Geld

Das Wunder von Karlsruhe

by Gunnar on 12. Januar 2013 · 6 comments

“Herr Kaliban, und wie kam es denn zu der spontanen Ohnmacht?”

“Ich öffnete den Brief und darin war eine RÜCKZAHLUNG der Stadtwerke. Eine. Rück. Zahlung. Ich war so überrascht. Ein Wunder!”

Die Bosheit von Google

by Gunnar on 30. August 2010 · 16 comments

Herr Kaliban hat auch eine Meinung zu Google Streetview.

Zum Thema Streetview ist schon vieles gesagt, die c’t fasst aber den aktuellen Stand der Diskussion nochmal launig in ihrem aktuellen Editorial zusammen. Auszug:

[… ]sprangen Politiker aller Bundestagsfraktionen mutig vor Googles allgegenwärtige Augen, die heimlich hilflose Hausfassaden abfotografiert hatten […]. Niemals würde unsere Regierung zulassen, dass so private Informationen über die Landesgrenzen hinausdringen. Außer beim SWIFT-Abkommen, aber da geht es ja nicht um Fotos, sondern um Kontodaten – was ist das schon gegen das Risiko, dass ein Passant beim Brötchenholen oder ein Autokennzeichen versehentlich der automatischen Verpixelung entgehen könnte? Das wäre ja fast, als stünde man vor anderen splitternackt da, wie etwa bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen.

Vielleicht spielt da das Alter der betreffenden Politiker auch eine Rolle. Die clevere Frau Passig sagt ja ganz korrekt, dass es leicht ist, Technologien zu schätzen und zu nutzen, die einem mit 25 oder 30 Status- und Wissensvorsprünge verschaffen. Wenn es einige Jahre später die eigenen Pfründen sind, die gegen den Fortschritt verteidigt werden müssen, wird es schwieriger (Quelle).

Aber lohnenswerter als sich über die Doofheit von Politikern aufzuregen ist es vielleicht, sich mal die alte Ermittlerregel “Follow the Money” anzugucken — die in der modernen Variation so klingt: “Wenn jemand Moral oder Bürgerrechte im Munde führt, schau’ erstmal nach den wirtschaftlichen Zusammenhängen”.

Was Google da tut, ist nämlich nicht primär eine Frage der Preisgabe von Privatsphäre; unsere Daten liegen interessierten Parteien schon in besserer Form vor. Nein, Google zerstört da gerade live und mit einiger Konsequenz einen Markt. Ebenso wie Google Maps andere Kartendienste ins Abseits drängt und Handyanbieter zum Verschenken ihrer Navigationssoftware gezwungen hat, wird auf absehbare Zeit niemand mit der 3D-Kartografierung von Städten Geld verdienen. Google schaltet ja nicht einmal Werbung daneben. Das Vorgehen entzieht nicht nur kleinen Konkurrenten die Geschäftsgrundlage, das trifft auch die großen Datenschacherer und, ja, auch Behörden.

Diese Verbindung von Wirtschaftsinteressen mit einem leicht instrumentalisierbaren Bild in den Köpfen der BILD-Leser (“Die wollen meine Frau im Badeanzug fotografieren! Spanner!”) ist, davon kann man ausgehen, der eigentliche Grund für die allgegenwärtige Hysterie.

Update: Bonmot von, nunja, Hendryk M. Broder zum Thema: “Dieselben Leute, die unser Leben in eine „Truman-Show“ verwandelt haben, wollen uns und unsere Privatsphäre nun vor Google beschützen. Das ist, als würden Repräsentanten der Alkohol-Lobby das Verbot von Mon-Chéri-Pralinen fordern.” (Quelle) Kann Broder nicht leiden, aber das ist hübsch gesagt.

