Spielzeug

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Stay Forever #2

10. September 2011 · 10 comments

Etwas eher als geplant ist die zweite Folge von Stay Forever fertig, dem Retro-Games-Podcast von Christian Schmidt und Gunnar Lott. Das Thema ist “Ion Storm!”, wir reden über Warren Spector und Deus Ex.

Das Gespräch dauert eine dreiviertel Stunde; und wir verlieren kein Wort darüber, wie Spielekritik sein sollte. Gottseidank.

Vielleicht mag’s sich ja jemand anhören, ein Klick auf das Bild bringt euch hin:

Wir freuen uns über nette Worte, Feedback, Verlinkungen und Empfehlungen. Auf iTunes gibt’s das Ding auch, natürlich. Der direkte Feed für Podcatcher ist hier.

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Podcast: Stay Forever

29. August 2011 · 30 comments

Überraschung!

Christian Schmidt, seines Zeichens Ex-Stellvertretender Chefredakteur von GameStar, und Gunnar Lott, Ex-Ex-Chefredakteur selbiger Zeitschrift, haben sich zusammengetan, um ein sensationelles neues Medienangebot zu erschaffen!

“Stay Forever” ist ein Podcast, in dem Herr Schmidt und Herr Lott über alte Spiele philosophieren. Frei gesprochen, ohne Skript und Rubriken. Ja, es ist den Herren auch nicht klar, wer außer ihren Müttern oder Brüdern das aufregend finden sollte.

Aber hey, die geneigte Leserschaft möge sich ein eigenes Urteil bilden, ein Klick auf das Bild bringt euch hin:

Wir freuen uns über nette Worte, Feedback, Verlinkungen und Empfehlungen. Auf iTunes gibt’s das Ding auch, natürlich.

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Portal: No Escape

24. August 2011 · 2 comments

No Escape ist ein sensationeller Kurzfilm von Dan Trachtenberg und, man erkennt es sofort, eine Hommage an Valves Spiel Portal. Der 5-Minüter wurde erstmals auf der diesjährigen ComicCon gezeigt, nun gibt’s ihn auch legal im freien Internet. Viel Spaß. Fullscreen und aufgedrehte Boxen sind zu empfehlen.

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Der Skyrim-Zeppelin wäre beeindruckender gewesen, wenn man die Schrift hätte lesen können.

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Creepy Booth Babes.

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Sonic am Sega-Stand, leider mit Luftballons verschandelt.

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I Demand to See Life’s Manager

12. August 2011 · 18 comments

Oben: eine Visualisierung des großartigen Monologs von Cave Johnson aus Portal 2. Unten: die entsprechende Szene aus dem Spiel.

Ach, Portal 2. Wie selten gibt es Spiele mit wirklich gutem Text. Ich darf an dieser Stelle nochmal an einem meiner Allzeit-Spiel-Text-Favoriten erinnern, die Rede von Arcturus Mengsk zur Machtübernahme über die Terranische Konföderation.

Falls ihr, geneigte Mitlesende, Beispiele für gute Mono-/Dialoge, clever angelegte Szenen oder auch nur guten Background-Text in den Köpfen ‘rumfliegen habt, bitte ich um Erwähnung in den Kommentaren. Vielleicht bekommen wir sogar sowas wie eine Top10 zusammen. Ich hätte noch, ohne lange nachzudenken, den “Would you kindly?”-Monolog in Bioshock, die Audiologs in System Shock 2 (und alles, was Shodan sagt), die Welterklärungstextchen in Bioforge (kennt das noch wer?), die Hintergrundtexte in Planescape:Torment, vieles aus den Fallouts.

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Trauma

9. August 2011 · 6 comments

Drei Jahre Entwicklungszeit hat Krystian Majewski, ein Kölner Indie-Entwickler, in sein Projekt Trauma gesteckt.

Und jetzt ist es endlich erhältlich.

Ich habe erst das eines von vier Kapiteln gespielt, würde aber schon mal sagen wollen, dass die Arbeit nicht umsonst war. Das Spiel erfindet das gestorbene Genre des “interaktiven Films” auf eine interessante Art neu, hat Esprit und Style und Sinn. Kann man kostenlos online spielen oder für einen beliebigen Betrag über 5 Euro per Download erwerben. Pflichtkauf.

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Fleet Commander

13. Juli 2011 · 3 comments

Kann ich das bitte für meine Wohnzimmerwand haben?

Christian Schmidt betrieb im gestrigen* Beitrag Studien zu iPad-Spielen und Kindern; Herr Kaliban legt heute mit Erfahrungen zum Spieleverhalten vom Goldkindtm nach.

Das Goldkind ist ja erst drei und demzufolge für die meisten Spiele gottseidank noch zu jung, sodass wir unser iPad auch mal selber verwenden können. Die Kleine nutzt das Ding zumeist als kurzen Weg zu Youtube, ich hab’ ihr in den Favoriten mannigfaltige Tier- und Trickfilmchen abgelegt. Aber ein paar Spiele haben wir doch ausprobiert, da wäre hauptsächlich…

Plants vs. Zombies! Man kann Kinder schließlich nicht früh genug auf die kommende Zombiekalypse vorbereiten. Wir spielen das immer gemeinsam, sie sammelt die Sonnen und verbrennt Untote mit Paprikas, ich mache den Rest. Ich hab’s noch nicht über mich gebracht, ihr zu erzählen, dass Zombies Hirn essen, daher sage ich immer, wenn einer durchkommt, dass der ins Haus ginge, um da “Sachen kaputt zu machen”. Was dann wieder dazu geführt hat, dass ich komische Blicke geerntet habe, neulich bei Freunden im Garten, als das Goldkind auf die Terrassentür deutete und mit funkelnden Augen ankündigte, dass sie jetzt ein Zombie sei, ein böser obendrein und jetzt reinginge, um drinnen alles kaputt zu schlagen. Naja, noch schauen sie, aber wenn die Zombiekalypse kommt, habe ich eine Tochter, die weiß, was zu tun ist.

Weiter: Doodle Jump und Tiny Wings sind Spiele, die sie mag, aber nicht recht zu bedienen weiß. Sie guckt aber gerne zu und fordert mich immer mal wieder auf, den “müden Vogel” oder den “hüpfenden Elefant” zu starten. Sie kann auch im Menü schon alles auswählen, nur das Spielen selber ist ihr zu kompliziert. Mit Fruit Ninja war’s übrigens ähnlich.

Super für kleine Kinder ist hingegen Tierlaute, das ist eine App, aus dem Konzept “Kärtchen mit Tieren drauf darstellen, auf Berührung Tierlaut abspielen” zwei, drei Mini-Spielchen gemacht hat. Funktioniert gut, ist ansprechend designt, kann man kaufen.

Nicht recht ein Spiel, mehr eine interaktive Geschichte ist Schlaf gut. Darin sieht man hübsch gezeichnet ein Haus mit Tieren am Abend. Ein Sprecher führt das Kind durch die Szenen, in denen jeweils durch Berührung eines Schalters das Licht gelöscht werden muss, damit das jeweilige Tier schlafen gehen kann. Dauert gut zwei Minuten pro Mal, kann man ganz gut ins Abendritual integrieren. Man könnte aber auch einfach eine Geschichte aus einem papiernen Buch vorlesen, ehrlich gesagt.

Ansonsten haben wir noch ein bisschen mit so hübsche-Grafik-Zeug wie LineArt oder Art in Motion herumgemacht, das war’s schon. Mehr Erfahrungen hab’ ich nicht zu bieten.