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Persönliches:

Herr Kaliban (im wahren Leben: Herr Lott) bloggt, schon seit 2002. Sein Hauptblog, kaliban.de, wird täglich von gut 2.000 Menschen besucht; seinen Twitterfeed unter twitter.com/herrkaliban belauschen, ebenso wie seine Facebook-Seite, ein paar Tausend Follower. Er macht einen bekannten Podcast über Games (stayforever.de) und hat Anfang 2011 im Heyne-Verlag einen Elternratgeber veröffentlicht. Weitere Bücher sind möglicherweise in Vorbereitung. Lott lebt mit seiner Familie in Karlsruhe, versteht aber kein Badisch.

Grundsätzliches:

Gunnar Lott ist ungefähr Vierzig, hat sich aber eine gehörige Portion jugendlicher Starrköpfigkeit bewahrt. Er mag fundierte Meinungen, besonders, wenn sie eloquent vertreten werden.

Gunnar Lott hat kein Lebensmotto, hält aber das seines früheren Kollegen Herrn E. für brauchbar: “Use your options and stand your ground”. Er findet es zudem wichtig, sich in allen Situationen voll auf das zu konzentrieren, was man tut. Vor allem gilt das für Gespräche. Herr Lott hält sich für einigermaßen tolerant, hat aber wenig Geduld mit langweiligen Leuten. Nachlässigkeit im Denken findet er gefährlich, das verbreitete Sich-verbiegen für Partnerschaft oder Karriere ebenfalls.

Gunnar Lott reagiert besonders allergisch auf alle Ausprägungen von Willkür, mit Bosheit gemischter Dummheit, Intoleranz, Egoismus und mangelnder Selbstkritik. Gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage bewundert er, vielleicht gerade weil er derlei Dinge bei sich gerne ausgeprägter sähe.

Wer zu einer Verabredung mit Gunnar Lott unpünktlich kommt, stellt sich in seinen Augen ohne Not auf die Stufe mit einem gewöhnlichen Mörder (denn die Zeit anderer Leute zu verschwenden ist Mord, nur in kleinen, kleinen Schritten, wie Henry Rollins einmal sagte).

Gunnar Lott mag Songs mit guten Texten, italienisches Essen, spanischen Rotwein, Videospiele (wenn sie denn eine interessante Geschichte zu erzählen haben) und Literatur von Bildungskanon bis Trivialroman, wobei ihn eine alte Liebe an die Science Fiction fesselt.

Und manches mehr.

Und vieles, vieles nicht.

Berufliches:

Gunnar Lott war von 1998 bis 2007 einer der bekanntesten deutschen Journalisten mit dem Fachgebiet Videospiele. Er arbeitete als Chefredakteur von GameStar, einem führenden PC-Spiele-Magazin mit in der Spitze über 330.000 verkaufter Auflage, und hat zusätzlich mehrere, heute noch bestehende, Print-Periodika gegründet und geleitet. Das Konsolenheft GamePro und das Spieleentwicklermagazin Making Games (siehe Bild rechts), beispielsweise.

Von Ende 2007 bis Ende 2010 verantwortete Gunnar Lott bei der IDG Entertainment Media GmbH als Director Online and New Business die operative Führung aller Webseiten (u.a. gamestar.de) inklusive der Online-Produktentwicklung und der technischen Leitung. Von Anfang 2011 bis Januar 2012 leitete Gunnar Lott bei der Onlinespielefirma Gameforge AG die Presseabteilung; seit Februar 2012 kümmert er sich beim Mobile Games-Startup flaregames um die Kommunikation.

Gunnar Lott wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet: Die von ihm geführte Website gameforge.com gewann 2011 einen International Business Award („Stevie“); gamestar.de errang 2010 einen Onlinestar. Das Fachmagazin Making Games wurde 2009 mit dem Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet. Lott erhielt für Web- und Event-Projekte drei Mal den IDG-intern verliehenen “Best Practice Award”; mit einem neuartigen Magazin-Konzept schaffte er es beim “Grüne Wiese”-Wettbewerb von Gruner und Jahr 2009 bis ins Finale.

Mehr Details gibt’s auf LinkedIn und Xing.