Keine Ahnung, ob ich Flattr schon mal erwähnt/verlinkt habe, wenn nicht, tu’ ich’s jetzt:

Flattr ist ein System, mit welchem ein monatlich festgelegter Kleinbetrag durch Klicks auf verschiedene Webseiten verteilt werden kann. Man lädt sein Konto mit, sagen wir, fünf Euro auf, klickt dann im nächsten Monat auf diverse Flattr-Buttons auf diversen Webseiten und am Ende des Monats werden die fünf Euro auf die Klicks aufgeteilt — hat man fünf Mal geklickt, bekommt jeder Geklickte einen Dollar, hat man 500 Mal geklickt, gibt’s für jeden einen Cent. Ganz einfach und in seiner Schlichtheit einigermaßen elegant. Wer, ahem, gerne diesen Blog liest und Herrn Kaliban für seine harte Arbeit mit ein paar Eurocent entschädigen möchte, könnte beispielsweise Mitglied bei Flattr werden (das System ist zur Zeit in der Beta) und auf diesen Button klicken:


Ich lasse den Button und eine Kurzerklärung dazu eine Weile in der rechten Spalte stehen. Ihr könnt’s euch ja noch überlegen. Eigentlich ist Flattr eher dazu gedacht, Einzelbeträge zu belohnen; vermutlich werde ich also irgendwann einen Button unter jedem Beitrag haben und meine Blog-Einnahmen vervielfachen, harhar, heute 4.35 Cent monatlich, morgen der Ferrari und das Haus am Comer See.

Eine Erklärung der schwedischen Macher von Flattr gibt’s im Video:

Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass es, wie immer im Internet, ein quasi gleichwertiges konkurrierendes System gibt: Kachingle. Da kann man nun lang diskutieren, welches die bessere Sache ist, aber eigentlich ist es egal, wer gewinnt. Es wär’ einfach gut, wenn’s eine brauchbare Micropayment-Möglichkeit gäbe, um im Web mit Kleinbeträgen Leute entlohnen zu können, die tolle Sachen bauen, schreiben, malen, komponieren et cetera.

Unter Reichen

by Gunnar on 27. März 2010 · 17 comments

Ein kurzer Beitrag, in welchem der Verfasser eines seiner Lebenstraumata aufarbeitet: den immer noch ausbleibenden siebenstelligen Lottogewinn.

Unsere Wohnung ist an einer Bundesstraße gelegen und hat einen Blick auf einen verrotteten Siebzigerjahrebau mit grünen Fensterrahmen. Einerseits. Andererseits liegen die Tempel der Reichen in Altbogenhausen nur einen Schwarzgeldkofferwurf entfernt. Ich muss also nur ein paar Straßen weitergehen, um mich — je nach Stimmung — entweder als Bewohner einer vornehmen Gegend zu fühlen oder von den in Regimentsstärke die Parkplätze bevölkernden Porsches ans eigene Normalverdienertum erinnert zu werden.

Naja.

Wenn ich besonders mutig bin, wage ich mich in den Supermarkt der Reichen, Schönen und schön Reichen: die Feinkostapotheke Käfer. Dort trifft man die kariert pullunderige Jeunesse Dorée Münchens, die Champagner für den Abend einkauft, in der Sonne von St. Tropez verbrannte hagere Endfünfzigerinnen in Begleitung des Körbe schleppenden Hauspersonals, in der Langeweile der 20-Zimmer-Villa füllig gewordene Ehefrauen auswärts übernachtender CEOs, die Hände voller 8-Euro-Schokoladentafeln, strickjackige ältere Herrn mit Luxushunden, geliftete Geschäftsführerinnen, perfekt unrasierte Agenturbosse und ihre italienischen Liebhaber und so weiter.

Und, manchmal, trifft man dort Leute, die sich offenkundig verirrt haben, wie den bedauernswerten Familienvater, der sich eine kleine runde Himbeertarte einpacken lässt, dann das Preisschild sieht und erschrocken nachfragt: “Hier steht 29 Euro! Auf dem Schild in der Auslage hieß es doch 5 Euro?!” Worauf der perfekt geschulte Verkäufer anmutig den Kopf schräg legt und “5 Euro ist der Preis für ein Stück” entgegnet. Der Familienvater wird bleich, winkt nach seinen Kindern und verlässt geschlagen den Schauplatz.

