Nur in meinem Kopf

Auf dem Rückweg

by Gunnar on 7. Februar 2013 · 6 comments

Also, ich sagte:

Und der Lu sagte:

Und Ben erhöhte um 100:

Und Taluien ging direkt all-in:

Damit war’s entschieden, irritierend nur der Einwurf von Lostqu4d:

Vielen Dank, meine Herren, dass Sie mein Leben wieder ein bisschen surrealer gemacht haben.

Die Fenster im Turm

by Gunnar on 14. Mai 2012 · 1 comment

Abends, wenn die Schatten fallen und das Geschrei der Harpyien über der Ebene verstummt, steigt Herr Kaliban die enge Treppe zum Turmzimmer hinauf. Die Treppe, über 300 Jahre alt und zu ihrer Zeit ein technisches Wunder aus versteinertem schwarzem Holz, knarzt nicht unter seinen schweren Stiefeln, was ihn immer wieder erstaunt.

Im Turmzimmer nimmt Kaliban blind eine Kerze von der Kommode zur Rechten und entzündet sie mit seinem Atem. Der flackernde Schein erhellt ein Oktagon mit steinernem Boden, vier Fenster, in dunklen Farben mit arkanen Motiven bemalt, halten das Sonnenlicht zurück.

In der Mitte des Raums steht ein schwarzer Altar, ein gestaltloser Block, der sich nun, vom Kerzenlicht aus der Dunkelheit geschält, als eine Verschmelzung von Dutzenden Videospielkonsolen aus H1-Dimension entpuppt. (Die H1-Dimension ist jene, in der Hitler von den Alliierten besiegt wurde.) Auf dem Altar liegt eine staubige Starcraft-Packung, das 1998er Original. Ein dünner Funkenstrahl verbindet sie mit der Lücke im Wandregal, wo ihr eigentlicher Platz ist.

Kaliban geht zum Altar, nach seiner Gewohnheit die Ritzen zwischen den Steinplatten nicht berührend. Er nimmt die Packung und…

… hält sie vor das Fenster mit dem Starcraft-Motiv. Das Fenster beginnt zu strahlen.

Zurück in die reale Welt:

Auch ein Kirchenfenster gefällig? Bei Etsy gibt’s Klebefolien dafür.

Social Media, Piraten und die Politik

by Gunnar on 19. April 2012 · 15 comments

Irgendwie funktioniert das Social Media-Ding nicht. Oder ich mache was falsch. Obwohl ich mich wirklich bemühe, News-Webseiten zu vermeiden, habe ich gestern dennoch wieder aus drei Quellen erfahren, dass die ARD Gottschalks Show abgesetzt hat. Ich kann überhaupt nicht, ohne Wörter von Tolkien’scher Epik zu bemühen, das unendliche, direkt kosmische Desinteresse beschreiben, das mich ankommt, wenn ich die Buchstabenkombination ARD beziehungsweise den Namen Gottschalk lese.

Was treibt all die cleveren Leute, denen ich hie und da folge, dazu, sich zu Fragen der Programmplanung eines Senders zu äußern, auf dem sie allenfalls einmal die Woche den Tatort einschalten, um sich dann auf Twitter über dessen mangelnde Authentizität aufzuregen?

Es wird sich ja gerne über die Boulevardisierung von SpOn beklagt, durchaus zu recht, ich habe aufgehört, die Seite zu lesen, als ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen ungewollt Lady Gaga-Information ausgesetzt worden bin, aber hey, wenn all die lässigen Elite-Twitterer und Edel-Facebooker es für ironische Gelassenheit halten, belanglose Boulevard-News funny-funny zu kommentieren, dann läuft da was falsch, wie zum Beispiel auch im Bau dieses Satzes, der eine merkwürdige Bandwurmigkeit angenommen hat, aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

