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		<title>Wir sind Bundestrainer</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation. Argh.]]></category>
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		<description><![CDATA[Herrn Kaliban nerven am deutschen Fußball vor allem di [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Herrn Kaliban nerven am deutschen Fußball vor allem die Diskussionen der Fans.</em></p>
<p>Ein paar willkürlich und eher zufällig ausgewählte Aussagen aus dem <a href="http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=16503&#038;page=305">SpOn-Forum</a> zum Serbien-Spiel (<em>Zusatzinfo für Fußballabstinenzler</em>: das von eben, das wir 0:1 verloren haben):</p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2010/06/aussagen1.gif"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2010/06/aussagen1.gif" alt="" title="aussagen" width="600" height="440" class="aligncenter size-full wp-image-10035" /></a></p>
<p>Keine Ahnung, welches Spiel diese Leute gesehen haben, aber auf meinem Bildschirm lief ein Match, in dem eine engagierte deutsche Mannschaft durch sehr kleinliches Abpfeifen harmloser Situationen (was in einer Gelbflut und einer roten Karte für Klose gipfelte) schwer aus dem Tritt gebracht wurde. Und auch deshalb ein Gegentor kassierte, weil Badstuber sich, Sekunden nach der roten Karte, wohl keine Grätsche gegen den durchgebrochenen Krasic getraut hat. Wie überhaupt die Deutschen, eigentlich ja ein robustes Team, oft merkwürdig körperlos agierten, was sicher auch etwas mit den 19 Freistößen zu tun hat, die gegen Deutschland gepfiffen wurden. Vielleicht hätte Spanien einen Schiedsrichter, der angeblich in 17 Ligaspielen 11 rote Karten verteilt hat, gar nicht erst zur WM schicken sollen.</p>
<p>Aber wurscht, ob man in der Schiedsrichterleistung oder der Harmlosigkeit der Deutschen oder der Cleverness der Serben den Grund für die Niederlage sehen mag, es ist doch wohl ein bisschen albern, immer gleich in die unterste Kiste zu greifen und das eigene Team mit Häme und Beschimpfungen zu überziehen. Und das nur eine Woche nachdem man dieselbe Mannschaft wegen ein paar Treffern gegen ein B-Team in den Himmel gejubelt hat. Siehe exemplarisch dazu die Bemerkung einer Bekannten auf Facebook soeben:</p>
<p><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2010/06/zeitverschwendung1.gif" alt="" title="zeitverschwendung" width="414" height="56" class="aligncenter size-full wp-image-10063" /></p>
<p>Grmpf. Das ist wie im Vereinsfußball: Man ist Fan einer Mannschaft oder eben nicht. Ist man&#8217;s, dann in guten wie in schlechten Zeiten. Ich als Anhänger von, eh, Hannover 96, darf mit Fug und Recht behaupten, dass das nicht immer leicht ist. Aber so ist es eben. Wem das zu anstrengend ist, der möge Brasilien adoptieren oder Bayern-Fan werden. Ahem.</p>
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		<title>Lesen bewirkt eine Abspannung der Seelenkräfte</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation. Argh.]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmissbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitverschwendung, die dadurch herbeigeführt wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Ich erwähnte schon mal irgendwo, dass ich ganz gut leiden kann, was Kathrin Passig aus Berlin so <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb%255Fss%26y%3D0%26field-keywords%3Dkathrin%2520passig%26url%3Dsearch-alias%253Daps&#038;site-redirect=de&#038;tag=kalirealcanbe-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">schreibt</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kalirealcanbe-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, nehme ich an. Mag ihre Liebe zum Detail, ihr Nerdtum, ihren Humor. Wollte daher auch den Link zu dem großartigen Text <a href="http://online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm">Standardsituationen der Technologiekritik</a> nicht einfach im Massengrab der gestrigen <a href="http://kaliban.de/2009/12/rechts-links-sonntagslinks/">Sonntagslinks</a> versenken, sondern hier gesondert anpreisen.</em></p>