Ich fühle mit ihm.

Italien, Dollarmilliarden und der Surrealismus

by Gunnar on 26. September 2009 · 13 comments

Erinnert sich noch jemand an die Sache mit den 134 Milliarden Dollar in Bonds und Staatsanleihen, die der italienische Zoll Mitte Juni von zwei Japanern beschlagnahmt hatten?

Falls nicht: Unaufmerksame Kaliban-Leser oder Neuankömmlinge in dieser Welt können den Sachverhalt und meine erfolglose Spekuliererei dazu noch rasch in den Tiefen meines Blog-Archivs nachlesen. Kommt ja nix weg, hier im Internet.

Das US-Schatzamt hat immerhin noch im gleichen Monat erklärt, dass die Papiere definitiv Fälschungen seien. Was aber nicht heißt, dass die Sache irgendwie aufgeklärt wäre, man die flüchtigen Geldkofferjapaner wiedergefunden oder dass sich irgendjemand, beispielsweise ein investigativer Qualitätsjournalist, bemüht hätte, Licht ins Dunkel zu bringen. Ist ja auch egal, ist irgendsoein Finanzmarktding, da weiß man eh nicht, was real und was gefälscht ist.

Rätselhaft genug, nachgerade bizarr wird die Sache aber nun, weil die Italiener offenbar eine Glückssträhne haben — laut einem Bericht des Finanznachrichtendienstes Bloomberg haben die im August nochmal zwei Nasen mit 100 Milliarden Dollar in Bonds geschnappt. Ist da irgendwo ein Nest? Und wieso liest man darüber (quasi) nirgendwo was? Ist das eine bekannte Ente? Gibt’s ein Stillhalteabkommen? Findet das niemand außer mir merkwürdig?

Die Welt an sich wird zunehmend surrealer, fällt mir auf. Vermutlich muss ich in ein paar Jahren zur Vermeidung eines Informationsinfarkts irgendwohin ziehen, wo noch alles in Ordnung ist und das Internet nicht hinreicht.

In die russische Taiga vielleicht.

Ich kaufe mir noch so’n Spielzeug

by Gunnar on 20. August 2009 · 20 comments

Es gibt ja viele Arten, seinen Reichtum zu zeigen: Manche schwören auf einen Kopfschmuck aus Frischgeld, andere tragen teure Klamotten mit quadratmetergroßen Labels, wieder andere lassen sich vom adrett gekleideten Personal zehn Koffer hinterher schleppen. Ältere Männer halten sich wirkungsvoll gebaute junge Frauen; junge Frauen protzen mit interessant frisierten Schoßhunden; altmodische Kapitalisten berauschen sich am Glanz des Goldes.

Eine der effektivsten Methoden, Neid zu erzeugen, ist aber natürlich, etwas Teures zu nehmen und zu zeigen, dass man es gering schätzt — man muss nicht so weit gehen, echtes Geld zu verbrennen, es reicht auch, einen Ferrari rosarot anzustreichen und mit Pril-Blumen zu verzieren (oder so). Oder man macht es wie der Besitzer dieser Yacht, die ich neulich in St. Tropez fotografiert habe, der Name des Schiffes ist einigermaßen aussagekräftig:

eine yacht namens one more toy

Technik ist auch nicht die Lösung

by Gunnar on 2. Juli 2009 · 19 comments

Wie ich mal 5 Sekunden lang dachte, die Tür zum Reichtum wäre aufgestoßen, worauf dann aber wie üblich eine bittere Enttäuschung folgte.

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[Bild geklaut von Kollege Mobermeier]

Sacht mal, was ist das da für eine komische Sache mit den japanischen Milliardenschmugglern, die der italienische Zoll gefasst hat? Kann mir das jemand erklären?

