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	<title>KALIBAN (You are likely to be eaten by a grue) &#187; Altherrenweisheiten</title>
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		<title>Kaliban-Gespräche, Folge 3: Agitpop!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 06:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kaliban sprach mal vor Jahren mit dem Herrn Agitpop über Urheberrecht und Piraterie. Das war ein schönes Gespräch, die Herren nahmen sich denn auch vor, das bei Gelegenheit mal wieder zu tun. Nun, hey, kaum drei Jahre später ist es schon so weit. Das Thema diesmal: der FC Bayern. Das Sujet liegt seit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Herr Kaliban sprach mal vor Jahren mit dem Herrn Agitpop <a href="http://kaliban.de/2009/04/kaliban-und-agitpop-pirate-bay-copyright-und-der-ganze-rest/">über Urheberrecht und Piraterie</a>. Das war ein schönes Gespräch, die Herren nahmen sich denn auch vor, das bei Gelegenheit mal wieder zu tun. Nun, hey, kaum drei Jahre später ist es schon so weit. Das Thema diesmal: der FC Bayern. Das Sujet liegt seit Samstag ein bisschen in der Luft, außerdem ist der Herr Agitpop Fan und Mitglied des besagten Vereins.</p>
<p class='th-box default'><strong>Huh, Agitpop? WTF?</strong><br />
Herr Agitpop ist so eine Art &#8220;Internet-Freund&#8221; vom Herrn Kaliban. Obwohl er FC Bayern-Fan ist. Er <a href="http://twitter.com/agitpopblog">twittert zu viel</a> und hat ein <a href="http://agitpopblog.org/">sensationelles Blog</a>, das er leider seit einem Jahr nicht mehr updatet, in dem aber noch viele schöne Texte zu finden sind. Der über <a href="http://agitpopblog.org/?p=414">Bioshock</a> etwa. Oder den über <a href="http://agitpopblog.org/?p=422">Moral in Games</a> oder der über <a href="http://agitpopblog.org/?p=406">Schäuble und die Vorratsdatenspeicherung</a>.<br />
Für <a href="http://agitpopblog.org/?p=456" target="_blank">Portal 2: Show me a Story</a> gewann er den &#8220;Warmen Händedruck 2011&#8243;, <a href="http://www.krawall.de/web/Krawall.de/special/id,60766/page,2/" target="_blank">eine Art Preis</a> für Spielejournalismustexte.<br />
Wer mal seine Stimme hören will, könnte das im <a href="http://www.zockstoff.de/?p=121" target="_blank">Zockstoff-Podcast</a> tun, wo er neulich mit Herrn Imre über das Ende von Mass Effect 3 redete.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Also, um mal mit einer Sportreporterfrage einzusteigen: Herr Agitpop, wie fühlt man sich am Tag nach so einem Match?</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Herr Agitpop:</strong> Kurze Antwort: Leer. Lange Antwort: Völlig leer. Antwort, die ich mir von Spielerseite immer erhoffe: Was ist denn das für &#8216;ne bescheuerte Frage, du Fliesenleger.</span></p>
<p>Von uns, die wir nicht Bayern-Fans sind, und daher wöchentlich mit Enttäuschungen und regelmäßig mit titellosen Jahren leben, von uns normalen Menschen also, wird ja immer gerne angenommen, dass Bayern-Fans zu großer Emotion gar nicht fähig sind.</p>
<p><span style="color: #000080;">Was natürlich absoluter Blödsinn ist, weil es eine Katastrophenrangfolge vorgibt. So als gäbe es eine Schwelle, die überschritten werden muss damit etwas emotional trifft.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Natürlich ist ein so verlorenes Champions-League-Finale nicht vergleichbar mit einem Abstieg. Aber ein versemmelter Test ist auch nicht vergleichbar mit einem abgebrannten Haus. Das macht die Sache aber in dem Moment nicht weniger schmerzhaft.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Und im Vergleich zu dem, was in Somalia passiert, hat keiner von uns das Recht sich zu beklagen.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Dazu kommt ja noch der Umstand, dass Erfolglosigkeit kein Ehrenabzeichen ist. Als wenn sich die Lauterer Fans beschweren würden, wenn Lautern plötzlich jedes zweite Jahr Meister würde.</span></p>
<p>Bei mir in der Timeline/Freundesliste/Sozialdings hat der Ton nach kurzer Fassungslosigkeit relativ schnell gegen die eigene Mannschaft gewendet. Da hat kurz nach dem Elfmeterschießen ein Die-Hard-Fan tatsächlich ein &#8220;Fuck you, Neuer&#8221; ausgestoßen. Sowas ist ein natürlich wahnsinnig subjektiver Ausschnitt aus der Realität, ach was, die Timeline ist ja nicht mal Realität, aber ich bin ja schnell mit Vorurteilen bei der Hand.</p>
<p><span style="color: #000080;">Du folgst den falschen Leuten.</span></p>
<p>Mir scheint das immer ein Anzeichen für verwöhnte Fans zu sein: die schnelle Wut auf die Mannschaft bei Rückschlägen.</p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/bildschweini.png"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/bildschweini.png" alt="" title="bildschweini" width="150" height="255" class="alignright size-full wp-image-14653" /></a><span style="color: #000080;">Ich folge ja auch so rund 20 bis 30 Bayern-Fans und bei mir war das ganz anders. Hadern. Ja. Und ein gewisser Frust, dass Robben schon wieder im entscheidenden Moment versagt. Das wir bei Standards so harmlos sind, dass wir 18 Ecken haben und nicht eine echte Chance daraus hervorgeht. Dass brutalstmöglicher Defensivfußball belohnt wird, als wäre das 2006 bei der WM noch nicht schlimm genug gewesen.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Aber da war eben auch sofort die Erkenntnis, dass es weitergehen muss. Weiter, immer weiter. Dass die nächste Saison kommt. Dass wir wieder dabei sind. Das war eher ein gegenseitiges Stützen und das Gefühl, dem Verein und einander noch enger verbunden zu sein. Weil man nach 1999 jetzt schon wieder so eine bittere Niederlage gemeinsam erlitten hat. Sowas schweißt zusammen.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Natürlich hat Bayern Erfolgsfans. Mehr als andere Vereine, weil eben mehr Titel geholt werden. Aber ich bin auch erstaunt, wer auf einmal seinen 10 Jahre eingestaubten Biene-Maja-Schal aus dem Schrank kramt. Oder bei der EM wieder im schwarz-weißen Trikot beim Public Viewing jubelt. Scheiß drauf. Die sollen mal machen, aber nach denen muss man sich nicht richten.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">In meiner Timeline hat der harte Fankern nach gestern Abend eher &#8216;ne Menge Respekt für den Schalker Jungen bekommen. Der Mann hat immerhin mehr Eier gezeigt als der Teil unserer Jungs die sich fast unterm Rasen versteckt haben als man Elfmeterschützen suchte.</span></p>
