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Die Doofheit der Medien

Eigentlich wollte der Herr Kaliban auch was zur Sarrazin-Debatte sagen. Ach. Aber man soll nicht mit Wut schreiben, da habe ich den halbfertigen Text weggeworfen. Außerdem ist die ganze alberne Debatte schon zu weit fortgeschritten, als dass man sie noch vernünftig einfangen könnte. Und ich habe keine rechte Lust, das Buch komplett zu lesen. Ich [...]

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Gerade der Chef der BILD-Zeitung, die ja immer der Anwalt des kleinen Mannes sein will, könnte aus so einer Sache auch mehr machen als einen weiteren professionell visualisierten Ego-Trip mit Armenverhöhnung.

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Halten wir fest: In der Pause vom Fußballspiel Deutschland gegen Australien wollte die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein ein bisschen locker sein und sagte über den Nationalspieler Miroslav Klose, das mit seinem Tor zum 2:0 sei sicher ein “innerer Reichsparteitag” für ihn gewesen.

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Die Qualitätsmedien machen sich mit dem peinlichen Durchhecheln von Nicht-Nachrichten, die zudem jeder hat, auch nicht interessanter. Ich bin vielleicht eine Ausnahme, aber mir verleidet das ganze Geschrei das Zeitunglesen, das SpOn-Lesen, das Lesen von Nachrichtenseiten allgemein.

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Eine kurze Nacharbeitung der Ereignisse im Deutschen Bundestag von gestern, in welcher der Verfasser seine persönliche Bindung zur einer bestimmten Partei auf die Probe gestellt sieht.

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Es ist ja grundsätzlich interessant und auch erfreulich, dass die Kollegen von zeit.de sich mit Computerspielen beschäftigen, aber dieser aktuelle Artikel ist genau von der typischen Sorte Fließbandjournalismus, der Schuld daran ist, dass ich fast keine Magazine mehr lese.

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Ein Beitrag, in welchem der Herr Kaliban in leicht ungeordneter Weise sein Unbehagen an der aktuellen Unart der so genannten Qualitätsmedien erkennen lässt, sich die Welt schön- und das moderne Zeug aus dem Internet wegzudenken.

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Man muss die Damen und Herren von Grunerundjahr ja grundsätzlich loben, weil sie auch jetzt, wo die meisten Printmedienmacher in klapprigen Seifenkisten ohne Anschnallgurt den Berg hinunter und auf diese Mauer unten im Tal zurasen, noch so viel Vertrauen zu ihrem Geschäftsmodell haben, dass sie auf einen Schlag gleich drei neue Zeitschriften herausbringen: Beef!, Business Punk und Gala Men.

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Der Elektrische Reporter zum Thema “Die Zukunft des Journalismus — wer soll das bezahlen?”. Alles ganz schlüssig und halbwegs logisch zusammengefasst. Kann man mal angucken, finde ich.

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Vielleicht habe ich nicht alles genau beobachtet, aber mir kam es so vor, als ob die Medien, so voyeuristisch ihre “Berichterstattung” bei der gräßlichen Bluttat von Ansbach auch war, sich immerhin im Vergleich zu den vorangegangenen Amokläufen einigermaßen zurückgehalten haben..

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Weil man mich neulich fragte, was eigentlich meine “Philosophie” zum “neuen Journalismus” sei und ich für den Vortrag eines US-Kollegen ohnehin etwas halbwegs Zitierfähiges aufschreiben musste, kann ich’s auch gleich der Weltöffentlichkeit zum Besten geben.

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Ach, schlimm ist es, wenn man alt wird und die Welt nicht mehr verstehen mag. Ich beobachte das an mir selber mit Schrecken und versuche, den Prozess zu verlangsamen.

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Dr. Hubert Burda, deutscher Großverleger und eigentlich niemand, der im Netz großflächig zu spät gekommen wäre, fordert heute, dass der Staat Flak-Batterien gegen die Google-Übermacht aufstellt. Oder so.

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