iphone

Reklame (*hust*)

by Gunnar on 31. Mai 2012 · 17 comments

Yay! Der Arbeitgeber des Herrn Kaliban hat seine ersten beiden Spiele herausgebracht.

BraveSmart —> iTunes —> Google Play

Ocean Tower —> iTunes —> Google Play

Wir würden uns über Downloads (die Spiele kosten nix) und freundliche Bewertungen freuen.

Am Rande, der Trailer zu Ocean Tower (produziert von Fabrikfilm) ist wirklich hübsch geworden:

Kinderspiele für das iPad

by Gunnar on 11. Juli 2011 · 8 comments

Dies ist ein Gastbeitrag von Christian Schmidt*. Eine kleine Ergänzung von Herrn Kaliban mit entsprechenden Goldkindtm-Erfahrungen folgt morgen.

Ich bin nun seit knapp drei Wochen Besitzer eines iPad 2 und musste ich bis jetzt noch kein einziges Mal meine Prepaidkarte wieder neu aufladen. Denn anstatt damit zu telefonieren habe ich das schicke Ding über den größten Teil dieses Zeitraums direkt unter Extrembedingungen getestet: mit einer Schar von Kindern. Ich war letzthin auf Familienurlaub mit sechs Kindern, dazugehörigen Eltern und Omas und Opas. Dass das iPad bei Kindern hochbeliebt ist, versteht sich von selbst, deshalb wollte ich es vor dem Ausflug mit passenden Spielen ausstatten. Aber welchen? Was eignet sich für Kinder, was kommt gut an?

Ich habe zu der Frage wenig Hilfreiches im Internet gefunden, deshalb teile ich an dieser Stelle einfach mal meine Erfahrungen – vielleicht sind die für den einen oder anderen Mitlesenden erhellend. Ich hatte mich letztendlich für ein gutes Dutzend Spiele entschieden, die meisten davon bekannte Namen, und sie in den letzten Wochen an insgesamt zehn Kindern im Alter von 4 bis 14 ausprobiert, die sich wie die Wespen auf das Pad gestürzt haben. Für den Besitzer bedeutet das kurze Momente immenser Popularität („Duuu, Christian, dürfen wir dein iPad haben?“), gefolgt von langen Phasen der Nichtexistenz („Geh weg, wir spielen“).

Welches Spiel dabei das beliebteste war, dürfte die iPad-erfahrenen Mitleser wahrscheinlich überraschen – obwohl es an sich nicht überraschend ist, wenn man bedenkt, dass Kinder am liebsten miteinender spielen statt allein. Das gilt genauso für das iPad, und deswegen ist die wichtigste Erkenntnis: Die besten Spiele für Kinder sind solche, die man gemeinsam spielen kann.

Hier sind die Spiele, die ich an den Kindern ausprobiert habe:

Cut the Rope: Tolles Spiel für alle Altersgruppen. Die Steuerung zumindest der leichteren Levels begreifen schon die Jüngsten (3+), die Lösungen erreichen sie aber eher durch Ausprobieren und Glück denn durch Verständnis der Rätsellogik – was aber nichts macht, denn auch das Rumprobieren macht großen Spaß. Jungen Kinder kommt entgegen, dass sich der Bildausschnitt in den meisten niedrigen Levels nicht bewegt und alles auf einen Schirm passt. Das Spiel kam auch bei Erwachsenen und Älteren sehr gut an.

Doodle Jump, Need for Speed: Es ist interessant zu beobachten, dass jüngere Kinder, denen man einen Controller in die Hand gibt, die Bewegungen mitmachen, sich also bei Rennspielen in die Kurve legen und den Controller drehen. Der Sohn meiner Freundin (7) hüpft bei Jump-and-Runs bei jedem Spielsprung auf dem Sofa mit. Aus diesem Grund sind Spiele, die Feinmotorik voraussetzen, für jüngere Kinder eher ungeeignet, da die dazu tendieren, Bewegungen zu übersteuern. Das gilt für Doodle Jump & Co, vor allem aber für Rennspiele wie Need for Speed: Hot Pursuit; die sind bei kleineren Jungs zwar durch die Bank mächtig beliebt, aber die Autos krachen wie ein Flummi von Bande zu Bande.