Ein noch ganz anderes Thema, das nichts mit dem Beginn dieses Textes zu tun hat, aber mir eben gerade einfiel, ist die Piraterie. Ich rede da von der politischen Partei, nicht etwa von Räubern auf See. Diese Doppeldeutigkeit des Begriffs Piraten nervt mich übrigens unendlich, weil ich, als alter Herr quasi ständig von Reizüberflutung bedroht, immer unangenehme Zehntelsekunden der Verwirrung auszustehen habe, wenn ich wie gestern Schlagzeilen wie “Bundeswehr darf Piraten jetzt auch an Land verfolgen” lesen muss. Ich sehe dann vor meinem geistigen Auge immer Panzer über Uni-Campusse rollen, schreiende Nerds in schwarzen T-Shirts bedrohend. Kann man den Laden nicht in PPD oder etwas ähnlich Althergebrachtes umbenennen? Über die Piraten sagen übrigens viele, die seien doof, besonders Anhänger oder Funktionsträger verstaubter Pöstchenparteien mit schlechtem Trackrekord posten in diesen Social-Media-Kanälen (oh, Social Media, wir sind doch noch beim Thema, quasi) kleine Beweise der besondere Sachunkundigkeit oder schlichten Blödheit einzelner Piraten. Dazu wäre anzumerken, und mich wundert, dass das kaum jemand mal deutlich sagt, dass das Spotten über die piratische Unbedarfheit so weit am Thema vorbeigeht wie eine Tatortfolge, die in Dresden spielt, in der aber kein Sächsisch gesprochen wird. Die Piraten sind nicht beliebt, obwohl sie unbedarft und hilflos und jung sind. Die Piraten sind beliebt WEIL sie unbedarft und hilflos und jung sind. Denn in den Augen von wenigstens 10 Prozent der potenziellen Wähler ist jung und doof immer noch besser als alt, bestechlich und abgewichst. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Selbst wenn die Piraten plötzlich versehentlich mit dem aktuellen Personal und den aktuellen Strukturen überall in Regierungsverantwortung müssten, es fiele ihnen schwer, es noch sehr viel schlechter zu machen als, sagen wir, ein CDU-Mann, der in einem verfassungwidrigen Verfahren 5 Milliarden Steuereuros für einen Konzern ausgibt (der kurz danach drastisch an Wert verliert), und wichtige Mails und Akten zum Deal nicht mehr findet. Oder ein Grüner, der sich von einem Lobbyisten Geld leiht und als Begründung angibt, er sei in Schwierigkeiten, weil er humanitären Organisationen so viel gespendet habe. Oder ein CSU-Mann mit erschlichenem Doktortitel, über dessen größte Amtsreform sein CDU-Nachfolger mit der Formulierung “unhaltbare Zustände” spricht. Oder oder oder, die entsprechenden Beispiele für Linke, FDP und SPD mag sich jeder selber ergoogeln. Ist nicht allzu schwer. Immer gut: Parteispenden, Postenvergabe, Bauvorhaben. Die etablierten Parteien bestehen, der Eindruck drängt sich auf, aus inkompetenten Abzockern und sind den Berliner Lobbyisten hilflos ausgeliefert. Dann lieber die Piraten, mag sich mancher denken.

Oh. Das hat jetzt einen ernsten Unterton angenommen, dabei begann der Beitrag so leicht. Zum Abschluss noch ein Vorschlag für eine Social Media-Sache, die ich gerne lesen würde: Kann mal einer dieser Hacker, von denen man allenthalben hört, vielleicht sogar ein Pirat, Angela Merkels Handy hacken und aus ihren SMS einen Twitterfeed machen? Das würde mich interessieren. Mehr als Herrn Gottschalks aktueller Aufgabenschwerpunkt.

A Study in Badisch

by Gunnar on 9. Januar 2012 · 11 comments

Herr Kaliban, gestern morgen beim Bäcker.

