Wählerschwund, Meinungshoheit verloren, Europawahl-Kampagne in den Sand gesetzt, Spitzenpersonal unbeliebt. Beginnt jetzt in der SPD eine Runde der Selbstkritik? Schaut man, in welchen Bereichen die Partei sich von der Klientel allzu sehr entfernt hat? Ach, Pustekuchen.
Ein paar ungeordnete Gedanken zur Wahl des Europaparlaments. Im wesentlichen besteht der Beitrag aus Parteien-Bashing. Was man eben als frustrierter Wähler so macht, wenn die Kreuzchen so sehr schmerzen.
Die beliebte kalibanische Wochenlinkliste, aktuelle Ausgabe. Wir fliehen von ASCII Island, erleben die Zukunft des Musikfernsehens, erinnern uns an Magnum (die Detektivserie mit Tom Selleck) und denken an Europa in der Nacht. Und so.
Der CSU-Posselt kriegt Spott quer durch Internet ab, das ist schon gemein, aber hey, wer Gabriele Pauli als ‘Türken-Gabi’ verunglimpfen kann, kann auch ein bisschen Lästerei über seine Inhaltlosigkeit und sein Aussehen vertragen.
So, einen noch, dann höre ich auf, über die Plakate von Bernd Posselt (CSU) zu lästern, das hatte ich hier und hier ja schon ausreichend getan. Ahem. Aber…
Stammleser erinnern sich vielleicht an meine Polemik namens The Abgeordneter from Hell, wo ich mich in einigermaßen boshafter Weise über ein CSU-Plakat ausgelassen habe.
Mit diesem überlebensgroß aufgeblasenen Porträt des Herrn Posselt, der trotz aller Fotografenkünste aussieht, wie von Gerhard Haderer gezeichnet, wirbt die CSU im Europawahlkampf. Und nur damit — dem Plakat fehlt jede Sachaussage, jeder Hinweis auf politische Forderungen, Haltungen, Erfahrungen. Einfach nur: CSU und Bernd Posselt. Nun mag es sein, dass aufmerksamere Beobachter der Politikszene und [...]