crew in Stücke, während der Pirat Rakete um Rakete abfeuert. In meiner Verzweiflung schieße ich eine Smartbombe auf mein eigenes Schiff, demoliere den Schildgenerator, schaffe es aber trotzdem nicht, mehr als zwei der Mantis-Mörder auszuschalten.

Krachen, Zischen, Vakuum, Ende.

Mein bis zur Unverwundbarkeit hochgerüsteter Föderationskreuzer “Killerwatt” fängt das Flaggschiff der Rebellenflotte auf dem Weg zu unserer Basis ab — und beginnt mit einem kombinierten Laser-/Raketenbeschuss, der erst die Waffen, dann die Schilde ausschaltet. Die Rebellen explodieren… aber durch eine unverschämte Wendung im Game-Design rekonfiguriert sich der Feind und erscheint noch mal auf der Karte. Wir greifen auf die gleiche Art noch mal an, aber diesmal beamt das Flaggschiff ein Enterkommando rüber, während es aus vier verschiedenen Waffen feuert und zwei selbstschießende Drohnen aussetzt.

Krachen, Zischen, Vakuum, Ende.

Damn you, FTL.

ftl_death

Update:

Frische Extra-Tragödie von eben. Der Rebellen-Scout greift an, wir sind überlegen. Wir schießen sie fast kampfunfähig, beamen dann an Bord, um den Schiff intakt zu übernehmen. Die Mannschaft des Feindes liefert uns einen heroischen Kampf, aber wir zerschlagen die Medizinstation und attackieren sie auf der Brücke. Da springt das feindliche Schiff einfach weg, mit unserem Enterkommando an Bord — wir hatten es in der Hitze des Gefechts versäumt, die Maschinen lahm zu legen.

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