<p>I second that. Die Tatsache, dass er geschossen (und auch noch getroffen hat), ist krass. Vielleicht das Bedürfnis, immer noch etwas mehr zu tun, um die Anerkennung der Bayern-Fans zu gewinnen. Vielleicht aber auch einfach Tapferkeit vor dem Feind.</p>
<p>Du sprichst ein &#8220;gegenseitiges Stützen&#8221; unter den Fans an. Das ist etwas, das zumindest ich aus meiner vorurteilsbeladenen Hannover 96-Sicht mit Bayern-Fans nicht sofort assoziiere. Meinst, es tut dem Verein und seinen Fans nicht auch ganz gut, mal wieder ein bisschen Tragik zu erleben?</p>
<p><span style="color: #000080;">Ich bin ja persönlich der Meinung, dass ein Barcelona 1999 gereicht hat. Da hätte ich auf ein München 2012 verzichten können. In der Vorwoche &#8211; gegen Dortmund &#8211; da war&#8217;s &#8216;ne verdiente Klatsche über die sich keiner beschweren konnte. Und vor zwei Jahren gegen Inter war&#8217;s auch verdient. Ich glaube nicht, dass Tragik ein pädagogisches Element ist. Vor allem weil&#8217;s doch &#8211; so wie bei jedem Verein &#8211; nur die wirklich hart trifft, die mit Herzblut dabei sind. Die Schönwetterfans fluchen über Neuer und streifen sich dann die schwarz-rot-goldene Blumenkette über und gehen auf die EM-Partys.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Aber &#8211; Phrasenschwein!- das gehört doch unabhängig von Verein zum Fußball. Das hätte ja auch Hannover im umbenannten UEFA-Cup passieren können. Das prägt halt und das bleibt im System. Ich sehe uns schon in 10 Jahren da sitzen und vom Krieg erzählen. Wie wir das Finale gesehen haben. Was wir gedacht haben. Das sind Bilder die sich einbrennen und Emotionen die so mächtig sind, das wir sie den Rest unseres Lebens nicht abschütteln werden. So wie vor drei Jahren Bayern-Fans über 1999 geredet haben wie andere Leute über den 11. September.</span></p>
<p>Ach, ich glaube, die Tragik, die unverdiente Niederlage, das knapp daneben, das ist die Wolle, aus der Veteranengeschichten gewebt werden. Unsere Heimniederlage gegen Atletico war so glatt, darüber musste man nicht reden. Das Spiel in Madrid hingegen, mit der Abwehrschlacht und dem Tor in der Nachspielzeit, das bleibt uns.</p>
<p>Aber wir dürfen ja auch verlieren, wir sind ja nicht Bayern.</p>
<p>Andere Sache: Woran liegt&#8217;s denn beim FCB in dieser Saison? Pech und Karma, zu dünner Kader, falscher Trainer?</p>
<p><span style="color: #000080;">Der Titel- und Siegeshunger wirkt arrogant. Aber das ist Teil des Deals. Wenn du Bayern-Fan bist, dann willst du jedes Spiel gewinnen. Ist auch eine Einstellung, die ich auf die Nationalmannschaft übertrage. Ist ja ganz toll, dass wir seit sechs Jahren weltweit beliebt sind weil wir sympathische Zweite und Dritte werden. Ich möchte mal wieder &#8216;nen Titel. Und wenn der dreckig erkämpft und erbolzt wird, dann eben so. In Schönheit sterben &#8211; wie&#8217;s der Verein gestern gemacht hat &#8211; macht auf Dauer auch nicht glücklich.</span></p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/exschweini1.png"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/exschweini1.png" alt="" title="exschweini" width="180" height="177" class="alignright size-full wp-image-14657" /></a></a><span style="color: #000080;"><span style="color: #000080;">Diese Saison: Von allem ein bisschen. Wenn man mal neutral drauf guckt: Bayern sind Ligazweiter mit einer Leistung, mit der man in vielen anderen Jahren Meister geworden wäre. Aber die Dortmunder sind einfach eine überragende Mannschaft die letzten zwei Jahre, zumindest national, und das muss man neidlos anerkennen. Da hat Klopp eine Mannschaft geschnitzt die perfekt ineinander greift. In Ansätzen gibt&#8217;s das bei Bayern auch. Kroos, Badstuber, Alaba, Müller. Das sind ja Van-Gaal-Gewächse. Aber der wurde halt zu früh entlassen wegen &#8220;Erfolglosigkeit&#8221; und weil&#8217;s zuviele Alpha-Tierchen sind. Ist wie bei den meisten Vereinen: Der Fisch stinkt vom Kopf her und Hoeneß, Rummenigge und Konsorten sind Platzhirsche der alten Schule, die keine Götter neben sich zulassen. Das wird sich wohl ändern müssen.</span></span></p>
<p><span style="color: #000080;">Ansonsten: Robben versagt im entscheidenden Moment. Mario Gomez ist und bleibt ein Großchancentod und es war kein B-Team da, das überzeugt um zugleich auf drei Hochzeiten zu tanzen, wie das bei Barcelona oder Real geht. Andererseits: Der Preis den die dafür bezahlen, die völlige Überschuldung, ist es nicht wert. Da endet dann die Erwartungshaltung doch.</span></p>
<p>Vermutlich wär&#8217;s mit van Gaal noch auf andere Arten schief gegangen, aber mein Eindruck ist, dass das Trainerteam taktisch nicht voll auf der Höhe ist. Die Mannschaft ist ausrechenbar, vertraut auf individuelles Genie &#8212; und wenn der Gegner mal einen klaren Plan hat, dann ist die Heldentruppe plötzlich erstaunlich wirkungslos.</p>
<p>Nicht nur gegen Dortmund, auch Gladbach, Augsburg und Hannover, alles im weiteren Sinne &#8220;Trainer-Mannschaften&#8221; oder &#8220;System-Mannschaften&#8221; haben sich gegen Bayern gut geschlagen.</p>
<p><span style="color: #000080;">Da hast du Recht. Ein System mit dem wir starr gegen die Wand rennen. Hoher Ballbesitz, aber langsamer Aufbau, immer über die Flügel und ein Robben oder Ribéry werden dann gerne mal ganz aus dem Spiel genommen.</span></p>
