In einer 20-Millionen-Stadt wie New York gibt es vielleicht einen oder zwei Terroristen. Vielleicht zehn, allerhöchstens. Das ist wirklich verdammt selten. Und jetzt denk dir eine Software, die alle Bankdaten, Mautdaten, Nahverkehrs- Daten oder Telefondaten der Stadt durchgrasen kann und mit 99-prozentiger Genauigkeit Terroristen erwischt. In einer Masse von 20 Millionen Leuten wird ein 99 Prozent genauer Test zweihunderttausend Menschen als Terroristen identifizieren. Aber nur zehn davon sind wirklich Terroristen. Um zehn Schurken zu schnappen, muss man also zweihunderttausend Unschuldige rauspicken.
Herr Kaliban erzählt was über das Ding auf seinem Nachttisch.
Meine Tochter hat ein neues Buch. Es heißt “Kleiner weißer Fisch”. Darin geht es um einen kleinen weißen Fisch, der auf dem ersten Bild weinend gezeigt wird, weil er seine Mama verloren hat
Eine hoch subjektive und keinen konventiellen Literaturkritikregeln folgende Kurzbesprechung des Buches “Juliet, naked” von Nick Hornby.
Huch, der Uschmann (über den Werk ich mich schon ein paar Mal lobend und weniger lobend geäußert habe), der Uschmann also, hat ein neues Buch geschrieben.
Irgendwann, vor gut 15 bis 18 Jahren muss das gewesen sein, kaufte ich mir in Göttingen auf den Grabbeltischen der Gebrauchtbuchanbieter einen Roman mit dem albernen Namen “Lilith — eine Schlange im Gras”.
Irgendwann schreibe ich mal ein Buch darüber, wie Kaufentscheidungen fallen. Oder ein anderes. Oder auch gar keins. Ach.
Bin ich nur schlicht altmodisch oder passt der Robert Downey Jr mal so ü-ber-haupt nicht in die Rolle des Sherlock Holmes? Ich habe immer gedacht, der Welt größter Detektiv müsste irgendwie, nun, intellektuell aussehen. [Trailer hinter dem Klick.]
Ach, ich habe es schon wieder getan. Soll ich doch nicht. Ist ja auch eine Schande, bereits gelesene Bücher nochmal zu lesen, wenn ungelesene stapelweise herumliegen.
Kleines Ratespiel: Wer weiß, aus welchem Buch (oder wenigstens: von welchem Autor, aus welchem Genre, aus welchem Jahr) das folgende Zitat stammt? Einige Namen/Wörter sind verändert, damit es nicht allzu offensichtlich ist. “Es herrschte eine ungeheure Aufregung im Reich der B. Selbst in den Tagen der Revolution war der Aufruhr nicht so groß gewesen. Es [...]
Fortsetzung des Beitrags von gestern. The Blade Itself (Joe Abercrombie) Fantasy-Roman (Teil 1 der “First Law”-Trilogie) Hm. Also. Drei Helden, drei Handlungsstränge, die nichts miteinander zu tun haben und sich erst später verflechten — der Barbar Logen, der um sein Überleben kämpft, der eitle junge Adelige Jezal, der unbedingt Fechtmeister werden will, der verkrüppelte Inquisitor [...]
Ich wollte schon lange mal wieder ein paar Kurzrezensionen zu kürzlich gelesenen Büchern aufschreiben, hab’s aber immer vor mir hergeschoben. Jetzt sind’s so viele, dass ich sie auf zwei Postings aufteilen muss. Rest folgt morgen oder Montag. Los geht’s im subjektiven Schnelldurchlauf: Tannöd (Andrea Maria Schenkel) Krimi Tatsachen: Dutzendfach preisgekröntes Werk, erzählt einen (bis heute [...]
Gerade frisch erschienen: das neue Buch von Axel Dammler, es heißt Verloren im Netz und geht der Frage nach, ob das Internet Kinder süchtig macht. Axel ist Jugendforscher und Geschäftsführer bei iconkids&youth und ziemlich renommiert, hat aber eine leichte, pragmatische Art, mit Jugendthemen umzugehen. Ich habe ein paar Mal mit ihm gearbeitet, finde seine Arbeit [...]