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	<title>KALIBAN (You are likely to be eaten by a grue) &#187; Vater sein dagegen sehr</title>
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		<title>Ritter gegen Drachen, Teil 2</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 21:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kaliban erzählt dem Goldkindtm eine elaborate Geschichte, im Bett bei gedimmtem Licht. Der König erhält in seinem Thronsaal gerade Kunde, dass im Westen seines Reiches nicht alles zum Besten steht: ein Drache, groß, grüngeschuppt, mit Feueratem, treibt dort sein Unwesen. Frisst Schafe, verbrennt die Felder. Herr Kaliban spricht mit schauspielerischem Eifer, das Goldkind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Herr Kaliban erzählt dem Goldkind<sup>tm</sup> eine elaborate Geschichte, im Bett bei gedimmtem Licht. Der König erhält in seinem Thronsaal gerade Kunde, dass im Westen seines Reiches nicht alles zum Besten steht: ein Drache, groß, grüngeschuppt, mit Feueratem, treibt dort sein Unwesen. Frisst Schafe, verbrennt die Felder. Herr Kaliban spricht mit schauspielerischem Eifer, das Goldkind hat die Decke bis an die Nase hochgezogen und lauscht ergriffen.</p>
<p><strong>Herr Kaliban</strong>: Und der König sagt: Bringt mir den besten Ritter, den wir haben. Wir brauchen einen Helden, der den Drachen besiegt.</p>
<p><strong>Goldkind</strong>: Uh, Papa?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Jetzt nicht. Also, da tritt ein Ritter in den Sa&#8230;</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Papa, was ist denn das für ein doofer König?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Was meinst Du?</p>
<p><strong>Goldkind</strong>: Warum schickt er nicht 1000 Ritter? Und 1000 Piraten? Und 1000 Räuber?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Uh. Ja. Nun.</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Und 1000 gefährliche Hotzenplotze? Und 1000 Jäger mit Büchsen, die knallen?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Nun&#8230;</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Erzähl das so.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Nun, der König ruft seinen Hauptmann und befiehlt, die Ritter marschbereit zu machen. Und er schickt Gesandte zu den Piraten, die auf einer Insel im Norden&#8230; <em>(lange detailreiche Schilderung)</em></p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> &#8230; marschieren die Heere aus allen Richtungen auf. Der Drache aber erwacht auf seinem Berg und überlegt erstmal, ob er zum Frühstück gleich eine Kuh fressen soll oder ob ein Schaf nicht auch gut&#8230;</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> <em>(schreit)</em> Ha! Drache! Schau dich mal um! Na?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> <em>(seufzt)</em> &#8230; und er sieht im Norden die Piraten, im Osten die Ritter, die Westen die Räuber und die Hotzenplotze und im Süden die Jäger.</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Ha! Da kann er nichts mehr machen. So viele gefährliche Leute! Siehst Du, Papa, man muss das nur richtig erzählen. Jetzt erzähl, wie sie ihn gefangen nehmen.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> <em>(schildert die Gefangennahme des Drachen, die triumphale Rückreise zum König und den Jubel des Volkes)</em></p>
<p><strong>Goldkind: </strong>Tolle Geschichte, Papa.</p>
<p>Das Goldkind begreift Geschichten als Wunschkonzert. Weh mir.</p>
<p>Noch ein paar Mal, dann gebe ich Seminare in &#8220;Interactive Storytelling&#8221;.</p>