<p>Die Fixierung auf Robbery ist das eine Problem. Schlimmer ist die Fixierung auf Gomez (den ich nicht für einen Chancentod halte) &#8212; wenn der abgeschirmt ist, fehlt zu viel. Hat man ja am Samstag gesehen.</p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/azschweini.png"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/05/azschweini.png" alt="" title="azschweini" width="177" height="185" class="alignright size-full wp-image-14655" /></a></a><span style="color: #000080;">Du hälst Gomez nicht für einen Chancentod? Der hätte diese Saison den Rekord von Müller (Gerd, nicht Thomas) einstellen können, wenn er sich nicht im Strafraum so verdribbeln würde oder einfach mal draufziehen würde, statt Bälle erst stoppen zu wollen. Der Mann hat mich diese Saison Nerven gekostet. Gefühlt braucht Gomez vier oder fünf Großchancen ehe er den Ball versenkt. Aber da hat man ja, wie der Stoiberede heute verkündet hat, jetzt eine neue Sturmgranate.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Claudio Pizarro&#8230;</span></p>
<p>Pizarro ist super für die zweite Mannschaft oder als Joker.</p>
<p><span style="color: #000080;">Das ist so, als wenn dir der eigene Verein am Tag danach nochmal mit Schmackes eine runterhaut.</span></p>
<p>Zurück zu Gomez:</p>
<p>Gomez schießt pro Spiel 3 Mal auf das Tor (3,1 Mal, um genau zu sein) und erzielt dabei fast immer einen Treffer. Das ist so schlecht nicht, andere Stürmer haben keine besseren Quoten. Und er spielt wirklich gut mit, zieht Verteidiger, schafft Räume, provoziert Fouls.</p>
<p>Das ist doch wieder so&#8217;n typisches Bayern-Fan-Ding, das man mit einem 30-Mio-Stürmer nicht zufrieden ist&#8230;</p>
<p><span style="color: #000080;">Ja, aber das sind objektive Statistiken! Bei der eigenen Mannschaft geht es nicht um Objektivität. Da sehe ich, wie Gomez schon wieder einen Ball vertändelt und denke mir bei jedem einzelnen Schuss, dass unsere Omma das auch noch hinbekommen hätte.</span></p>
<p>Nun gut, Lewandowski sieht eleganter aus dabei. Der Gomez sieht übrigens in vielen Situationen nur komisch aus, weil er so lange Beine hat. Im Spiel gegen Chelsea hat er sich sogar einen Fallrückzieher aufgelegt – der kann durchaus was am Ball.</p>
<p><span style="color: #000080;">Außerdem profitiert ihr doch von unserem Bayern-Ding und bekommt preisgünstig Spitzenkräfte wie Schlaudraff und Haschemian. &#8230; &#8230; Okay, letzterer vielleicht nicht so sehr.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nicht nur Hannover, die Liga ist voll von Leistungsträgern, die man bei Bayern nicht richtig einsetzen konnte oder wollte. Pizarro, beispielsweise. Podolski. Kroos. Kraft.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Mats Hummels.</span></p>
<p>Korrekt.</p>
<p><span style="color: #000080;">Und nächstes Jahr schießt uns Olic aus dem DFB-Pokal und Usami aus der Champions League.</span></p>
<p>Lass uns noch einmal zum Fan-Sein zurückkehren: Nervt das, das man immer des &#8220;Erfolgs-Fan&#8221;-Seins verdächtigt wird?</p>
<p>Oder kommt das gar nicht so oft vor, wie ich mir das vorstelle, der ich natürlich JEDEN Bayern-Fan automatisch für einen Event-Fan halte?</p>
<p><span style="color: #000080;">Doch, das kommt dauernd vor. Du wirst ja auch als Fußballfan von den anderen nicht ernst genommen, eben weil du Bayern-Fan und damit kein Fan bist. Was aber auch schizophren ist: Für Erfolge sollst du dich schämen, Misserfolge reiben dir die gleichen Leute dann mit Inbrunst unter die Nase.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Aber auch das definiert ja. Als Bayern-Fan leidest du eben unter anderen Problemen. Das willst du aber auch. Du willst ja den Neid und die Missgunst, weil du dann weißt, dass das Ding läuft. Diese ekelhaften Beileidsbekundungen, die braucht doch kein Mensch. Und immerhin kannst du dir sicher sein, dass du deutschlandweit Antipathien erntest. Damit muss man eben auch umgehen können. Aber wenn du als Fan von allen gemocht werden willst, dann musst du halt Freiburg supporten.</span></p>
<p>Oder Mainz.</p>
<p><span style="color: #000080;">Oder Mainz.</span></p>
<p>Trägst Du Farben? In der Öffentlichkeit, meine ich. Vor dem Fernseher zählt nicht.</p>
<p><span style="color: #000080;">Klar. Wobei ich in den letzten Jahren eher zum dezenten T-Shirt übergegangen bin. Aber mein Mehmet-Scholl-Shirt trage ich mit Stolz. Den Schal im Winter auch. Im Trikot bin ich inzwischen seltener unterwegs, weil&#8217;s doch in vielen Situationen unangemessen ist. Und den Bazi-Button der mit der Vereinsmitgliedschaft kam, habe ich auch noch nicht ans Revers geheftet. Aber ich stehe schon klar zu meinem Fansein und zum Verein.</span></p>
<p>Gut so. Nun, ich überlasse dich jetzt wieder deinem Schicksal und den Morissey-Platten, wünsche verständnisvolle Kollegen und generell eine gute Zeit. Wir sehen uns in der Liga und ich hoffe, unsere Heimspiele gegen euch gehen genau so aus wie in den letzten beiden Jahren.</p>
<p><span style="color: #000080;">Ich muss jetzt &#8220;Schau&#8217;n mer mal&#8221; sagen. Oder?</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Ich hätte zum Ausklang noch einen Musikwunsch:</span></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/-eJcnuztiZM" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe></p>
<p><span style="color: #000080;">Da gibt&#8217;s in den Kommentaren &#8211; bei Youtube erschreckenderweise &#8211; einen gar nicht so dummen Satz: &#8220;In den Farben getrennt. In der Sache vereint.&#8221;</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Ich glaube, das ist ein gutes Schlußwort.</span></p>