Max and the Magic Marker: Eines der besten Spiele auf dem iPad zum Solo-Spielen für Kinder ab 7 Jahren. Jüngere werden von der Lauf- und Sprungsteuerung überfordert, die Gleichzeitigkeit und Timing erfordert. Kreativ, übersichtlich, gut erklärt und abwechslungsreich. Viele der simpleren iPad-Spiele beschäftigten die Kinder meiner Gruppe nur für ein paar Minuten („Mach mal was anderes!“), Max and the Magic Marker erwies sich dagegen als Stundenfresser. Einziges Manko ist die geringe Fehlertoleranz; wenn Max stirbt, muss man den Abschnitt von vorne beginnen. Was dank des motivierenden Spielprinzips aber andererseits auch Ausdauer lehrt.

Mirror’s Edge: Obwohl es aus der Erwachsenen-Ecke kommt und steuerungstechnisch durchaus komplex ist, erwies sich dieses Spiel nicht nur als einer der absoluten Favoriten für die Kids, es lässt sich auch schon von 4jährigen erfolgreich spielen (zumindest in den ersten beiden Levels). Das schnelle Wischen übers Pad gefällt vielen Kindern, und die Thematik des Wettlaufs finden vor allem Jungs ansprechend. Jüngeren kommt entgegen, dass das Spiel zumindest in gegnerfreien Levels ohne Druck abläuft, man also beliebig lang an einem Hindernis hantieren kann, bis man es überwunden hat. Der wahre Clou ist der Splitscreen-Modus, der ausnahmslos alle Kids begeistert hat („Jetzt will ich mal gegen dich!“).

Tiny Wings: Auch wenn’s kids-kompatibel aussieht, Kinder sind von diesem Spiel überfordert, weil es schnelle Reflexe und punktgenaues Timing erfordert und wegen der Trägheits-Simulation kein unmittelbares Feedback gibt. Die eher abstrakte Motivation („Noch weiter kommen!“) scheint Kinder nicht sonderlich zu motivieren. Dazu fehlt inhaltliche und optische Abwechslung.

Marble Mixer: Davon haben wahrscheinlich die Wenigsten bisher gehört, aber tatsächlich ist diese simple Murmelschnipperei mit Abstand das Kinderspiel Nummer 1 auf dem iPad. Korrektur: Das Familienspiel Nummer 1. Denn da hingen genauso viele Erwachsene vor dem Pad. Der wichtigste Aspekt von Marble Mixer ist schlicht, dass man es zu viert spielen kann. Das iPad wäre eine fantastische Party-Multiplayer-Plattform, wenn denn mehr Spiele Gebrauch davon machen würden. Marble Mixer zeigt, wie’s geht: kurze Partien, ultrasimple Steuerung (trotzdem mit Lernkurve), soziale Interaktion und Schadenfreude. „Das Spiel mit den Murmeln“ war beim Familientreffen der ständige Mittelpunkt einer bunt gemischten und stetig wechselnden Gruppe von Kindern und Erwachsenen, die schnell für eine Partie dazustießen oder auch nur zuschauten und mitlachten.

Labyrinth 2 HD: Interessanterweise eines der Spiele, das Erwachsene am meisten beeindruckt, weil sie das Prinzip des Kugellabyrinths aus der Realität kennen und staunen, dass es auf diesem kleinen technischen Ding aussieht und funktioniert wie in echt. Wer seinen Eltern die Faszination von iPad-Spielen nahebringen will, für den ist Labyrinth 2 HD die erste Wahl. Auch Kinder haben Freude daran, vor allem an den verspielteren Levels mit interaktiven Elementen. Jüngere haben Probleme mit der Feinmotorik, und man sollte darauf achten, dass sie auf einer weichen Unterlage sitzen, die zur Not ein fallendes iPad abfedern kann.

Angry Birds: Dazu muss man, glaube ich, nicht mehr viel sagen; das Spiel ist nicht umsonst so populär. Das bestätigte sich in meiner Gruppe: Die Mechanik begreifen schon die jüngsten (3+), das hübsche Design und einfache Spielprinzip gefällt allen Altersgruppen. Ein typisches „Darf ich auch mal?“-Spiel, das jeder mal anfassen will.