Verkäuferin: Guete Dag!
Herr Kaliban: Ich hätte gerne fünf Brötchen, von den dunklen dahinten.
Verkäuferin: Füf Knuschperweckli, sofort.
Herr Kaliban: Danke, und dann nehme ich noch sechs Eier.
Verkäuferin: Oh, die sin aus. Da müschtet Sie zu userer Fillial ande Filippstraße fahrn. Sin nur zwei Station medde S-Ban.
Herr Kaliban: (grummelt) Gut, aber WO an der Phillipstraße ist denn Ihre Filliale?
Verkäuferin:Beim Wolwert dänäbe.
Herr Kaliban: Woll-Wert? Ist das ein Geschäft? Woll-Werth mit H hinten?
Verkäuferin: Jo, met ena H hinde. Des Kuufhus halt.
Herr Kaliban: Okay, beim Wolwert. Ich finde das schon, danke. Auf Wiedersehen!
Verkäuferin: Adje!

Ich fahre mit der S2 zur Philipstraße, steige aus. Lasse den Blick über die Läden schweifen:

Matratzen-Concord.

Hörgeräte-Seifert.

Woolworth. Ah!

WOOLWORTH = Wolwert. Crazy, das Kauderwelsch der Badner.

Weiß doch jeder, dass der Laden in der gesprochenen Sprache “Wulle” genannt wird.

TMTCH

by Gunnar on 21. Oktober 2011 · 5 comments

Wie gründlich man älter wird, merkt man am Einrasten von Geschmäckern:

Ich spiele zwar neue Spiele, höre neue Musik, probieren neue Gadgets aus, lese neue Bücher, aber es treibt mich immer wieder zu den alten Sachen zurück.

Gerade habe ich wieder einen Rückfall in alte Folkrock-Zeiten und höre The Men They Couldn’t Hang. Meine Lieblingslieder von denen gibt’s nicht auf Youtube, aber hier ist immerhin mal ein Anklang daran, wie die sich zu ihren guten Zeiten angehört haben:

Falls es wider Erwarten jemandem gefallen haben sollte, die alten Scheiben gibt’s demnächst remastered wieder zu kaufen, leider zu exorbitanten Preisen. Mein Liebling ist übrigens The Domino Club von 1990.

The possible Return of Donald

by Gunnar on 16. April 2010 · 26 comments

Aus der Abteilung: “Ideen, mit denen ich möglicherweise ein ganzes Stück reicher werden könnte, wenn ich nur schon reich genug wäre, um sie umzusetzen.”

Mir fiel kürzlich auf, dass ich die Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks heute noch auswendig hersagen kann. Und sie auch heute noch unterhaltsam finde. Es gibt nur eben nicht unbegrenzt viele. Jemand müsste also dem saturierten Disney-Konzern eine, vielleicht zunächst nur lokal begrenzte Donald-Duck-Lizenz aus den Klauen brechen, dann ein profiliertes Comic-Autor/Zeichner-Team dran setzen und eine neue Serie von großen Abenteuer-Geschichten (wie Carl Barks sie erzählt hat) auflegen. Sowas in dieser Richtung:

Alles vielleicht noch ein bisschen aufwändiger gezeichnet als damals, aber nicht zu schnickschnackig. Und es braucht lange, ausgefeilte Geschichten mit vernünftiger Sprache. Und Gustav Gans darf nicht vorkommen.

Das Ganze erscheint in fetten Paperbacks mit sammlertauglicher Ausstattung zu, sagen wir, 19.99 Euro das Stück. Mit optionalem Schuber. Ich rechne mit tumultartigen Szenen an den Bücherläden, wo sich halbglatzige mittelalte Männer um signierte Ausgaben prügeln. Und mit seitenlangen Rezensionen quer durch die deutschen Feuilletons, die ja bekanntlich auch von halbglatzigen mittelalten Männern bestückt werden. An die späteren Bände lässt man dann Promi-Autoren wie Gaiman, Ennis oder Carey, es folgen Crossover, Kinofilme, eine Kunstbewegung. Am Ende ist Donald verdientermaßen wieder so groß wie Spider-Man. Achwas, größer.

Das funktioniert bestimmt. Ich würd’s kaufen.

Warum ich so selten abwasche

by Gunnar on 19. März 2010 · 12 comments

[Zeichnung: Alichemy * Ausrede: Herr Kaliban]

Pogorausch und die weinende Milch

by Gunnar on 15. März 2010 · 11 comments

Es ist einer dieser Texte, die ganz harmlos beginnen, mit einer schlichten Beobachtung, und dann irgendwie abdrehen. Ahem.