<p>Amen.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Hinweis: In den ersten beiden Folgen der "Kaliban-Gespräche" redete Herr K. mit <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://kaliban.de/2012/01/kaliban-gesprache-folge-1-petra-frohlich/"><span style="color: #888888; text-decoration: underline;">Petra Fröhlich, Spieleredakteurin Galore</span></a></span>, und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://kaliban.de/2012/04/kaliban-gesprache-folge-2-falko-loffler/"><span style="color: #888888; text-decoration: underline;">Falko Löffler, Schriftsteller und Spieletexter</span></a></span>.]</span></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14620&amp;md5=337e8d3c334eb5871c33115db5a45bc0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Petertweets</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Making Games]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kaliban folgt seinen Helden.

Habe wieder angefangen, ein bisschen mehr auf Twitter herumzulesen.

Sehr hübsch, aber natürlich altbekannt, ist der Twitterer Peter MolyDEUX, eine Art freundliche Parodie auf den Gamedesign-Guru Peter Molyneux. Der postet ständig absurde, aber irgendwie Molyneuxige Spielideen, wie diese hier:

A survival horror game where the enemies can only be seen in mirrors? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Herr Kaliban folgt seinen Helden.</em></p>
<p>Habe wieder angefangen, ein bisschen mehr auf Twitter herumzulesen.</p>
<p>Sehr hübsch, aber natürlich altbekannt, ist der Twitterer <a href="https://twitter.com/#!/petermolydeux" target="_blank">Peter MolyDEUX</a>, eine Art freundliche Parodie auf den Gamedesign-Guru Peter Molyneux. Der postet ständig absurde, aber irgendwie Molyneuxige Spielideen, wie diese hier:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>A survival horror game where the enemies can only be seen in mirrors? Could add more depth by having dirty mirrors that need to be cleaned?</p>
<p>&mdash; petermolydeuxNOT (@petermolydeux) <a href="https://twitter.com/petermolydeux/status/113286014050635776" data-datetime="2011-09-12T16:21:05+00:00">September 12, 2011</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Peter Molyneux himself dagegen, der hat zwar auch <a href="https://twitter.com/#!/pmolyneux" target="_blank">einen Twitter-Account</a>, verwendete ihn aber fast nie, bis er neulich, nach der Bekanntgabe seines Weggangs von Lionhead (interessanter Artikel dazu: <a href="http://www.myconsol.net/show/blog/method/details/id/3082/" target="_blank">hier</a>), wieder anfing. Seither ist er sehr aktiv und reagierte sogar erstmals auf eine Idee seines parodistischen Ichs:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-in-reply-to="179253109766365184" lang="de"><p>@<a href="https://twitter.com/petermolydeux">petermolydeux</a> thats not a bad idea actually</p>
<p>&mdash; peter molyneux (@pmolyneux) <a href="https://twitter.com/pmolyneux/status/179255966548758528" data-datetime="2012-03-12T17:22:07+00:00">März 12, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ist aber auch wirklich eine lustige Idee.</p>
<p>In diesem Zusammenhang, aber irgendwie auch nicht &#8212; das hier ist immer noch mein Lieblingscover unter allen Zeitschriftentiteln, die ich je verbrochen habe:</p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/03/20050730_gamestar_dev.jpg"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/03/20050730_gamestar_dev.jpg" alt="" title="making games magazin_gamestar_dev" width="440" height="619" class="aligncenter size-full wp-image-14103" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14099&amp;md5=d306e893667a395d5a115d10e9a602d9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schreibblockade</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Tumblr schrub eine junge Dame folgendes:

I’ve seem to be hitting writer’s block far too often now. My grade in my creative writing class is suffering because i don’t turn in anything because i’m never really satisfied with anything i do. all my good ideas seem to turn into bad ones once i write ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auf Tumblr schrub eine <a href="http://whimsyrachy.tumblr.com/" target="_blank">junge Dame</a> folgendes:</p>
<blockquote><p>I’ve seem to be hitting writer’s block far too often now. My grade in my creative writing class is suffering because i don’t turn in anything because i’m never really satisfied with anything i do. all my good ideas seem to turn into bad ones once i write it down. How do you get pass writers block?</p></blockquote>
<p>Und wurde, o Wunder des Internetzes, vom großen Neil Gaiman <a href="http://neil-gaiman.tumblr.com/post/18848712919/reposted-as-something-that-can-be-reblogged-on" target="_blank">einer Antwort gewürdigt</a>, die ich mangels Tumblr-Account dort nicht rebloggen kann, daher mache ich&#8217;s hier:</p>
<p><em>&#8220;You turn off your inner critic. You do not listen to your inner police force. You ignore the little voices that tell you that it’s all stupid, and you keep going.</p>
<p>Your grade isn’t suffering because your writing is bad, it’s suffering because you aren’t finishing things and handing them in. </p>
<p>So, finish them and hand them in. Even if a story’s lousy, you’ll learn something from it that will be useful as a writer, even if it’s just “don’t do that again”.</p>
<p>You’re always going to be dissatisfied with what you write. That’s part of being human. In our heads, stories are perfect, flawless, glittering, magical. Then we start to put them down on paper, one unsatisfactory word at a time. And each time our inner critics tell us that it’s a rotten idea and we should abandon it.</p>
<p>If you’re going to write, ignore your inner critic, while you’re writing. Do whatever you can to finish. Know that anything can be fixed later.</p>
<p>Remember: you don’t have to be brilliant when you start out. You just have to write. Every story you finish puts you closer to being a writer, and makes you a better writer.</p>
<p>Blaming “Writer’s Block” is wonderful. It removes any responsibility from the person with the “block”. It gives you something to blame, and it sounds fancy.</p>