Small Things: Ich hatte angenommen, dass Hidden-Objekt-Spiele den Kindern wegen der einfachen Spielmechanik gefallen müssten, und hatte Small Things wegen seiner klaren und kinderkompatiblen Optik ausgesucht. Das war ein Fehlgriff. Die Masse an kleinen, ähnlichen Objekten macht das Suchen viel schwieriger als in klassischen Wimmelbildspielen, und das auf Kosten von optischer Abwechslung. Man sucht ständig die gleichen Dinge in den gleichen Bildern. Dass man die auch noch scrollen muss, gefällt Kindern gar nicht; und wenn zwei Kinder gemeinsam auf dem Pad herumtapsen, springt und zoomt der Schirm, was für irritiertes Gekreische sorgt.
Auch wenn ich von Small Things nur abraten kann, bin ich nach wie vor überzeugt, dass Wimmelbildspiele für Kinder sehr geeignet sind, vor allem, um das Lesen einfacher Wörter zu trainieren (5+). Auf dem PC ist die Samantha-Swift-Reihe wegen ihrer generell guten Qualität und zahlreichen Hilfefunktionen für Kinder sehr zu empfehlen. Eine Episode davon gibt’s auch fürs iPad, ich habe sie aber noch nicht ausprobiert.

Helsing’s Fire: Ich finde das Spiel super, aber jüngere Kinder halten es offensichtlich für eher langweilig. Das richtige Platzieren des Feuerscheins kriegen schon 5jährige hin, aber sobald die Farbreihenfolge und schnelle Ausweichreaktionen eine Rolle spielen, sind sie überfordert. Ältere Kinder (10+) haben durchaus Freude damit.

Multipong: Hatte ich heruntergeladen, weil vier Spieler gleichzeitig es spielen können. Aber im Gegenzug zu Marble Mixer ist Multipong für jüngere Kinder und ältere Erwachsene zu hektisch und für alle anderen nach kürzester Zeit schlicht zu langweilig.

Flight Control / Harbor Master: Wie zu erwarten ist das eher etwas für Jugendliche und Erwachsene, die Vorausplanung, Koordination und schnelle Reaktionen gut beherrschen. Kinder sind von dem zunehmenden Gewimmel auf dem Schirm überfordert, zumal die Darstellung des Geschehens recht klein ist. Selbst die Älteren in meiner Gruppe spielten nur dann Harbor Master, wenn sie partout keine andere Alternative hatten.

World of Goo: Ist natürlich eines der besten Spiele auf dem Pad, punktum. Obwohl sich der Humor eher an Erwachsene richtet, gefallen auch Kindern die bunte Optik und die knuddeligen Schleimkugeln. Schon 6jährige können die ersten Levels erfolgreich bewältigen, wenn man ihnen die Mechanismen erklärt. Später wird’s für sie aber zu haarig. Für Kinder, die Max und the Magic Marker aus dem FF beherrschen, ist World of Goo der nächste logische Schritt.

Ich setze die Liste bei Gelegenheit fort, wenn ich neue Spiele ausprobiert habe. Small World soll zum Beispiel als Mehrspieler-Titel spannend sein, das muss ich meiner Fokusgruppe mal unterjubeln. Was könnte ich noch mit ihnen spielen? Hat jemand eigene Erfahrungen zum Thema, Tipps für mich oder Anmerkungen zu meinen Urteilen? Ich bin für jede Rückmeldung dankbar!

Who the fuck ist Christian Schmidt? Christian Schmidt, 34, ist Spielejournalist und war zuletzt stellvertretender Chefredakteur beim Fachmagazin GameStar. Er gehört zur ersten Generation, die mit Videospielen groß geworden ist, und lässt keine Gelegenheit aus, das der zweiten Generation aufs Brot zu schmieren. Er hat (noch) keine eigene Kinder, aber 3.200 PC-Spiele in seiner Privatsammlung, was in Sachen Sozialverträglichkeit, Liebe und Kosten in etwa aufs Gleiche hinausläuft.

PR und andere Katastrophen

by Gunnar on 11. August 2010 · 20 comments

Herr Kaliban regt sich mal wieder wegen Kleinigkeiten auf.

Berlin, 11. August 2010 – Das Öl-Leck im Golf von Mexiko ist vorerst dicht! Mit ‚Oil Spill – Fight the Pipe!‘, dem neusten Handyspiel aus der Berliner Spieleschmiede kunst-stoff, kann jeder iPhone-Besitzer ab sofort mithelfen, das Öl weiterhin unter Kontrolle zu halten – zumindest auf seinem Bildschirm.
Das einfache und ironische Spielprinzip verleiht ‚Oil Spill – Fight the Pipe!‘  das Potenzial, Kultstatus zu erlangen. Aus einem kaputten Rohr tief unten am Boden des Atlantischen Ozeans entweicht unaufhörlich das bedrohliche Öl. Um die Katastrophe zu beenden, verschließt der Spieler das kaputte Rohr mit seinem Daumen – je nach Lust und Ausdauer unendlich lange. Das Meer erhält seine blaue Farbe zurück und die Punktzahl wächst und wächst: „Bereits in der ersten Woche nach Erscheinen im App Store hat jemand das Rohr ganze zwölf Stunden geflickt“, stellt Patrick Rau, Gründer, Geschäftsführer und Kreativ-Direktor von kunst-stoff, erfreut fest.