Da überlegt sich JEMAND, Wertpapiere im Wert von knapp 100 Milliarden Euro von Italien in die Schweiz zu schaffen. Das mit der Schweiz ist ja irgendwie logisch, da schafft man ja gerne Geld hin. Und dass die Papiere in Italien sind, nun, warum nicht? Italien liegt quasi an der Grenze Europas, hat unkontrollierbare Seegrenzen, korrupte Politiker und die Cosa Nostra. Aber was ist das für ein JEMAND? Als Einzelperson wäre er als Besitzer der Kohle reicher als Bill Gates und Dagobert Duck. Und selbst für eine Organisation wie katholische Kirche oder die Mafia (die laut Berichten von 2007 90 Milliarden Umsatz im Jahr macht) wären 100 Mrd. eine Menge Holz, die man nicht mal eben so in Wertpapieren anlegt. Und wenn es die Mafia wäre, warum vertraut man das Zeug zwei Japanern an? Die zudem offenbar nicht zu den gewieftesten Schmugglern gehören, denn die Idee, sich in einen (selten kontrollierten) Pendlerzug zu setzen, ist auch nur auf den ersten Blick schlau — natürlich fallen in einem Zug, wo Schaffner und Passagiere sich jeden Tag wiedertreffen, zwei fremde Asiaten um so sicherer auf.

Aber damit enden die Merkwürdigkeiten nicht: Der italienische Zoll, nicht eben für seine Konsequenz berühmt, schnappt die Burschen, obwohl die Ware immerhin in einem Geheimfach versteckt ist. Ein Tipp? SOLLTEN die Herren gar auffliegen? War das abgesprochen? Oder andersherum — war es abgesprochen, die auffälligen Japaner unbehelligt durchfahren zu lassen? Hat das vielleicht schon ein paar Mal geklappt, nur diesmal hatte ein japanophober Nachwuchszöllner Dienst, dem die Absprache nicht bekannt war? Wie dem auch sei — erst gelingt dem Zoll der spektakuläre Fang, dann verhört man die Japaner und… lässt sie laufen. Zack. Weg. Wären da nicht noch ein, zwei Dinge zu klären gewesen? Rätsel über Rätsel.

Und dann sind da ja noch die Wertpapiere — US-Staatsanleihen und Kennedy-Bonds mit Nennwert von 500 und 1000 Millionen Dollar, derlei Hochprozentiges wird normalerweise nur zwischen Banken direkt gehandelt. Oder zwischen Staaten. Aber auch große Banken oder Staaten dürften mit so hohen Summen normalerweise nicht hantieren. Und schon gar nicht in so dilettantischer Weise. Und überhaupt: Niemand scheint so recht zu wissen, was diese Kennedy-Bonds eigentlich sind. Und ob sie überhaupt echt sind. Man sollte doch denken, dass so hoch dotierte Wertpapiere irgendwo erfasst sind. Oder ist der ganze Kladderadatsch doch gefälscht, wäre ja nicht das erste Mal? Aber wenn ja, warum sagt dann nicht irgendwer Wichtiges, dass es so ist?

Und dann ist da noch die seltsame Stille der US-Medien, die das Thema nicht zu interessieren schien, obwohl es doch immerhin US-Wertpapiere sind, um die es da geht. Will da vielleicht ein Staat, sagen wir JAPAN, auf dem Schwarzmarkt seine US-Staatsanleihen loswerden, weil er befürchtet, die USA gingen demnächst pleite? Und die US-Behörden wissen das und zittern, wegen der Auswirkungen auf die Zinsen, und haben den US-Medien Stillschweigen abgerungen, während die CIA unterwegs ist, um die Zeugen umzubringen?

Ist das nicht überhaupt alles ein bisschen surreal? Hat nicht jemand von den Mitlesenden dazu eine hübsche Verschwörungstheorie?