<p>But it’s probably more honest to think of it as a combination of laziness, perfectionism and Getting Stuck. If you’re being lazy, don’t be. If you’re being a perfectionist, don’t be. And if you’re stuck, figure out where the story went off the rails, or what you got wrong, or where you need to go deeper, or what you need to add to make it work, and then start writing again.&#8221;</em></p>
<p>Nichts wirklich Neues, aber schön auf den Punkt gebracht. Ich habe auch schon immer gedacht, dass die einzige Methode, eine Schreibblockade zu umgehen, einfach das Schreiben ist &#8212; selbst, wenn man etwas Schlechtes schreibt, hat man dabei etwas gelernt, was einen weiter bringt. Es gibt aber natürlich Stimmungen oder Situationen, in denen man besser schreibt als in anderen, bei mir ist das in der Regel das Zugfahren: Die Mischung aus Langeweile und Bewegung finde ich sehr anregend.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13997&amp;md5=4ddc6875e0aa038d656b66bb9cb51a9f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man ein Startup gründet</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 10:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Powerpoint]]></category>

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		<description><![CDATA[ How to build a Start Up (in ten easy steps)


      

Mein Chef, der Klaas, stellt in dieser eklatant schönen Präsentation ein paar Grundregeln für's Gründen von Startups auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div style="width:595px" id="__ss_11604477"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/flaregames/entrepreneur-in-teneasystepsklaaskerstingkit-11604477" title="How to build a Start Up (in ten easy steps)" target="_blank">How to build a Start Up (in ten easy steps)</a></strong></p>
<p><object id="__sse11604477" width="595" height="497"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=entrepreneurinteneasystepsklaaskerstingkit-120216033013-phpapp02&#038;stripped_title=entrepreneur-in-teneasystepsklaaskerstingkit-11604477&#038;userName=flaregames" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"/><embed name="__sse11604477" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=entrepreneurinteneasystepsklaaskerstingkit-120216033013-phpapp02&#038;stripped_title=entrepreneur-in-teneasystepsklaaskerstingkit-11604477&#038;userName=flaregames" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="595" height="497"></embed></object></p>
<p>Mein Chef, der Klaas, stellt in dieser eklatant schönen Präsentation ein paar Grundregeln für&#8217;s Gründen von Startups auf.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13898&amp;md5=6d4f8b0181729d53abbbd11f9eb3cf38" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaliban-Gespräche, Folge 1: Petra Fröhlich</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PC-Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich hatte mir, wie ich kürzlich in einer alten Mail an mich selber wieder entdeckte, 2008 mal den Vorsatz gesteckt, auf dieser Seite mehr Interviews und Gespräche zu veröffentlichen. Ich fange damit jetzt mal an, no time like the present.

Ich sprach mit Petra Fröhlich, Spielejournalistin der ersten Stunde, über Frauen in der Branche, Jobchancen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em> Ich hatte mir, wie ich kürzlich in einer alten Mail an mich selber wieder entdeckte, 2008 mal den Vorsatz gesteckt, auf dieser Seite mehr Interviews und Gespräche zu veröffentlichen. Ich fange damit jetzt mal an, no time like the present.</em></p>
<p>Ich sprach mit Petra Fröhlich, Spielejournalistin der ersten Stunde, über Frauen in der Branche, Jobchancen für Einsteiger und ihre persönlichen Spielevorlieben.</p>
<p><span id="more-13672"></span></p>
<p class='th-box info'>Petra Fröhlich (Jahrgang ´74) entdeckte ihren Spieltrieb Mitte der 80er mit der Anschaffung eines Commodore PC-10 II – damals noch mit Monochrom-Monitor und 5,25-Zoll-Disketten. Bereits als Teenager veröffentlichte sie eine Reihe erfolgreicher Spielebücher und Artikel für Fachzeitschriften. Seit 1992 ist Petra ununterbrochen für <a href="http://pcgames.de" target="_blank">PC Games</a> und das Fürther Medienunternehmen COMPUTEC MEDIA tätig. 1999 wechselte sie in die Chefredaktion und verantwortet heute neben der PC Games Magazine wie play3, PC Games MMORE und N-ZONE. </p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Petra, Du hast ja im Spielejournalismus eine beispiellose Karriere gemacht. Die Frauenzeitschrift &#8220;Allegra&#8221; hatte sogar mal einen Artikel über Dich geschrieben, weil Du als Frau in diesem Bereich natürlich schon eine Ausnahme bist. Auf Redaktionsfotos bist Du sogar meist die einzige Frau. Fühlst Du Dich &#8220;exotisch&#8221;?</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-13674" title="276278_1081838248_213114_n" src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/01/276278_1081838248_213114_n.jpg" alt="" width="180" height="230" /><strong>Petra Fröhlich:</strong> Über das Thema habe ich tatsächlich seit der charmanten Allegra-Nummer im Jahre 1999 nicht mehr nachgedacht. Damals fühlte sich das alles schon ziemlich exotisch an, das stimmt. Sowohl in den Studios und bei Publishern als auch in den Redaktionsstuben gab es fast ausschließlich Männer, das hat sich heutzutage natürlich alles geändert und normalisiert. Viel exotischer und unheimlicher erscheint mir inzwischen, dass ich seit exakt 20 Jahren für ein- und dieselbe Firma wirke. Das ist mehr als die Hälfte meines Lebens. Im PC-Games-Jubiläumsjahr 2012 wird mir das fast tagtäglich wieder bewusst.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Du triffst also schon mehr weibliche Entwickler, würdest Du sagen?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Natürlich keine Massen wie in den AXE-Werbespots, aber doch mehr als noch vor zehn Jahren. Aus meiner Sicht ist das ein völlig normaler Prozess, wenn sich eine Branche so verändert wie die unsrige. Die Welt der Spiele ist im Allgemeinen spürbar weiblicher geworden, da muss man nur mal einen Blick in die Gamescom-Messehallen werfen.