Nicht nur, dass sich das wie ein wirklich schlechtes Spiel anhört (offenbar kann man echt nichts weiter tun als den Daumen auf die Grafik zu drücken)– ich finde es auch ausgesprochen zum Kotzen, aus einer Katastrophe ein Spielchen zu basteln. Nur um der Publicity willen, die das bringen oder auch nicht bringen mag. Und den Text hat auch offenbar der Praktikant in der Mittagspause verfasst. Seufz. Die Welt ist schlecht.

iPhone Sex FTW!

by Gunnar on 25. Februar 2010 · 9 comments

Äh? War da nicht was? Hat Apple nicht eben noch handstreichartig 5000 Apps wegen, uh, im weitesten Sinne “sexueller Inhalte” aus dem Appstore (diesem Online-Laden für das iPhone, Sie wissen schon) gelöscht? Was, wir erinnern uns, die Kollegen von der BILD dazu veranlasste, sich lautstark um die Pressefreiheit zu sorgen.

Ein Sturm im Wasserglas, natürlich. Apple tut, was Apple für richtig hält und hat automatisch recht, solange es eine substanzielle Schar von Käufern gibt, die die Bequemlichkeit einer mit Designermögeln ausgestatteten Diktatur den Gefahren der freien Wildbahn vorziehen. Wie, äh, mich.

Aber langer Rede kurzer Sinn: Eben begab ich mich, in Sicherheit gewiegt durch die Moralisten aus Cupertino, in den Appstore, um ein bisschen Kleingeld zu verschwenden, und WAS MUSS ICH DA SEHEN?

Die Invasion der Sex-Apps:

sex apps

Absurd. Beim kursorischen Drüberschauen scheinen die Sex-Apps gerade zu überwiegen. Haben die seit gestern die Politik geändert? Ist das der Gegenschlag der Sexindustrie?

Oder sitzt bei Apple heute einfach der neue Praktikant am Freigabeschalter?

Wir leben in schweren Zeiten der Medienkrise, die Verzweiflung der Verlage ist mit Händen zu greifen. Da werden die Töne schriller und die Ideen absurder.

Okay, dass Verlage grundsätzlich alles, was sie ausblasen, für “Qualitätsjournalismus” halten, daran hat man sich ja gewöhnt. Und dass sie mehrheitlich offenbar der grundsätzlichen Meinung sind, Menschen würden vermutlich dann für ihre speziellen Paraphrasierungen von dpa-Meldungen zahlen, wenn sie nicht komfortabel auf Papier ins Haus geliefert, sondern nur ins weiße Rauschen des Netzes geschossen werden, ist folgerichtig — eine Illusion folgt eben der nächsten.

Aber dass Springer (laut Spiegel.de) den Zugang per iPhone zu Welt.de und BILD.de sperren will, um iPhone-Besitzer zum Kauf von Abo-Apps zu zwingen, das ist das Bizarrste, was ich in dieser Sache seither gehört habe. Absurd. Mal abgesehen davon, dass die entsprechende Weiche leicht umgehbar wäre — was hätten die Springers denn zu bieten, was sich nicht anderswo auf kostenfreieren oder weniger garstigen Quellen auch finden ließe?

Der Springer-Verlag will deshalb auch Ende des Jahres Apps für “Bild” und “Welt” einführen, die voraussichtlich über ein Abo-Modell nutzbar sein sollen. Kunden sollen mit zusätzlichen Inhalten wie Interviews geködert werden; mit Einführung wird der Zugang zu den Web-Seiten von “Bild” und “Welt” über das iPhone gesperrt – möchte man weiterhin die Seiten nutzen, ginge das nur noch über das kostenpflichtige Programm. (Quelle: SpOn)

Canabalt!

by Gunnar on 5. Oktober 2009 · 25 comments

Das sensationelle Spiel Canabalt ist seit ein paar Tagen als iPhone-Version erhältlich!