<p>Also, es geht in dem Aufsatz um die üblichen Reaktionen gegen neue Technologien, die wir alle schon häufiger von den diskursbeherrschenden Berufsbedenkenträgern gehört haben: &#8220;Das braucht man nicht&#8221;, &#8220;Das macht doof&#8221;, &#8220;Das ist nur was für Nerds&#8221;, &#8220;Das geht bestimmt bald wieder weg&#8221;, &#8220;Das ist zu kompliziert&#8221; et cetera pp. Zuletzt beispielsweise vom unsäglichen Herrn Schirrmacher, der wegen seiner Internetnutzung <a href="http://www.welt.de/kultur/article5272862/Das-Internet-macht-unser-Hirn-kaputt.html">um seine Konzentrationsfähigkeit fürchtet</a> und düstere Zeichen an die Wand malt: Globale Hirnvermatschung! Reizüberflutung! Universelle Bräsigkeit!</p>
<p>Passig nimmt sehr pointiert und sehr witzig aufs Korn, zeigt auf, dass z.B. die Internetkritik sich nicht wesentlich von der Lesekritik des 19. Jahrhunderts unterscheidet:</p>
<blockquote><p>»Man liest, nicht um sich mit Kenntnissen zu bereichern, sondern nur um zu sehen, man liest das Wahre und das Falsche prüfungslos durcheinander, und dieß lediglich mit Neugier ohne eigentliche Wißbegier. Man liest und gefällt sich in diesem behaglichen, geschäftigen Geistesmüßiggang, wie in einem träumenden Zustande. Die Zeitverschwendung, die dadurch herbeigeführt wird, ist doch nicht der einzige Nachtheil, welcher aus der Vielleserei entsteht. Es wird dadurch das Müßiggehen zur Gewohnheit und bewirkt, wie aller Müßiggang, eine Abspannung der eigenen Seelenkräfte«, warnt 1844 das Universallexikon der Erziehungs- und Unterrichtslehre in der zweiten Auflage. [...] Hat die neue Technik mit Denken, Schreiben oder Lesen zu tun, dann verändert sie, Argument neun, ganz sicher unsere Denk-, Schreib- und Lesetechniken zum Schlechteren. Die Postkarte galt Kritikern um 1870 als Sargnagel der Briefkultur. Die American Newspaper Publishers’ Association diskutierte im Februar 1897 die Frage: »(Do typewriters) lower the literary grade of work done by reporters?«.</p></blockquote>
<p>Oder führt vor, wie der Rechtfertigungsdrang technologieferner Menschen aktuelle Anschaffungen abwertet:</p>
<blockquote><p>Das iPhone (Jahrgang 2007) hat die schon aus der Handyeinführung in den neunziger Jahren bekannten Kritikstufen »Braucht kein Mensch« – »Brauch ich nicht« – »Ist nur was für Angeber« durchlaufen und ist bei »Ich hab mir jetzt auch so ein iPhone geholt – aber der teure Vertrag!« (Argument sechs) angekommen. Sowohl beim Handy als auch beim Smartphone zeigten sich, wie zum Zeitpunkt der Anschaffung noch die vom Vorläufer abgeleiteten Nutzungsabsichten dominieren: »Wir wollen nur im Urlaub erreichbar sein! Nicht selbst telefonieren!«, versicherte man dem Verkäufer ungefragt; beziehungsweise im Falle des Smartphones: »Wir wollen gar nicht ins Internet! Nur telefonieren!« Es kann dann noch einige Zeit dauern, bis die eigentlich innovativen Fähigkeiten des Geräts tatsächlich genutzt werden.</p></blockquote>
<p>Aber genug. Rübersurfen. Lesen. <a href="http://online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm">Klick</a>.</p>
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		<title>Eisenbahnen, Zoos voller Menschen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 22:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation. Argh.]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich, bei einer Bahnfahrt, saß ich unweit von einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Neulich, bei einer Bahnfahrt, saß ich unweit von einer adretten, intellektuell aussehende Dame in den späten Fünfzigern, die mit ihrem 14jährigen Enkel unterwegs war. Deren Gespräch musste ich mithören, weil ich &#8212; zu konservativ erzogen &#8212; nicht die Lässigkeit anderer Leute habe, die sich auf Zugreisen erfolgreich ins Koma trinken und so der Welt samt den Mitreisenden entkommen.</em></p>
<p>Die Dame las Zeitung, der Junge versuchte, ein Spiel, ich glaube, es war einer der Advance Wars-Titel, auf dem Nintendo DS zu spielen. Versuchte, sage ich, weil die Dame nicht in der Lage war, ihre Zeitung einfach normal von vorne nach hinten zu lesen, sondern atemlos von Artikel zu Artikel sprang, immer ein paar Zeilen querlas, abbrach, weitersprang und dabei das Ganze fortwährend kommentierte. Das ergab einen ununterbrochenen Strom von Halbsätzen und Halbgedanken, der mich nach knapp zehn Minuten in eine Art Trance versetzte:</p>