<p>[Den ersten Teil von "Ritter gegen Drachen" gab's <a href="http://kaliban.de/2012/05/ritter-gegen-drachen/">hier</a>.]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14699&amp;md5=a3e792e809d245def7708ab718d9b60e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ritter gegen Drachen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 15:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kaliban erzählt dem Goldkindtm eine elaborate Geschichte, im Bett bei gedimmtem Licht. Der fahrende Ritter Richard hat auf seiner Reise durch die entlegenen Dörfer des Königreichs schon einen Bären verhauen und eine Horde Räuber vertrieben, jeweils zur Freude der ansässigen Wohnbevölkerung. Nun aber geht es gegen einen Drachen, groß, grüngeschuppt, mit Feueratem. Herr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Herr Kaliban erzählt dem Goldkind<sup>tm</sup> eine elaborate Geschichte, im Bett bei gedimmtem Licht. Der fahrende Ritter Richard hat auf seiner Reise durch die entlegenen Dörfer des Königreichs schon einen Bären verhauen und eine Horde Räuber vertrieben, jeweils zur Freude der ansässigen Wohnbevölkerung. Nun aber geht es gegen einen Drachen, groß, grüngeschuppt, mit Feueratem. Herr Kaliban spricht mit schauspielerischem Eifer, das Goldkind hat die Decke bis an die Nase hochgezogen und lauscht ergriffen. </em></p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Und der Drache erhebt sich in die Luft und öffnet das riesige Maul, groß wie ein Burgtor. Hitze dringt heraus, der Ritter duckt sich hinter seinen Schild.</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Uh, Papa?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Jetzt nicht. Also, der Drache schickt sich an, Flammen auf den…</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Papa, warum kämpft der Ritter allein?</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Was meinst Du?</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Nun, er könnte doch einfach sein Handy rausnehmen und seine Ritterfreunde anrufen und die kommen dann und  bringen auch alle ihre Schwerter, ihre Helme, ihre Rüstungen und ihre Pferde mit. Und wenn dann so 25 Ritter da sind, dann kann der Drache doch gar nichts mehr machen.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Uh. Ja. Nun.</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Erzähl das so.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Also, der Ritter zieht sich hinter einen Stein zurück, holt sein iPhone heraus und ruft seine Freunde an, einen nach dem anderen. Sag mal, was ist, wenn der Drache auch seine Freunde anruft?</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Papa, bitte. Nun frag nicht so einen Unsinn. Drachen haben keine Handys.</p>
<p><strong>Herr Kaliban:</strong> Ah. Okay. Also, der Ritter beginnt zu telefonieren…</p>
<p>Diese moderne Technologie bringt schlimme Abkürzungen in die Fantasy-Geschichten, das hatte ich nicht bedacht. Wir müssen zur Science Fiction wechseln.</p>
<p>Gottseidank kennt sie Twitter und Facebook noch nicht, sonst hätte es der arme Drache möglicherweise mit einem Flashmob zu tun bekommen. Und Trollereien auf seiner Homepage. Und DDoS-Attacken.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14667&amp;md5=689e8cdf384268e45eb69e8f7d8851aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das mutige Blau</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 19:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>
		<category><![CDATA[Textchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Goldkindtm verlangt vom Herrn Kaliban allabentlich drei Geschichten: eine vorgelesene, eine frei erzählte und einen kurzen Nachklapp, ebenfalls improvisiert. Eine der wenigen wiederkehrenden Figuren bei der Erzählerei ist der "Zauberer mit den blauen Füßen"; eine seiner Geschichten soll hier mal dokumentiert werden.