Keine Ahnung, ob es außer mir noch andere Leute gibt, die für ein Spiel 2,39 Euro ausgeben würden, das sich nicht verändert und (vermutlich) nicht einmal ein Ende hat, sondern einfach immer weiter geht, bis man unweigerlich stirbt. Aber das schlichte Spielprinzip (das Ding entstand bei einer Art Spiel-Design-Übung als Beitrag für die Kategorie “Minimalismus”), der treibende Techno-Soundtrack (Kopfhörer empfohlen), die brillant reduzierte Pixelgrafik in Schwarzweiß, all das ist so stimmig, so in sich perfekt und, äh, rockt unglaublich. Wenn mir dieser infantile Ausdruck erlaubt ist.

canabalt

Besitzer von Apple-Geräten können es für echtes Geld hier kaufen, andere Leute spielen es einfach kostenlos und ohne Reue in der quasi identischen Flashversion.

Mein Highscore liegt bei 4874 Metern. Ich bin praktisch Gott.

iPhone-Kaliban-WordPress-Plugin-Dings

by Gunnar on 24. September 2009 · 9 comments

Kurzer Hinweis in eigener Sache: Dank meines reizenden Kollegen Andreas, der mich auf das gloriose WordPress-Plugin WP Touch aufmerksam machte, gibt’s www.kaliban.de ab eben für die Nutzer von iPhone, iPod Touch und diesen googeligen Android-Geräten auch in einer aufgeräumten Smartphone-Version. Enthält alles, was auf der normalen Website auch drauf ist, Profisurfer können aber (am unteren Ende der Seite) auf die Vollansicht zurückschalten.

image1

Und alle so: “Whoa!” (Minutenlange Welle! Handflächenzerfetzender Applaus! “Ich will ein Kind von deinem Blog”-Schilder werden hochgehalten!)

Es ist wahr: Mit WordPress kann jeder cool sein.

Freies WLAN in Berlin?

by Gunnar on 9. September 2009 · 7 comments

Gestern weilte ich in Berlin, wegen Medienwoche und IFA und so. Am späten Nachmittag hatte ich eine unverplante Stunde zu überbrücken und wollte die in einem gemütlichen Café mit einem Buch verbringen. Also fuhr ich zum Alexanderplatz, nicht weil ich da hinwollte, sondern mehr zufällig, weil der auf halber Strecke zur nächsten Verabredung liegt — und zudem an einer U-Bahn-Strecke. Hilfreich, da die S-Bahnen in Berlin ja derzeit ein paar Problemchen haben.

Am Alex kaufe ich mir bei Wohlthat’s ein Buch und suche dann nach einem nahen Café. Es war keines in Sichtweite und nach ziellosem Herumlaufen stand mir nicht der Sinn, also griff ich zum iPhone, um mit der App “AroundMe” eines zu suchen. Das mitdenkende iPhone verlässt sich dabei nicht auf das Funknetz, sondern sucht selbständig kurz nach nahen WLANs. Und findet… …das WLAN “Laternenmast36″. Und ich stehe mitten auf dem Platz, neben… aha, einem Laternenmast.

WTF? Haben Laternenmasten in Berlin ihr eigenes WLAN? Ist das gar ein Feldversuch im Rahmen dieses komischen Projektes für ein innenstädtisches freies WLAN?

Sonntagslinks

by Gunnar on 4. Januar 2009 · 1 comment

SPIEL: Achievement Unlocked ist eine Art Parodie — das Spiel selber macht keinen Spaß, aber es hagelt Achievements. ###

SPIEL: Jam Legend ist ein ungewöhnlich ausgefeiltes Musikspiel, nur eben ohne Plastikgitarre und direkt im Browser. ###

VIDEO: Dieter Nuhr, einer der wenigen halbwegs erträgliche deutschen Comedy-Kasper, hat einen ganz ordentlichen Jahresrückblick abgeliefert. ###

TEXT: GSPB-Userin “Mallory” schreibt sehr kundig über Internetsucht. ###

TEXT: Das iPhone ist, logischerweise, wie ein Internet-fähiger PC GEZ-pflichtig. Absurd. ###

SITE: Ist das Burger King-Perfüm eine Parodie oder auf eine komische Art ernst gemeint? Ein bisschen von beidem, nehme ich an — die Werbeagentur, die dafür verantwortlich ist, hat auch den Spot mit den schwertschwingenden Stripperinnen für Ask.com verbrochen.

BLOG: Naja, wenn’s ein Watchblog für die BILD gibt, darf es wohl auch eines für den SPIEGEL geben. ###