<p><em>Ja, nun, zehn Tage im Urwald, das würdest du nicht schaffen. [Einwurf des Enkels: Doch, das würde ich schaffen] Summa, summa cum laude, das hat der. Gut, was? Oh, Rohstoffgewinnung in der Antarktis. Hm. Ach, die SPD macht das schon, jaja. Nun, der sieht nett aus, der Ulrich Nussbaum. Ja. Nu. Weißte, wie er noch netter aussehen würde? Wenn man ihm einen Bart malte. Hm. Was fährt der einen Bentley, der ist doch Sozialdemokrat. Du, Schnuckel, ich geh jetzt noch aufs Klo, dann sind wir am Ende unser gemeinsamen Reise. Ach doch nicht, wir sind ja erst in Würzburg.</em></p>
<p>Surreal. So ging das ununterbrochen. Für wenigstens eine Stunde. Ich wage nicht, mir auszumalen, wie das auf die Seele eines 14jährigen gewirkt haben muss.</p>
<p>Ach, die Grausamkeit der Großmütter.</p>
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		<title>Kai Diekmann bloggt (nicht)</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation. Argh.]]></category>
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		<description><![CDATA[Kai Diekmann, Chefredakteur von BILD, ist -- der Eindru [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Kai Diekmann, Chefredakteur von BILD, ist &#8212; der Eindruck drängt sich jedenfalls auf &#8212; einer dieser Medienfuzzis, deren Selbstverliebtheit so allumfassend ist, dass sie sich vom Friseur rasieren lassen müssen, weil sie, täten sie das zuhause, nicht mehr vom Spiegel wegkämen. Klassisches Chefredakteursyndrom, aber in ungewöhnlicher Ausprägung.</em></p>
<p>Deswegen bloggt er jetzt auch noch, jedenfalls für wenigstens 100 Tage: unter <a href="http://www.kaidiekmann.de/">kaidiekmann.de</a>. Möglicherweise um der Welt zu beweisen, dass er auch das mindestens genauso gut kann wie seine Feinde vom <a href="http://www.bildblog.de">Bildblog</a>. </p>
<p>Theoretisch.</p>
<p>Praktisch ist die Webseite, man merkt&#8217;s schon am relativ aufwändigen Design, allerdings eher ein Projekt der BILD digital GmbH als ein persönliches Blog  &#8212; Diekmann gibt zwar die Linie vor, schreibt aber natürlich nicht selber, dafür hat er ja Redakteure. Was nun aber der Sinn eines aus der Ich-Perspektive verfassten Blogs ist, wenn man dann doch nicht selber ran will, das erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nicht. Vielleicht ist Diekmann tatsächlich so unfassbar eitel wie er <a href="http://www.kaidiekmann.de/fragen-und-antworten-zum-anfang/2009/10/26/">tut</a>, vielleicht will er sich mit dem Blog (das vor &#8220;Selbstironie&#8221; nur so trieft) über seine bloggenden Gegner lustig machen, vielleicht ist das alles nur eine Bespaßungaktion für die Insider von den Mediendiensten (<a href="http://www.turi2.de/2009/10/26/bild-chef-kai-diekmann-eroeffnet-ego-blog-7244945/">*</a>). Wer weiß das schon.</p>
<p>Es ist &#8212; und das zu hören würde ihn vielleicht freuen, wenn er das hier läse, was er aber sicher nicht tut &#8212; aber nachgerade unerträglich, wenn einer wie Diekmann, unter dessen Regie Menschenleben zerstört werden, lässig und ironisch seinen Kritikern Raum gibt (unter der Rubrik <a href="http://www.kaidiekmann.de/category/mein-fanclub/">Mein Fanclub</a>), als ginge es bei deren Beschwerden es sich nur um eine Art Meinungsverschiedenheit.</p>
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		<title>New Abgeordneter from Hell</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 18:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin, zugegeben, ein aufmerksamer Betrachter von Wah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Ich bin, zugegeben, ein aufmerksamer Betrachter von Wahlplakaten. Meine Faszination dafür ähnelt ein bisschen der von Leuten, die gerne Unfälle angucken &#8212; es ist eine Mischung aus Ekel und Grusel, hauptsächlich.</em></p>
<p>Beispiele für scheußliche oder doofe oder fehldesignte Plakate findet man gleichermaßen bei allen Parteien, aber meine besondere Aufmerksamkeit gilt den Kandidaten der CSU, die bringen da noch sowas Rübennasiges mit rein. Das beste Beispiel ist natürlich mein besonderer Freund Bernd Posselt, über den ich schon <a href="http://kaliban.de/?s=abgeordneter+from+hell">so viel geschrieben</a> habe, aber auch Herbert Frankenhauser, MdB, legt sich schwer ins Zeug, wie dieses Plakat beweist:</p>
<p><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2009/09/foto.jpg" alt="foto" title="foto" width="594" height="792" class="aligncenter size-full wp-image-7734" /></p>
