Drogen

Anspieltipps für kaliban.de

by Gunnar on 27. August 2011 · 1 comment

Sehr geehrte Leser,

falls Sie vielleicht nach langer Zeit wiederkehren oder erst seit kurzem hier reinschauen oder eben von Google hier ausgespuckt wurden: kaliban.de ist ein Blog voller Texte von unterschiedlicher Qualität, Länge und Nettigkeit. Falls Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, aber keine Lust haben, das Archiv durchzuklicken, habe ich einen exzeptionellen Service für Sie:

Zehn Kaliban-Anspieltipps:

# Was mit Games: Ich, der Ego-Shooter
# Was eher Wirres: Nazi-Devotionalien oder Aussteigen, einfach Aussteigen
# Was Absurdes: Die Spur der Steine
# Was Wahres: Die Deppen, der Verkehr, das Adrenalin
# Was Plattes: Oh Gott, es ist 30B!
# Was mit Pathos: Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet
# Was mit Bildchen: Ein Spaziergang durch Haidhausen
# Was für Jungs: Die Geschichte des großen Krieges
# Was Gemaltes: Warum ich so selten abwasche
# Was aus der Servicewüste: Dass es so enden musste

Mit freundlichem Gruße,

Herr Kaliban

Anspieltipps

by Gunnar on 25. November 2008 · 2 comments

Sehr geehrte Leser,

falls Sie vielleicht nach langer Zeit wiederkehren oder erst seit kurzem hier reinschauen oder von Google hier ausgespuckt wurden: kaliban.de ist ein Blog voller Texte von unterschiedlicher Qualität, Länge und Nettigkeit. Falls Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, aber keine Lust haben, das Archiv durchzuklicken, habe ich einen exzeptionellen Service für Sie:

Die Kaliban-Anspieltipps

# Was mit Games: Ich, der Ego-Shooter
# Was eher Wirres: Nazi-Devotionalien oder Aussteigen, einfach Aussteigen
# Was Absurdes: Die Spur der Steine
# Was mit Schmerzen: Das ist alles nur in meinem Kopf
# Was Plattes: Oh Gott, es ist 30B!
# Was mit Bildchen: Ein Spaziergang durch Haidhausen
# Was für Jungs: Die Geschichte des großen Krieges

Die Katze spricht. Die Katze zirpt. Die Katze hat überhaupt ein umfassendes Vokabular für eine Katze. Misstrauen kann sie ausdrücken, Ärger, Wut und 27 Arten von Genervtsein. Jetzt sitzt sie aber gefüttert und zufrieden auf meinen Beinen und schaut zu, wie dieser Text entsteht. Vermutlich hält sie ihn für eine Art Ameisenstraße, das würde ihr Interesse erklären. Zwischendrin zupft sie behaglich Fäden aus meiner Jeans. Ich sitze natürlich in einer furchtbar ungesunden, halbschrägen gebeugten Haltung vor dem Laptop, weil ich ja, wie alle Katzenbesitzer, eine rückgratlose Memme bin, die lieber Unbequemlichkeit erträgt, als dem Biest einen Wunsch nicht von den Schlitzaugen abzulesen. Zumal’s jetzt auch noch schnurrt, was bei Katzenhaltern sofort Endorphinausschüttungen und Absinken des Blutdrucks bewirkt. Halb zog es ihn, halb sank er hin, da sind wir machtlos. Aber hopplahopp, dieser Text sollte sich eigentlich gar nicht um Katzen drehen, über Katzen ist alles gesagt. Niedlich, launisch, Haustyrann, jaja, wissen wir alles. Trotz aller Vermenschlichung, die man so mit Katzen im Speziellen und Tieren im Allgemeinen betreibt, sind die Viecher in der Regel ja eher simpel gestrickt und tun selten mal was Überraschendes. Außer natürlich in Amerika, da rennen die Hunde gegen die Wand und fallen die Katzen vom Fernseher, was die aufmerksamen Amerikaner alles filmen und dann an ihre TV-Sender schicken, die das ausstrahlen, was wird da gelacht, an beiden Enden der Verwertungskette. Und das, was schon zwanzig Mal ausgestrahlt wurde und mittlerweile allen Freunden von Sendungen, in denen Tiere überraschende Dinge tun, bekannt ist, das also verkaufen die amerikanischen TV-Sender dann an RTL 2. RTL 2 ist übrigens, das wollte ich schon immer mal anmerken, voller Menschen. Voll wie ein Käfig oder ein Zoo, nur eben nicht mit Tieren. Mit Ausnahme der aus Amerika importierten Überraschungstiere natürlich. Früher waren die Fernseher aufwändig gestaltete Bühnen, auf denen feine Leute umherflanierten und in geschliffenen Sentenzen parlierten, Barone und Glücksritter und Scharlatane und feine Damen und all das. Heute sehen wir auf dem Schirm Zootiere und Kuriositäten, gruselige Exponate der verblödeten Generationen, dazwischen als Halt ein paar echt wirklich total ganz normale Leute, damit wir glauben, dass es die normalen Leute noch gibt und uns nicht schlecht fühlen. Oder so. Aber ich drifte ab, auch das Fernsehen ist nicht mein Thema. Über das Fernsehen und seine Qualität ist eigentlich alles gesagt. Denkende Menschen gucken eh nicht mehr, sind auf DVD-Serien ausgewichen oder auf Bücher oder Gespräche oder Drogen. Und wenn’s kein schlechtes Wetter gibt, braucht man auch nicht drüber zu reden, sage ich immer. Wo war ich? Ach, beim Wetter. Da wollte ich aber auch nicht hin. Eigentlich wollte ich über ganz andere Dinge reden, über Gefühle möglicherweise, aber das können Männer ja nicht. Wenn ich übrigens an Gefühle denke, dann ist Liebe groß, weich, wolkig und irgendwie offen und halb substanzlos, während Hass klein, hart und dunkel ist, wie Kieselsteine in der Hosentasche. Kieselsteine, wie man sie als Knabe vorsichtshalber immer in der Tasche hatte, um damit notfalls Mädchen bewerfen zu können. Meist gab’s dann aber keine Mädchen zum Bewerfen, und man hat die ganzen hass-artigen Kiesel umsonst mit sich herumgetragen. Und nicht nur umsonst, man hatte obendrauf noch Schimpfe von der Mutter zu fürchten, wenn die spitzbekam, warum die Hosentaschen immer so dreckig und so zerrissen waren. Wenn ich mich recht erinnere. Ärgerlich ist übrigens, dass sich für Texte, die keinen rechten Anfang haben, keine Mitte und kein Ziel, dann auch nicht mal eben so leicht ein Ende aus dem Ärmel schütteln lässt. Gottseidank sitzt die sprechende Katze noch bei mir, damit habe ich wenigstens die von Redakteuren so geliebte elliptische Form eingehalten. Halbwegs.

Immer diese Vorurteile

by Gunnar on 14. August 2006 · 15 comments

Kurzer Dialog im Kollegenkreis:

Herr Kaliban: Ich fahre am Wochenende nach Holland.
Kollege M.: Gut. Bring Drogen und Tierpornos mit.