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Wenn man auf einem PR-Event der Spieleindustrie im Ausland ist, sieht das klassische Bild trotzdem meist noch so aus: gut gekleidete PR-Damen umflattern männliche Redakteure. Müsste nicht auch der Spielejournalismus weiblicher sein?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Das ist eine Eigenheit jener PR-Events, die sich üblicherweise den dicken Blockbustern wie Call of Duty, GTA, FIFA, Tomb Raider, Skyrim, Max Payne oder Battlefield widmen. Und deren Zielgruppe war, ist, bleibt natürlich männlich.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Du hast eine klassische Karriere vom Berufseinsteiger zum Chefredakteur gemacht, ausgelöst durch Deinen <a href="http://www.kultboy.com/pic/166/" target="_blank">berühmten Leserbrief</a>. Sind solche Karrieren im Spielejournalismus heute noch möglich?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> In stillen Momenten wünscht man sich, das Internet vergäße die Vergangenheit und würde mit diesem Leserbrief starten. Das Absurde ist ja, dass man mich nicht wegen, sondern trotz dieser lächerlichen Epistel mitmachen ließ. Und ja, ich hab mich damals wirklich maßlos über das Heft geärgert – weiß nicht, ob das zwischen den Zeilen hinreichend zum Ausdruck kommt ;) Meine journalistische Laufbahn beruhte auf einem schier unglaublichen Zufall, denn auf dem Nachhauseweg von der Schule hörte ich für zweieinhalb Millisekunden den Radioaufruf eines Nürnberger Verlags. „Spieletester gesucht, Telefon 0911-…“ Ich hab angerufen, Unterlagen eingereicht und mich natürlich persönlich vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt – ich war noch nicht mal volljährig – waren schon ein paar Dutzend meiner Artikel in IT-Fachzeitschriften erschienen, später folgten noch zwei, drei Bücher. Im Grunde gibt es heute nur zwei Wege in die Branche: Der eine führt über ein Engagement als freier Autor – wir sind ständig auf der Suche nach fähigen Leuten, insbesondere im Bereich der Online-Rollenspiele. Der klassische Weg läuft über ein mehrmonatiges Praktikum, gefolgt von einem zweijährigen Volontariat. Wenn alles passt und eine Stelle frei ist, können wir den Leuten einen Redakteurs-Job anbieten. Ein Großteil unseres Line-Ups hat diese Schritte durchlaufen. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, dass die Vollzeitstellen im redaktionellen Bereich begrenzt sind.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Und die Karriere? Wohin kann ich mich entwickeln, wenn ich denn das Glück habe, eine Volo-Stelle zu ergattern? Die Verlagskarrieren sind nicht mehr das, was sie zu unserer Zeit waren. Und die Wege in die Spieleindustrie oder den breiteren Journalismus sind schwierig.</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Wenn man sich die Impressi der führenden Print- und Online-Medien anschaut, wird man feststellen, dass die Akteure in leitenden Funktionen schon seit vielen Jahren dort wirken. Das ist keine Spezialität der Games- oder IT-Magazine. Beim Stern sitzt das Duo Osterkorn/Petzold seit 1999, also seit 13 Jahren, in den Chefsesseln. Wer sich als Volontär vornimmt „Eines Tages bin ich Chefredakteur“, braucht so oder so einen langen Atem und viel Fortune. Ich hab Zweifel, dass man sowas planen kann. Redakteur eines Spielemagazins – das ist für eine gewisse Zeit ein echter Traumjob, so wie Bundesliga-Profi. Irgendwann wird es einen Punkt geben, an dem man unter Umständen andere Schwerpunkte setzen muss, etwa Richtung Management. Ganz grundsätzlich bekommt man als Redakteur ein prima Rüstzeug, um seine Laufbahn auch auf anderen Feldern der Branche fortzusetzen, zum Beispiel bei Publishern. Aber wem erzähl‘ ich das? ;)</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Dafür gibt&#8217;s natürlich ein paar schöne Beispiele, aber die Zahl der Kollegen, die das nicht geschafft haben und sich jetzt als Freie mehr schlecht als recht durchschlagen (oder gar die Branche verlassen haben), ist größer, oder?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Die Tätigkeit als freiberuflicher Söldner war in den vergangenen Jahren sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig, das stimmt. Fast jeder Autor will die dicken Reportagen schreiben, für die man wochenlang recherchieren darf, doch dieser lukrative Auftragskuchen ist begrenzt. Besser dran und auch viel stärker ausgelastet sind jene Schreiber, die sich spezialisiert haben – einen kompetenten und zuverlässigen WoW-Todesritter krieg ich immer unter.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Spezialisierung hilft, klar, aber auch mit stetigem Auftragsfluss kommt nicht allzu viel Geld ins Haus. ich habe früher mal was für den Focus gemacht, da gab&#8217;s 600 Euro für die Seite. Damit kann man arbeiten und auch Recherchen finanzieren. Später, bei GameStar, habe ich Seitenpreise von 250 Euro bezahlt. Nicht viel, aber einigermaßen okay. Da sind wir heute lange nicht mehr, nehme ich an, bei keiner Publikation. Mir wurden grad vor ein paar Tagen (allerdings auch von einer Nischenpublikation) 200 Euro für 12.000 Zeichen geboten. Da entspricht je nach Layout zwischen drei und sechs Seiten. Das habe ich dann dankend abgelehnt. Würdest Du jungen Leuten heute den Beruf noch empfehlen? Oder anders: Wenn Du einen 20jährigen Bruder hättest, der sich um Volo-Stellen bewerben möchte, würdest Du ihm zuraten?