Wir machen uns wieder ganz klein, ganz klein, bis wir ganz leicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Das Goldkind<sup>tm</sup> verlangt vom Herrn Kaliban allabentlich drei Geschichten: eine vorgelesene, eine frei erzählte und einen kurzen Nachklapp, ebenfalls improvisiert. Eine der wenigen wiederkehrenden Figuren bei der Erzählerei ist der &#8220;Zauberer mit den blauen Füßen&#8221;; eine seiner Geschichten soll hier mal dokumentiert werden.</em></p>
<p>Wir machen uns wieder ganz klein, ganz klein, bis wir ganz leicht sind. Jetzt wachsen uns unsichtbare Flügel, starke Flügel, die uns bei ersten Gedanken in die Luft tragen. Und nun fliegen wir los, durch die Wand, über die Stadt, dem Sonnenuntergang entgegen. Bis zum runden, grünen Hügel, auf dem der Turm des Zauberers steht.</p>
<p>Welcher Zauberer ist es? Richtig, der Zauberer mit den blauen Füßen. Wir sehen Licht in der obersten Stube, wir schweben durch das geschlossene Fenster und sehen folgende Szene:</p>
<p>Der Zauberer steht vor einer Leinwand auf einer Staffelei, er will ein Bild malen. Noch ist die Leinwand leer, doch neben dem Zauberer, auf einem Tischchen, liegen Dutzende Pinsel. Alle Pinsel sind aus dunklem Holz, haben helle Borsten und in der Mitte einen farbigen Punkt. Der Zauberer nimmt einen, den hellgrauen, soweit wir sehen können, und setzt ihn auf der Leinwand an. Der Pinsel zieht eine Linie, dabei hat der Zauberer ihn nicht in Farbe getaucht. Es ist ein Zauberpinsel! Zauberpinsel malen ohne Farbe und müssen nicht gereinigt werden.</p>
<p>Der Zauber malt ein paar Linien mit Grau und Schwarz, dann beginnt er unten eine Fläche in Grün auszumalen. Dann hält er inne, legt die Pinsel zurück und geht aus dem Zimmer. Die Pinsel auf dem Tischchen liegen still, bis er draußen ist. Dann rollen sie hin und her und fangen an zu tuscheln. Zauberpinsel können nämlich auch sprechen!</p>
<p>&#8220;Puh&#8221;, sagt Grau, &#8220;der kann&#8217;s ja nicht besonders.&#8221;<br />
&#8220;Schon die ersten Linien sind schief&#8221;, fügt Schwarz hinzu.<br />
&#8220;Daß wird doch nichtß&#8221;, zischelt Lila, das ein bisschen lispelt.<br />
&#8220;Der fasst mich schon ganz falsch an&#8221; ergänzt Grün.</p>
<p>Blau wird das alles zu viel: &#8220;Dann sagt es dem Zauberer doch, wenn ihr das Bild nicht gut findet.&#8221;<br />
&#8220;Ihm sagen?&#8221;, &#8220;Waaas?&#8221; &#8220;Aber es ist der Zauberer!&#8221;, alle Farben reden durcheinander.</p>
<p>Der Zauberer kommt zurück ins Zimmer, alle Pinsel verstummen.</p>
<p>Er hat sich einen Tee gemacht und schlürft jetzt aus einer dunkelblau leuchtenden Zaubertasse, während er sein angefangenes Bild betrachtet.</p>
<p>&#8220;Ach, nicht schlecht&#8221;, sagt er vor sich hin und greift den blauen Pinsel.</p>
<p>Er fängt an zu malen, am oberen Rand, offenbar soll das der Himmel werden. Aber der Blauton ist für diese Stelle zu dunkel, und der Zauber malt die Fläche nicht gut aus.</p>
<p>&#8220;AHEM&#8221;, räuspert sich der Pinsel.</p>
<p>&#8220;Huh&#8221;, macht der Zauberer und hätte ihn beinahe fallen lassen. &#8220;Ich wusste gar nicht mehr, dass ihr Pinsel auch sprechen könnt&#8221; sagt er.</p>
<p>&#8220;Tja&#8221;, antwortet der Pinsel und zögert.</p>
<p>&#8220;Was ist denn? Was gibt&#8217;s zu räuspern?&#8221;, fragt der Zauberer.</p>
<p>&#8220;Du machst das ganz falsch&#8221;, sagt der Pinsel, &#8220;du malst nicht gut.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was?&#8221;, der Zauber ärgert sich sichtlich. &#8220;Ich muss mir von meinen Pinsel nichts sagen lassen.&#8221; Darauf legt er Blau zurück und will eine andere Farbe greifen.</p>