Nahezu jeden Morgen, wenn ich in der Autoschlange auf der Max-Joseph-Brücke einraste, steht ein paar Meter weiter auf der Geradeausspur ein weißer Lieferwagen mit der bedeutsamen Aufschrift:

Pogorausch Pralles Pils

Fühle mich irgendwie angesprochen, weiß aber nicht, was ich davon halten soll. Ist vielleicht eine unabhängige Biermarke, die von fünf alten Punks betrieben wird, die die alten Ideale hochhalten und nicht dieses ganze Kapitalistenbier aus den Bonzenbrauereien saufen mögen. Oder auch was ganz anderes. Müsste das mal googeln, kann mich aber nicht aufraffen. Obwohl, man sollte vielleicht nicht immer “googeln” sagen, wenn man “suchmaschinieren” meint, wer “googeln” sagt, kann sich hinterher, wenn Google die Weltherrschaft übernommen und Atombomben auf China geworfen hat, nicht mehr rausreden, er habe das alles nicht gewollt. Ich könnte vielleicht mal “bingen” sagen und damit den sympathischen Außenseiter Microsoft unterstützen. Ist aber natürlich hoffnungslos, denn wenn ich das so lese, wird mir klar, dass sich “bingen” niemals durchsetzen wird: Doofe Leute vermuten darin bestimmt irgendeine Art von sexueller Aktivität, und gebildete Leute müssen immer an die Heilige Sirene Hildegard von Bingen denken, was niemandem recht sein kann. Man muss doch auch mal an die gebildeten Leute denken, die haben’s auch nicht leicht dieser Tage und in diesem Land, wo normale Menschen Mario Barth für einen witzigen Typen halten. Wobei es sich gebildete Leute natürlich auch selber nicht leicht machen, nehmen wir mich als Beispiel, ich halte es in klassischer intellektueller Selbstüberschätzung für eine gute Idee mit meiner gerade zweijährigen Tochter auch mal komplexere Angelegenheiten zu erörtern anstatt wie so viele andere Eltern über Wauwaus, Winkewinke, die Heia und Schnappischnappi zu sprechen. Was habe ich davon? Das Kind redet wie ein Wasserfall, auch mit leblosen Gegenständen: “Musst nicht weinen, kleine Milch. Wird wieder gut. Ich tröste.” singsangt sie zuweilen, während sie ein Milchtetrapack durch die Wohnung trägt. Bizarr, wie da im Hirn offenbar zwei Programme durcheinander laufen.

Aber was soll’s es reden ja viele Leute mit Objekten, die nicht antworten: mit Computern, Goldfischen, verstockten Ehemännern und ihren Briefmarkensammlungen. Gibt es eigenlich überhaupt noch Leute, die Briefmarken sammeln? Das hat so was 50er Jahre-haftes, da muss ich immer an verschrobene hagere alte Männer denken, die mit riesigen Lupen bewaffnet in staubigen Läden stehen und auf Kundschaft warten. Aber da die Deutschen, anders als andere Völker zum überwiegenden Teil nicht aus Wegwerfern (wie mir) sondern Behaltern bestehen, stirbt dieses absurde Hobby sicher nicht aus. Wobei mir einfällt, dass ich bestimmt endlich reich würde, wenn es mir gelänge, endlich ein Produkt zu entwickeln, das Behalter anspricht, denn Produkte, die man denen verkauft, müssen ja nicht einmal funktionieren — der Behalter will sie ja eh nicht verwenden, nur aufheben, lagern, katalogisieren und verwalten. Wenn ich, sagen wir, die von mir letztes Jahr erfundene Good Old Game Boxtm endlich auf den Markt brächte, würde es reichen, an Behalter einfach ein leeres Gehäuse zu verschicken und gelassen die zwei Jahre Garantiezeit abzuwarten. Manche Leute kaufen nämlich, und das ist wahr, genauso gerne das Versprechen wie das Ding selber. Sehe das an mir selber: Die Putzfrau, die wir beschäftigen, funktioniert hauptsächlich als Drohung — in unserer Panik, von ihr als schmutzende Schlunzfamilie enttarnt zu werden, räumen wir vor ihrem Besuch gründlich auf und lassen sie dann nur Kleinigkeiten machen, “Ach, heute gibt’s nicht viel zu tun, weißt du”. Es wäre sinnvoller, wir zahlten ihr die Hälfte zahlen und sie käme nur halb so oft, würde uns aber im Dunkeln lassen, welche Termine sie auslässt und an welchen sie erscheint. Das Resultat wäre ungefähr gleich. Vielleicht sollte ich eine unzuverlässige Putzfrauenagentur gründen, das wäre noch eine Marktlücke.