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Ich würde zunächst ein Praktikum empfehlen, zum Reinschnuppern. Wenn das gut läuft, nach Möglichkeit gleich das Volontariat hinterher. Und ab diesem Zeitpunkt kann man ohnehin nur noch auf Sicht fahren. Ob und wie es danach weitergeht, hängt ganz vom Timing ab. Wir schenken Bewerbern in den Gesprächen von vornherein reinen Wein ein – und ich habe seit langer Zeit niemanden mehr erlebt, der sich da überzogenen Erwartungen hingibt. Dass die Erwerbsbiographie beim ein- und demselben Unternehmen beginnt und endet, kann man heutzutage ohnehin ausschließen. Aber ganz klar: Hätte ich als Anfangs-, Mitte-, Endzwanziger heute die Chance auf einen Vollzeit-Redakteursposten, würde ich diese Erfahrung auf jeden Fall mitnehmen.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Stimmt, ist schon immer noch ein schöner Beruf. Anderes Thema: <em>Computerspiele genießen oft noch einen etwas zweifelhaften Ruf. […] „Isolierende Mattscheiben-Manie“ gehört zu den Schlagworten, wenn über Spielesoftware hergezogen wird. Doch die Zeiten von stumpfsinnigen Schießspielen sind längst vorbei.</em> schrieb Heinrich Lenhardt 1985 im Editorial zu einem Spiele-Sonderheft der Zeitschrift Happy Computer. Die Vorurteile gegen Games sind ein Thema, das uns viele Jahre lang begleitet hat. Ist das vollends vom Tisch in den Zehnerjahren dieses Jahrtausends oder begegnet Dir sowas noch zuweilen?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Im vergangenen Jahr ist es mir nur noch zwei, drei Mal passiert, dass ich offenkundig fehlinformierte Zeitungs-Chefredakteure freundlich, aber bestimmt auf fachliche Unzulänglichkeiten in Leitartikeln und „Killerspiel“-Kolumnen hinweisen musste – von Kollege zu Kollege. Die haben auch geantwortet und sich bedankt fürs Mitdenken. Mit einer gewissen Quote an Vorurteilen und schlichtem Blödsinn muss man sicher auch künftig leben. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass sich in der gesellschaftlichen Debatte seit 1985 schon eine Menge zum Positiven hin geändert hat. Die Teenager von damals sind die Erziehungsberechtigten von heute.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Hältst Du das privat auch so? Kaufst Du Deinen Neffen und Nichten Spiele?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Ja. Wobei die Damen und Herren ohnehin recht präzise Wünsche formulieren und man am Ende nur noch zu entscheiden hat: Lego Star Wars für DS oder Lego Harry Potter für DS? Bei familiären Aufeinandertreffen ist zuweilen nicht immer ganz klar, worauf sie sich mehr freuen – auf Tante Petra oder auf das iPad von Tante Petra.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Okay, Lego Filmlizenz I-III für die Kids. Und selber? Was spielst Du so? Man merkt ja bei vielen Kollegen mit den Jahren eine leichte geschmackliche Erstarrung. Ich reihe Solo-Rollenspiel an Solo-Rollenspiel, andere hängen immer noch auf World of Crackcraft oder wechseln ihre Battlefield-Unterhose erst mit dem Erscheinen einer neuen Nummer.</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Ich finde es inzwischen sehr angenehm, wenn man von vornherein das Ende eines Spiels absehen kann – in den Weihnachtsferien war deshalb unter anderem Modern Warfare 3 fällig. Vor XXL-Rollenspielen wie Skyrim schrecke ich zurück, weil mir klar ist, dass ich da wochen- und monatelang dran hängen würde. Noch „schlimmer“ sind Browsergames oder Online-Rollenspiele wie aktuell Star Wars: The Old Republic: Da hab ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mich bis zu einem bestimmten Level voranzuspielen und dann radikal die Deinstallation einzuleiten. Kalter Entzug, quasi. Privat am meisten Spaß habe ich mit Open-World-Spielen wie Red Dead Redemption oder L. A. Noire. Neben Diablo 3 ist GTA 5 deshalb das Spiel, auf das ich mich am meisten freue. Unvernünftig viele Stunden sind 2011 auch in Plants vs Zombies geflossen, auf den unterschiedlichsten Systemen.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Kehrst Du zuweilen noch zu alten Spielen zurück oder fehlt Dir dafür die Zeit?</p>
<p><strong>Petra Fröhlich:</strong> Zwar hab ich im vergangenen Jahr mal wieder das sieben Jahre alte Half-Life 2 durchgespielt. Aber ich gehöre offen gestanden nicht zu den Leuten, die eine DOS-Box anwerfen. Mir gefällt allerdings, dass Plattformen wie gog.com Retro-Klassiker bewahren und zugänglich machen.</p>
<p><strong>Gunnar Lott:</strong> Danke, Petra, für das kurzweilige Gespräch.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13672&amp;md5=3cd2082b00f0cb974448cfb36cfefd01" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leben in Himmelsrand</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 22:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[EA]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
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		<category><![CDATA[Immersion]]></category>
		<category><![CDATA[MMO]]></category>
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		<description><![CDATA[Mythic Entertainment, das ist eine MMO-Firma aus Fairfax (Virginia, USA), die später zu EA Mythic, dann wieder zu Mythic Entertainment und schließlich zu Bioware Mythic wurde. Aber das ist eine lange Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Besagte Firma also besuchte ich mal, Anno 2006, es ging um einen Artikel über Warhammer Online, den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mythic Entertainment, das ist eine MMO-Firma aus Fairfax (Virginia, USA), die später zu EA Mythic, dann wieder zu Mythic Entertainment und schließlich zu Bioware Mythic wurde. Aber das ist eine lange Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.</p>
<p>Besagte Firma also besuchte ich mal, Anno 2006, es ging um einen Artikel über Warhammer Online, den ich zu schreiben hatte. Ich verbrachte einen schrecklichen Tag in Fairfax, weil ich schwer erkältet ankam (aber das ist noch eine andere Geschichte). Am Rande des Besuchs traf ich das freundliche Team von Dark Age of Camelot, Mythics bekanntestem Titel (das Online-Rollenspiel von 2001, ihr erinnert euch), und führte ein nettes Gespräch mit einem der Entwickler. Der Herr sagte eine Sache, die mir eigenlich instinktiv klar war, die ich aber bis dahin so nicht hätte benennen können — bei Rollenspielen, besonders aber MMOs, findet ein wesentlicher Teil des Spielens abseits vom PC statt. Oder anders: Rollenspiele sind, trotz Charakteridentifikation und Story und ausgefeilter Welt, Spiele, in die man nicht einsinkt, wie in ein Action-Adventure oder einen Ego-Shooter.</p>