Bumerang-Geld

by Gunnar on 4. März 2009 · 9 comments

Habe eben, im Privatfernsehen, einen, uh, deutschen Schamanen (*) gesehen. Aus Karlsruhe. Der Herr hat die sympathische, aber irgendwie allzu weltliche Angewohnheit, seine Geldscheine zu streicheln, bevor er sie zum Austausch gegen Waren, Drogen oder Dienstleistungen fortgibt. Das sei ein Ritual, erklärte er, er verabschiede sich eben gerne von seinem Geld, teile ihm mit, dass er es gerne bei sich gehabt habe und dass er sich wünsche, es würde, vielleicht zusammen mit Cousinen und größen Brüdern, zu ihm zurückkehren.

Klingt komisch, aber wie Heinz Rudolf Kunze mal sagte: Das ist durchaus nicht kindisch, sondern irgendwie indisch.

Aber hey, das muss ich auch mal ausprobieren. Irgendwie hat mein Geld die Angewohnheit, in den Taschen fremder Leute zu verbleiben. Wobei das Bargeld aber eigentlich nicht das Problem ist, da hält sich der Abfluss in Grenzen. Schlimmer ist die Sieb-Haftigkeit meines Bankkontos. Kann man das Prinzip auch auf abgebuchte Summen anwenden? Kann ich dem Geld auf meinem Konto eine Art Attachment anhängen, damit es in der Fremde weiß, zu wem es eigentlich gehört?

Ach, mein armes Geld. Falls ihr, liebe Mitlesenden, bei euch verirrtes Geld findet, das eigentlich zu mir gehört, wäre es nett, wenn ihr ihm dem Weg zurückzeigen würdet.

Das wäre doch nur recht und billig

by Gunnar on 28. Oktober 2008 · 7 comments

Liebes Leben,

ich bin ja guten Willens, ich möchte meine innere Mitte finden und ein Rudel Kinder zeugen und sie aufziehen und generell ein ausgeglichener, besserer Mensch werden.

Du musst mir aber ein bisschen entgegen kommen: Ich fordere von Dir ein Haus am See. An einem Ort, der infrastrukturell gut angebunden ist, aber trotzdem einen Sommer wie in Italien veranstalten kann und Frühling wie an der Nordsee und den Herbst der französischen Westküste und, nun denn, meinetwegen auch noch einen Schweizer Winter, aber den nur einen Monat lang, gerne so um Weihnachten rum.

Das sollte doch auch in Deinem Interesse sein.

Es ist doch niemandem geholfen, wenn ich unter der Lohnarbeit gebeugt und grau werde und irgendwann, nicht unwahrscheinlich mit meinem Hang zur Cholerik, so eine Sache veranstalte wie weiland William ‘D-Fens’ Foster.

Also. Bitte. Ein Haus. Am See. Oder, um die Sache nicht zu verkomplizieren, rasch einen Lottogewinn in entsprechender Höhe. Von da aus können wir uns ja dann gemeinsam weiter vortasten.

Drei wenig hilfreiche Anmerkungen zur internationalen Finanzkrise

Oktober 6, 2008

Wieso werden eigentlich immer nur Banken verstaatlicht, die auf dem Weg in die Pleite sind? Wenn ich, sagen wir, George W. Bush wäre, würde ich nicht einfach so einen runtergewirtschafteten Schuppen wie die AIG übernehmen, sondern — wennschon dennschon — gleich noch deren profitable Geschäftspartner mit. Lohnt sich doch aus Sicht der Steuerzahler viel mehr.

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Die Achse des Boshaften

Februar 20, 2008

Weil’s gestern schon mal Thema war und gerade so hübsch passt. In Vaduz hingegen, behauptet der Prinz, stünden fiskalische Interessen nicht über rechtsstaatlichen Prinzipien. Das stimmt: Denn in Liechtenstein sind fiskalische Interessen mit rechtsstaatlichen Prinzipien weitgehend identisch. Das Gesetz ist darauf ausgelegt, andere Länder um ihr legitimes Einkommen zu bringen. Wäre der Begriff Schurkenstaat nicht […]

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