<p>Wow. Da hat sich offenbar der Herr Frankenhauser geärgert, dass er auf keinem Foto gemeinsam mit Shootingstar von Guttenberg zu sehen ist. Aber ach, die moderne Technik wird&#8217;s richten, mag er sich dann gedacht haben &#8212; meine Sekretärin war doch neulich auf einem Photoshopkurs an der Volkshochschule. Schnell den Wirtschaftsminister reingebaut und fertig ist das Plakat.</p>
<p>Aber, hm, an der Schnittkante ist&#8217;s ein bisschen ungenau? Dann machen wir da eben noch einen Verwischeffekt rein. Der Baron hat weißere Zähne als der Kandidat? Das kann man reparieren, ein paar Klicks später leuchtet auch dem Herbert sein Gebiss. Nur noch ein Problem: Von Guttenberg hat gesunde, rosige <a href="http://www.editor.zeitgeist-online.de/wp-content/uploads/2009/02/karl-theodor-freiherr-von-und-zu-guttenberg.jpg">Haut</a>, während man dem Herrn F. die Stammtischweißbier durchaus <a href="http://dic.academic.ru/pictures/dewiki/70/Frankenhauser.JPG">ansieht</a> &#8212; das Leben als Vorsitzender des Deutschen Instituts für Reines Bier e. V. hinterlässt eben seine Spuren. Aber Photoshop hat auch dafür eine Lösung: Dann bekommt der Minister eben auch ein bisschen Alkoholikerröte ins Gesicht.</p>
<p>So. Fertig. Jetzt bitte wählen.</p>
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		<title>Für Frauen kompetent</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 12:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß schon, ich soll mich nicht immer über Wahlpl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich weiß schon, ich soll mich nicht immer über Wahlplakate aufregen, aber hey&#8230; wer hat sich denn das hier ausgedacht? Erstens weiß man nicht, wer die Strobl und wer die Tausend ist, zweitens sehen sich die grinsenden Damen (zufällig?) so ähnlich, dass man denken muss, da habe vetternwirtschaftlich die Tante Bürgermeisterin ihre kleine Kusine nachgezogen, drittens ist der Slogan einerseits blöd und zweitens missverständlich &#8212; man könnte es auch als &#8220;Naja, die sind schon ganz kompetent, dafür dass sie Frauen sind&#8221; lesen.</p>
<p>So kommt man nicht in den Bundestag, Frau Tausend.<br />
<div id="attachment_7195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 533px">
	<img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2009/07/tausend.jpg" alt="Claudia Tausend (SPD), Bundestagswahlkampf 2009" title="tausend" width="533" frame height="640" class="size-full wp-image-7195" />
	<p class="wp-caption-text">Claudia Tausend (SPD), Bundestagswahlkampf 2009</p>
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		<title>Bernd Posselt, the Abgeordneter from Hell (Teil 4)</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der CSU-Posselt kriegt Spott quer durch Internet ab, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2009/05/posselt1-100x100.jpg" alt="posselt bernd csu" title="posselt bernd europaparlament" width="100" height="100" class="alignright size-thumbnail frame wp-image-6673" />Um kurz meine liebevolle <a href="http://kaliban.de/?s=posselt">Berichterstattung</a> zum EU-Parlamentskandiaten Bernd Posselt (CSU) zu vervollständigen, möchte ich daraufhinweisen, dass die schiere Absurdität der <em>Entität Bernd Posselt</em> mittlerweile auch den Machern der ZDF-Sendung &#8220;Neues aus der Anstalt&#8221; aufgegangen ist. Die machen das auch ganz bodenständig, halten einfach das <a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2009/04/csu.jpg">Plakat</a> hoch, lassen es wirken, das Publikum tobt.</p>
<p>Anzuschauen <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/763384">hier, ab Minute 19:00 etwa</a>. </p>
<p>Für alle neuen und alten <a href="http://kaliban.de/2009/05/the-abgeordneter-from-hell-teil-3/#comment-31465">Fans</a> des gemütlichen, irgendwie auch lustig aussehenden Herrn P. eine Info: Das ist immerhin der Mann, &#8220;der Gabriele Pauli als &#8216;Türken-Gabi&#8217; verunglimpft und US-Präsident Barack Obama empfohlen hatte, die Türkei als 51. Bundesstaat in die USA aufzunehmen&#8221;, wie Michael Spreng <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=1283">schreibt</a>.</p>
<p>Der Spott trifft keinen falschen, da bin ich sicher.</p>
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