<p>Rollenspiele lebt man.</p>
<p>Ein Vergleich, um es zu verdeutlichen: Wenn ich, sagen wir, Crysis 2 spiele, so ist das eine intensive Erfahrung, wie bei einem Kinofilm — ich bin in jeder Sekunde angespannt und voll dabei, ducke mich instinktiv unter den Kugeln weg und darf nicht gestört werden, sonst geht mein Erlebnis kaputt. Wenn ich aber aufhöre, ist es erstmal vorbei. Wenn ich, was Gott verhüten möge, World of Warcraft spiele, so ist das eigentliche Spielen weniger wichtig, ich kann beim Spielen auf dem zweiten Monitor Mails checken, eine Pizza essen und mich mit der Katze unterhalten. Aber in meinem normalen Tag ist das Spiel ständig präsent: Ich denke über meine nächsten Wege nach, über Skillungen, über Orte, die ich besucht habe. Und ich rede mit Freunden über meine Taktiken, meine Erlebnisse, meinen Charakter. Es gibt ja so vieles, mit dem man sich beschäftigen kann.</p>
<p>Klingt jetzt einigermaßen trivial, aber der Gedankenansatz erklärt zum Teil die dauerhafte Faszination von (Online-)Rollenspielen. Mir fiel das alles gerade wieder ein, weil mich Skyrim jetzt schon einige Zeit so begleitet, wie andere Leute das von WoW kennen. Naja, nicht ganz so, aber es geht in die Richtung. Ich bin sogar so weit gegangen (was ich seit Fallout 3 nicht mehr getan habe), die Hauptquest abzubrechen und systematisch Nebenquests zu suchen. Weil ich nicht will, dass das Spiel endet.</p>
<p>Ach, es ist schon schön in Himmelsrand.</p>
<p>Am Rande: Der Typ von Mythic nannte Rollenspiele &#8220;beardy games&#8221; (und machte dabei die Geste des sich nachdenklich am Bart Kratzens). Nett. Ich glaube, wir bezeichneten früher, zu Warhammer Tabletop-Zeiten, die überehrgeizigen Regelfetischsten als &#8220;beardy&#8221;. Keine ganz falsche Analogie.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Dies ist eine minimal aktualisierte Neufassung <a href="http://kaliban.de/2008/12/mein-leben-unter-mutanten/"><span style="color: #888888;">eines alten Blogposts</span></a>.]</span></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13230&amp;md5=3c39047e8257afe7e83bed966ccc7109" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>RPU und CCU</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 21:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Game Designer]]></category>

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		<description><![CDATA[

Warren Spector, kreativer Kopf hinter Deus Ex, gefallen Teile der aktuellen Spielebranche nicht so recht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2011/10/Unbenannt.png" alt="" title="warren" width="504" height="106" class="aligncenter size-full wp-image-12813" /></p>
<p>Warren Spector, kreativer Kopf hinter Deus Ex, gefallen Teile der aktuellen Spielebranche nicht so recht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=12812&amp;md5=684f97ad377cac1012e413ddb7ada809" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ron Gilbert fordert leichte Modifikationen an der Todesstrafe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wacky idea: we keep the death penalty, but if they are later found innocent, the Governor is guilty of murder and gets the death penalty.



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Wacky idea: we keep the death penalty, but if they are later found innocent, the Governor is guilty of murder and gets the death penalty.</p></blockquote>
<p>[Ron Gilbert, heute morgen auf <a href="http://twitter.com/#!/grumpygamer/status/116746298979393536">Twitter</a>]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=12604&amp;md5=c7018e8f8f3b13b64251bee0568be727" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitgemäße Actionspiele</title>
		<link>http://kaliban.de/2011/09/zeitgemase-actionspiele/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zeitgemase-actionspiele</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 22:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[GameStar]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort haben einige Dinge in zeitgemäßen Actionspielen nichts mehr zu suchen. Etwa Gegner, die wenig mehr als Kanonenfutter sind. Oder enge Levels, in denen man sich fühlt wie die Maus im Schuhkarton. Außerdem beweist Unreal, dass 3D-Action auch ohne übertriebene Gewaltszenen einen Heidenspaß macht.

(Action-Experte Peter Steinlechner spricht schon in GameStar 7/1998 der späteren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Ab sofort haben einige Dinge in zeitgemäßen Actionspielen nichts mehr zu suchen. Etwa Gegner, die wenig mehr als Kanonenfutter sind. Oder enge Levels, in denen man sich fühlt wie die Maus im Schuhkarton. Außerdem beweist Unreal, dass 3D-Action auch ohne übertriebene Gewaltszenen einen Heidenspaß macht.</p></blockquote>
<p>(Action-Experte Peter Steinlechner spricht schon in GameStar 7/1998 der späteren <strong>Modern Warfare</strong>-Serie die grundsätzliche Existenzberechtigung ab.)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
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		<title>Zitat von Friedrich Dürrenmatt</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altherrenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.



In diesem Zusammenhang: Die Mechanik des Zufalls]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.</p></blockquote>
<p>[Friedrich Dürrenmatt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_D%C3%BCrrenmatt">*</a>]</p>
<p>In diesem Zusammenhang: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uP6USwe-0io">Die Mechanik des Zufalls</a></p>
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