<p>&#8220;Bitte, nimm mich wieder&#8221; bettelt Blau kleinlaut, &#8220;ich will auch nichts mehr sagen&#8221;.</p>
<p>Der Zauberer nimmt Blau, setzt an, zieht einen Strich.</p>
<p>&#8220;Ahh!&#8221; ruft Blau, &#8220;so doch nicht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hrmpf&#8221; macht der Zauberer. &#8220;Jetzt reicht es aber.&#8221; Wieder legt er Blau hin.</p>
<p>&#8220;Oh, bitte bitte, nimm mich wieder&#8221; bettelt Blau erneut, &#8220;ich will auch nichts mehr sagen. Wirklich nicht.&#8221;</p>
<p>Der Zauberer nimmt Blau, setzt an, zieht einen Strich.</p>
<p>&#8220;Ahh!&#8221; ruft Blau, &#8220;so doch nicht.&#8221;</p>
<p>Der Zauberer hält inne und macht ein böses Gesicht. Er lehnt den Pinsel an die Leinwand und sagt: &#8220;Nun gut, wenn du meinst, es besser zu können als ich, dann mal das Bild doch selber.&#8221; </p>
<p>Er breitet die Arme aus, seine Augen beginnen grün zu leuchten, im Zimmer wird es duster. Er spricht einen Zauber:</p>
<p><em>Abro Kadabro Eselsteine<br />
Der Pinsel hat jetzt&#8230; Beine</p>
<p>Abro Kadabro Mehlalarme<br />
Der Pinsel hat jetzt&#8230; Arme</em></p>
<p>Der Pinsel beginnt zu zucken und zu zittern. Plötzlich wachsen ihm grüne Froscharme und Froschbeine. Mit denen krabbelt er die Leinwand hoch und begann, mit seinem Borstenkopf zu malen.</p>
<p>Der Zauberer schaut ihm zu, erst mit böser Miene, dann freundlicher. &#8220;Ganz und gar nicht schlecht, wie der Pinsel malt&#8221;, denkt er bei sich.</p>
<p>Er spricht einen weiteren Zauber:</p>
<p><em>Abro Kadabro Eselsteine<br />
Alle Pinsel ha&#8217;m jetzt&#8230; Beine</p>
<p>Abro Kadabro Mehlalarme<br />
Alle Pinsel ha&#8217;m jetzt&#8230; Arme</em></p>
<p>Und dann wachsen allen Pinseln Arme und Beine. Sie kriechen los, kreuz und quer über die Leinwand, um zu malen. Nach wenigen Minuten ist eine wunderschöne Flusslandschaft entstanden, mit Wiesen und blauem Himmel und Bergen im Hintergrund.</p>
<p>Der Zauberer schaut zu.</p>
<p>Plötzlich klatscht er in die Hände.</p>
<p><em>Abro Kadabro Meinkaufsliste<br />
Alle Pinsel&#8230; in die Kiste</em></p>
<p>Da fliegen alle Pinsel in eine kleine flache Kiste am Ende des Raums. Die Kiste klappt zu.</p>
<p>&#8220;Ach&#8221;, sagt der Zauberer, &#8220;jetzt habe ich zwar ein schönes Bild, aber ich wollte doch selber malen, nicht bloß zugucken. Selbst wenn ich es nicht so gut kann wie die Pinsel. So macht mir das keinen Spaß.&#8221;</p>
<p>Und er geht aus dem Zimmer. Sobald er draußen ist, geht das Licht aus. Alles ist dunkel und still, nur in der Kiste hören man leise die Pinsel reden.</p>
<p>Wir wenden uns ab, schlagen mit den Flügeln und fliegen durch die Wand. Wir haben den Sonnenuntergang im Rücken, es geht über die Stadt bis zu unserem Haus. Wir schweben durch die Wand und landen sanft im Bett. Die Flügel schrumpfen und verschwinden, wir dehnen uns, bis wir wieder so groß sind wie vorher.</p>
<p>Jetzt sind wir müde vom Fliegen, ziehen die Decke bis zum Kinn, schließen die Augen und erinnern uns noch einmal kurz vor dem Schlafen an die Geschichte vom Zauberer und dem mutigen Blau.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14377&amp;md5=dc75f8ff0d5d4723e96af98df1aa6dfc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kopf abbeißen!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[

Als ich kürzlich mit obigem T-Shirt-Motiv auf der Brust am Frühstückstisch saß, entspann sich folgender Dialog zwischen dem Goldkindtm und mir:

Goldkind: Papa, warum frisst die Pflanze auf dem Bild die Zombies nicht einfach?
