Bewegung

Der Flow und das Fall und das Ende

by Gunnar on 23. Dezember 2008 · 2 comments

Wenn ich das richtig beobachte, ist die vorherrschende Emotion bei all diesen glorios vor die Wand gefahrenen Bankern und Fondsjongleuren einfach nur blinde Verwunderung. Die sind nicht getroffen, die sind nicht schuldbewusst, die ärgern sich nicht über sich selber, die können einfach nur immer noch nicht begreifen, dass Dinge ein Ende haben, dass Werte auf Null fallen können, dass man die Welle nicht ewig reiten kann.

Die haben einfach gedacht, es gäbe keine Abrechnung, es wäre alles immer nur 5.2 Prozent Plus hier und 4.3 Prozent Minus hier und Swappen und Wetten und Tauschen und alles ständig in Bewegung, Bewegung, Flow.

Dabei hat doch der verehrungswürdige Philosoph Richard B. Riddick schon vor Jahren dieses Phänomen auf den Punkt gebracht: “It’s not the fall that gets you. It’s the sudden stop at the bottom.”