Oder gibt’s sowas schon? Muss ich mal bingen googeln suchmaschinieren.

Ich kann da auch nichts für

by Gunnar on 11. Februar 2010 · 18 comments

Ein kurzer Beitrag, in welchem dem Autor verstörende Tendenzen zeigt.

Gestern, Nordschwabing, 18:57. Ich gehe durch die dunklen, schneeverwehten Straßen vom Büro zur U-Bahn. Der Zufallsgenerator im iPod wählt als nächstes Lied etwas Beschwingtes, mit Country-Einschlag. Selbstvergessen wippe ich mit, den Oberkörper rhythmisch bewegend. Bis mir auffällt, dass ich dabei — in meiner dicken Winterjacke, mit der spitzen Kapuze auf dem Kopf — aussehen muss wie ein betrunkener Zwerg aus Schneewittchens Gefolgschaft. Ich halte inne und schaue mich um, ob jemand meine kleine Albernheit bemerkt hat. Heutzutage weiß man ja nie, ob man nicht gerade von touristischen Handykameras oder chinesischen Satelliten gefilmt wird. Auf der Straße ist wenig los, aber ein paar Schritte hinter mir kommen zwei, drei kleinere Praktikanten. Sie marschieren an mir vorbei, den Blick fest auf den Boden geheftet. Ich weiß nicht, ob sie etwas bemerkt haben, aber das ist jetzt auch egal: Ich ziehe das M-15 Vindicator Sturmgewehr* und feuere ein paar kurze Stöße. Sie fallen um wie Geth. Jetzt fällt mir auf, dass drüben auf der anderen Straßenseite jemand aus dem Fenster schaut, ein Zeuge — ich wechsele zum Präzisionsgewehr M-97b Viper. Tschack! Ich krame nach der Infernogranate, aber es ist kein Ziel mehr in Sicht. Okay. 75 “Renegade”-Punkte. Ich gehe weiter zur U-Bahn.

Hm. Äh.

Vielleicht spiele ich zu viel Mass Effect 2.

The Horror, the horror

by Gunnar on 18. August 2009 · 9 comments

Kürzlich hatte ich einen wilden Horrortraum, in dem mich ein Killer ausdauernd durch ein verlassenes Haus jagte. Mit all diesen Sachen, die man aus Filmen so kennt: verlassene Korridore mit schlechter Beleuchtung, merkwürdige Geräusche aus dem Nebenraum, unversehens verschlossene Türen et cetera. Gab schließlich ein großes Finale auf dem Dach, das offenbar so schlimm war, dass ich erschreckt aufwachte und eine halbe Stunde lang Angst vor’m Wiedereinschlafen hatte.

Mit ein bisschen Abstand fällt mir auf: Der Mörder trug das Gesicht meines Zahnarztes.

Und da sag’ noch einer, “Killerspiele” und Horrorvideos seien gefährlich für zarte Seelen — bei mir ist es allemal die reale Welt, mit der mein Hirn Schwierigkeiten hat.

Urlaubsnachgedanken

August 9, 2009

Ein paar Anmerkungen zum Urlauben in Auslandien. Durchweg augenzwinkernd und durchzogen von meinem warmen, menschenfreundlichen Humor.

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Das Kaufen von Sachen

Juli 8, 2009

Irgendwann schreibe ich mal ein Buch darüber, wie Kaufentscheidungen fallen. Oder ein anderes. Oder auch gar keins. Ach.

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