Herr Kaliban: ...
Goldkind: Könnte sie doch einfach fressen, ist doch eine Fresspflanze. Mit Zähnen.
Herr Kaliban: Uh. Nun, bestimmt frisst sie sie noch. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/04/plants-vs-plumber.jpg"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/04/plants-vs-plumber.jpg" alt="" title="plants vs plumbers" width="600" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-14246" /></a></p>
<p>Als ich kürzlich mit obigem T-Shirt-Motiv auf der Brust am Frühstückstisch saß, entspann sich folgender Dialog zwischen dem Goldkind<sup>tm</sup> und mir:</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Papa, warum frisst die Pflanze auf dem Bild die Zombies nicht einfach?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> &#8230;<br />
<strong>Goldkind:</strong> Könnte sie doch einfach fressen, ist doch eine Fresspflanze. Mit Zähnen.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Uh. Nun, bestimmt frisst sie sie noch. Vielleicht erst, wenn sie zu ihr kommen und sie angreifen.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Aber der Stiel ist lang genug. Sie könnte sich einfach rüberstrecken und dem linken, dem mit dem M wie Marleen auf der Mütze, dem könnte sie doch den Kopf abbeißen.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Äh. Nun.<br />
<strong>Goldkind</strong>: Außerdem sind die Zombies ganz blau, also bestimmt von der Frostpflanze getroffen worden, das heißt, sie sind langsam und können nicht weglaufen. Da könnte sie die doch ganz leicht fressen.</p>
<p>Hm. Das nimmt irgendwie beunruhigende Züge an. Vielleicht hätten wir <a href="http://kaliban.de/2011/12/das-spiel-mit-den-pflanzen/" target="_blank">dieses Spiel</a> nie anfangen sollen.</p>
<p>Andererseits: cutest kid ever.</p>
<p><a href="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/04/1869757_700b.jpg"><img src="http://kaliban.de/wp-content/uploads/2012/04/1869757_700b.jpg" alt="" title="1869757_700b" width="600" height="1159" class="aligncenter size-full wp-image-14321" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14241&amp;md5=5b1030528d7cab074326a4a216271af3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ärzteprobleme</title>
		<link>http://kaliban.de/2012/04/arzteprobleme/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=arzteprobleme</link>
		<comments>http://kaliban.de/2012/04/arzteprobleme/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Goldkindtm hört Die Ärzte, neuerdings. Quasi ihre erste Band, bislang gab's nur Kinderlieder. Folgende Situation: Herr Kaliban flezt auf dem Sofa, das Goldkind sitzt auf dem Boden und schaut Ärzte-Videos auf Youtube. Es läuft "TCR" vom aktuellen Album "auch".

Wir kümmern uns um den Rock,
wir sorgen dafür, dass ihr alle auf und ab springt,
und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Goldkind<sup>tm</sup> hört Die Ärzte, neuerdings. Quasi ihre erste Band, bislang gab&#8217;s nur Kinderlieder. Folgende Situation: Herr Kaliban flezt auf dem Sofa, das Goldkind sitzt auf dem Boden und schaut Ärzte-Videos auf Youtube. Es läuft &#8220;TCR&#8221; vom aktuellen Album &#8220;auch&#8221;.</p>
<p><em>Wir kümmern uns um den Rock,<br />
wir sorgen dafür, dass ihr alle auf und ab springt,<br />
und dabei auch genau das selbe Lied singt,<br />
ungefähr.<br />
Wir kümmern uns um das Hey Hey,<br />
wir sorgen immer wieder gern für Endorphine,<br />
wir sind ne gottverdammte Rockmaschine,<br />
yeah yeah.</em></p>
<p><strong>Goldkind:</strong> <em>(singt laut mit)</em><br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> <em>(lächelt wohlwollend)</em><br />
<strong>Goldkind:</strong> Warum sind die 3 Ärzte alles Männer? Es gibt doch auch Ärztinnen.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Nun. Das sind gar keine richtigen Ärzte, die nennen sich bloß so.<br />
