Wenn Väter zu viel trinken

by Gunnar on 22. Februar 2013 · 14 comments

Herr Kaliban und das Goldkindtm essen auswärts zu Mittag.

Goldkind: (vernehmlich) Papa!
Herr Kaliban: Huh?
Goldkind: Immer trinkst du Alkohol. ZU JEDER MAHLZEIT!
Herr Kaliban: Bitte?!?
Goldkind: Heute morgen zum Frühstück auch schon!
Fremde Leute: (schauen interessiert rüber)
Herr Kaliban: Was? Ich trinke Cola. Light obendrein. Und heute morgen Kaffee.
Goldkind:
Herr Kaliban: Ach, Du meinst nicht Alkohol, Du meinst Koffein. (schaut zu den Fremden Leuten hinüber) KOFFEIN! Nicht Alkohol.
Fremde Leute: (schauen wieder weg)
Goldkind: Ach, Koffein, Alkohol, egal. Alles, was Kinder nicht dürfen, sollten auch Erwachsene nicht trinken. Das ist nicht gesund!

Hm. Tja. Nun. Vielleicht.

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Holger Februar 22, 2013 um 10:20

Enterben! Sofort! Erst halten die Pänz einen die ganze Nacht wach, dann fordern sie Spielstunde statt Mittagschläfchen und dann wollen sie einem auch noch das Koffein verbieten?

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Eddy Buhler Februar 22, 2013 um 10:38

Tja. Doch lieber Früchtetee? Und Light-Getränke sind ja ohnehin noch viel schädlicher als der Zuckerkram. ;-)

Immerhin gibt’s mit diesem Blog jetzt schriftliche Beweismittel, die man dann in einigen Jahren nach der ersten “Sauftour” einrahmen und ihr ins Zimmer hängen kann.

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m3adow Februar 22, 2013 um 11:56

Herrlich. Ich freue mich auf die Erlebnisse, wenn mein Knöpfchen alt genug ist.

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Zuffi Februar 22, 2013 um 13:22

Und wieder warte ich nur auf den Moment, an dem meine um drei Monate hinterherhängende Tochter mich mit ähnlichem konfrontieren wird.
Deine Goldkindgeschichten sind ein sehr zuverlässiger Frühwarnindikator :-)

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Dos Corazones Februar 22, 2013 um 13:59

Die Kinder haben es ganz offensichtlich verstanden: Ob Alkohol, (Nikotin) oder Koffein – macht alles keinen Unterschied, nur dass die Gesellschaft anders mit diesem und jenem umgeht. Herrliche Anekdote!

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Lars Februar 22, 2013 um 14:24

Hehe, sehr schön, Vater vom eigenen Kind in der Öffentlichkeit als Alkoholiker angeprangert ;) Bei uns in der Krippe schauten die Betreuerinnen neulich wohl auch leicht irritiert, als der Kleine beim Einkaufen spielen aufzählte, was man im Supermarkt alles so kaufen kann: Helles Bier, dunkles Bier, Wein…Räusper…Obwohl mir unser Nachwuchs das Bier zum Frühstück fast aufdrängt: Wenn ich ihm was von seiner Morgenmilch wegtrinken will, heißt es empört “PAPA BIER TRINKEN!”

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Karsten Februar 22, 2013 um 15:13

Ich befürchte ja schon seit geraumer Weile, dass das Goldkind später die Weltherrschaft an sich reißen wird. Ich sehe jetzt schon eine zweite Prohibition auf die Welt zukommen….

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Volker Februar 22, 2013 um 15:16

Naja, irgendwie muss man ja im (bereits angedeuteten) Sozialismus die “Workforce” erhalten ;)

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Klausmensch Februar 22, 2013 um 17:13

Und was sagt sie so zum Qualmen Gunnar? Das würde mich mal interessieren.

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Gunnar Februar 22, 2013 um 22:14

Am einer S-Bahn-Haltestelle.

Goldkind: “Wir wollen wieder nach München ziehen, Papa.”
Herr Kaliban: “Aber warum denn?”
Goldkind: “Hier rauchen die Leute so viel.” (zeigt auf das Meer an Stummeln um uns herum) Das ist doch ungesund!

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Markus Februar 22, 2013 um 19:59

Herrlich, immer wieder was für die Lachmuskeln, dich und dein Goldkind zu belauschen, Gunnar. Danke, dass du das immer wieder teilst :)

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tigermaus8 Februar 22, 2013 um 22:15

Super Geschichte!
Das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten. :-)

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Christopher K Februar 22, 2013 um 23:47

Kann nicht eine größere Tageszeitung dem Gunnar eine Goldkind-Kolumne anbieten?
Man muss das Problem mit der Geburtenrate doch mal positiv angehen :)

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Herman Toothrot März 6, 2013 um 22:55

Jedes Mal ein Genuss.

Hatte den einen Tag auch eine nette Geschichte mit meinem dreijährigen Sohn. Wir sitzen im Bus neben einem Knopf auf dem ein Mann mit Krückstock abgebildet ist.
Sohn: “Papa? Darf ich den drücken?”
Ich *leicht schlaftrunken*: “Nein. Der ist nur für Leute die Probleme haben.”
*ein paar Momente ziehen dahin*
Sohn: “Ich habe doch diesen Käfiganhänger.”
Ich: “Ja. Was ist mit denn damit?”
Sohn: “Naja… naja… den habe ich doch verloren. Also hab ich ein Problem. Darum darf ich jetzt den Knopf drücken.” *drückt den Knopf*

Stichhaltige Argumentation. Ich habe mich aber auch ein wenig undeutlich ausgedrückt. :)

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