<strong>Goldkind: </strong><em>(erschrocken)</em> Die lügen?!?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Nein, eine Gruppe kann sich nennen, wie sie will. Im Kindergarten bist du ja auch Teil der Schneeglöckchengruppe.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Papa, was ist eine vadamte Rockmaschine?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Uh. Nun. Äh.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Und was sind Endorfine? Sowas wie Delfine?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Uh. Nun. Äh.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Und warum kümmern die sich um den Rock? Wessen Rock?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Rock ist eine Art von Musik. So wie Pop. Und Kinderlieder.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Was ist Pop?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Pop ist wie Rock nur ohne E-Gitarren.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Egitarren?</p>
<p>Hm. Vielleicht sollten wir wieder zu &#8220;Anne Kaffeekanne&#8221; und Co zurückkehren.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14198&amp;md5=0f9c1560ecbd6d45445b49fe635434ae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Weichheit des Breis</title>
		<link>http://kaliban.de/2012/04/von-der-weichheit-des-breis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=von-der-weichheit-des-breis</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Goldkindtm verzehrt sein Abendessen aus aufgeschnittener Rohkost und Süßkartoffelbrei. Herr Kaliban schaut verzückt zu und kaut dabei halbherzig an einem Würstchen herum, welches das Goldkind verschmäht hat.

Goldkind: Papa, der Kartoffelbrei ist nicht gut.
Herr Kaliban: Bitte?
Goldkind: Ja, der ist nicht wie bei Mama.
Herr Kaliban: Schmeckt er anders?
Goldkind: Nein, aber er ist nicht so weich.
Herr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Goldkind<sup>tm</sup> verzehrt sein Abendessen aus aufgeschnittener Rohkost und Süßkartoffelbrei. Herr Kaliban schaut verzückt zu und kaut dabei halbherzig an einem Würstchen herum, welches das Goldkind verschmäht hat.</p>
<p><strong>Goldkind:</strong> Papa, der Kartoffelbrei ist nicht gut.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Bitte?<br />
<strong>Goldkind:</strong> Ja, der ist nicht wie bei Mama.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Schmeckt er anders?<br />
<strong>Goldkind:</strong> Nein, aber er ist nicht so weich.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: (prüft mit der Gabel die Breikonsistenz) Ist doch okay.<br />
<strong>Goldkind</strong>: Nein, der ist nicht weich genug. Den muss man ja kauen.</p>
<p>Uh. Rohe Möhren knabbern und sich über zu zähen Kartoffelbrei beschweren.</p>
<p><strong>Herr Kaliban</strong>: [längere Tirade über Sinn und Zweck des Kauens, Teil 1]<br />
<strong>Goldkind</strong>: Jaja, aber wenn es im Magen ist, ist doch eh alles egal.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> [längere Tirade über Sinn und Zweck des Kauen, Teil 2]<br />
<strong>Goldkind:</strong> Ach, Papa, das verstehst Du nicht. Mein Magen ist viel besser als Deiner, der ist noch nicht so alt.</p>
<p>Seufz.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14180&amp;md5=856ad56e797c7b11e048e36067b8bb96" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Links und rechts</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 22:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Goldkindtm versteht das Elternhaus als Rundumservice.

Goldkind: (schlägt sich die Hand an) Au!
Herr Kaliban: (fühlt mit) Uh.
Goldkind: Au, meine linke Hand! Pusten!
Herr Kaliban: (pustet auf die Hand)
Goldkind: Oh, jetzt tut mir die Hand weh, ich kann gar kein Buch damit aussuchen.
Herr Kaliban: Huh? Aber es ist doch die linke? Du machst doch alles mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Das Goldkind<sup>tm</sup> versteht das Elternhaus als Rundumservice.</em></p>
<p><strong>Goldkind:</strong> (schlägt sich die Hand an) Au!<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> (fühlt mit) Uh.<br />
<strong>Goldkind</strong>: Au, meine linke Hand! Pusten!<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: (pustet auf die Hand)<br />
<strong>Goldkind:</strong> Oh, jetzt tut mir die Hand weh, ich kann gar kein Buch damit aussuchen.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Huh? Aber es ist doch die linke? Du machst doch alles mit rechts.<br />
<strong>Goldkind</strong>: Ja, malen, Zähne putzen und Brot schneiden. Aber Bücher aussuchen, das mache ich mit links.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: &#8230;<br />
<strong>Goldkind</strong>: Kannst Du mir helfen, das Buch auszusuchen?<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Seufz.</p>
<p>Hm. Macht sie jetzt wirklich einige Dinge mit rechts und andere mit links? Oder ist das, wie so oft, nur eine gut ausgedachte Ausrede?</p>
<p>Ich werde das beobachten müssen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=14142&amp;md5=5b07d56c727df96fd4e95a535e830679" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Farben für Männer und Frauen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 07:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kaliban redet mit dem Goldkindtm.

Goldkind: (sucht im Kleiderschrank) Wo ist mein Schal?
Herr Kaliban: Hier! (hält einen Schal hoch)
Goldkind: Nein, das ist der grau-schwarze. Sowas tragen nur Jungs.
Herr Kaliban: ...
Goldkind: Ich suche den lila Schal. Lila ist eine Farbe für Frauen und Mädels.
Herr Kaliban: ...
Goldkind: Lila, Rosa, Weiß und Rot tragen Mädels. Jungs tragen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Herr Kaliban redet mit dem Goldkind<sup>tm</sup>.</em></p>
<p><strong>Goldkind:</strong> <em>(sucht im Kleiderschrank)</em> Wo ist mein Schal?<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Hier! <em>(hält einen Schal hoch)</em><br />
<strong>Goldkind:</strong> Nein, das ist der grau-schwarze. Sowas tragen nur Jungs.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: &#8230;<br />
<strong>Goldkind:</strong> Ich suche den lila Schal. Lila ist eine Farbe für Frauen und Mädels.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> &#8230;<br />
<strong>Goldkind:</strong> Lila, Rosa, Weiß und Rot tragen Mädels. Jungs tragen Braun, Grau, Schwarz und Blau.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Uh, aber ich kenne auch Frauen, die Braun tragen. Und Männer, die Rosa tragen.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Wenn Männer Rosa tragen, sind sie auch Mädels.</p>
<p>Hm. Ich muss die ganze Gender-Sache irgendwann nochmal gründlich nacharbeiten.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Alle Goldkind-Beträge auf einen Blick: <a href="http://kaliban.de/tag/goldkind/"><span style="color: #888888;">Klick!</span></a>]</span></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13993&amp;md5=6d551e428a39328a13da174dff13a5e9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Goldkindwissen</title>
		<link>http://kaliban.de/2012/02/goldkindwissen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=goldkindwissen</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 20:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Goldkindtm weiß Bescheid, wie immer.

Das Goldkind: Komm, wir spielen das Maulwurf-Spiel.
Herr Kaliban: Gerne, das kenne ich ja noch gar nicht.
Das Goldkind: (packt das Spiel aus und stellt die Figuren auf)
Herr Kaliban: (greift zur Anleitung)
Das Goldkind: Nein, Papa, leg die Anleitung weg.
Herr Kaliban: Huh?
Das Goldkind: Die ist nur für Leute, die keine Kinder haben, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Goldkind<sup>tm</sup> weiß Bescheid, wie immer.</p>
<p><strong>Das Goldkind:</strong> Komm, wir spielen das Maulwurf-Spiel.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Gerne, das kenne ich ja noch gar nicht.<br />
<strong>Das Goldkind:</strong> <em>(packt das Spiel aus und stellt die Figuren auf)</em><br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: <em>(greift zur Anleitung)</em><br />
<strong>Das Goldkind</strong>: Nein, Papa, leg die Anleitung weg.<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Huh?<br />
<strong>Das Goldkind</strong>: Die ist nur für Leute, die keine Kinder haben, die ihnen die Regeln erklären.</p>
<p>Ohne Worte.</p>
<p>Das Maulwurfspiel endet dann in einer vernichtenden Niederlage des Vaters, möglicherweise zum Teil aus Regelunkenntnis. Wir springen jetzt ein paar Stunden in der Zeit voran: Das Goldkind und ich gehen zum Markt, um die Mama zu suchen, die den vom Goldkind angestrebten Kauf einer Schneekugel im nahen Ramschladen abzusegnen hat.</p>
<p><strong>Herr Kaliban: </strong>Hm. Ich sehe sie nicht. Magst Du kurz hier warten und auf dein Fahrrad aufpassen, dann schau ich rasch, wo sie ist.<br />
<strong>Das Goldkind</strong>: Okee.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> (<em>geht ein paar Schritte, schaut sich suchend um</em>)<br />
<strong>Das Goldkind</strong>: (<em>ruft hinterher</em>) Mama hat braune Haare!</p>
<p>Huh, das Kind glaubt, möglicherweise aus sicherer weiblicher Intuition heraus, möglicherweise auch nur aus kindlichem Allwissenheitsglauben, dass dem Vater die Haarfarbe der Mutter entfallen sein könnte. Das ist besonders irritierend, wenn man bedenkt, dass die Mutter ihre Haarfarbe noch nie gewechselt hat.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13901&amp;md5=618050f755bafaf568f8f87ff8c63d56" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jeder wie er will</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vater sein dagegen sehr]]></category>
		<category><![CDATA[Goldkind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=13812</guid>
		<description><![CDATA[Das Goldkindtm und der Herr Kaliban sitzen zu Tisch.

Goldkind: (führt einen Löffel mit dampfendem Kartoffelbrei zum Mund)
Herr Kaliban: Halt, sei vorsichtig!
Goldkind: Hä? Bin doch vorsichtig.
Herr Kaliban: Bei heißem Essen probiert man erstmal mit der Lippe, ob's nicht zu heiß ist.
Goldkind: Ich bin eben anders vorsichtig. Jeder darf auf die Art vorsichtig sein, die er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Das Goldkind<sup>tm</sup> und der Herr Kaliban sitzen zu Tisch.</em></p>
<p><strong>Goldkind:</strong> <em>(führt einen Löffel mit dampfendem Kartoffelbrei zum Mund)</em><br />
<strong>Herr Kaliban: </strong>Halt, sei vorsichtig!<br />
<strong>Goldkind:</strong> Hä? Bin doch vorsichtig.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Bei heißem Essen probiert man erstmal mit der Lippe, ob&#8217;s nicht zu heiß ist.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Ich bin eben anders vorsichtig. Jeder darf auf die Art vorsichtig sein, die er will.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> &#8230;<br />
<strong>Goldkind:</strong> <em>(führt den Löffel flott zum Mund)</em> Au! Heiß! <em>(lässt den Löffel fallen, heißer Kartoffelbrei spritzt auf Tisch, Teller, Goldkind und Herrn Kaliban)</em><br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> I have informed you thusly.<br />
<strong>Goldkind:</strong> <em>(zetert)</em> Au. Uh. Ih. <em>(hält inne)</em> Was heißt infromtsusli?<br />
<strong>Herr Kaliban</strong>: Ach, nichts.</p>
<p>Dieselbe Diskussion hatten wir dann später am Tag nochmal:</p>
<p><strong>Goldkind</strong>: Fünf-Zehn, Sech-Zehn, Sieb-Zehn, Zwanzig.<br />
<strong>Herr Kaliban:</strong> Du hast Acht-Zehn und Neun-Zehn vergessen, die kommen nach Sieb-Zehn.<br />
<strong>Goldkind:</strong> Argh. Verbesser mich nicht immer, ich zähle eben anders als du.</p>
<p>Grmpf. Wer hat denn dem Kind diesen Individualismusunsinn beigebracht, dass jeder alles auf seine Art machen darf? Lehrt man das in Kindergärten?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kaliban.de/?flattrss_redirect&amp;id=13812&amp;md5=ec175a9f0f3a94799e593310f1ba2d74" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kaliban.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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