Es ist ja grundsätzlich interessant und auch erfreulich, dass die Kollegen von zeit.de sich mit Computerspielen beschäftigen, aber dieser aktuelle Artikel ist genau von der typischen Sorte Fließbandjournalismus, der Schuld daran ist, dass ich fast keine Magazine mehr lese.
Das typische Rezept geht so: Wir wollen über ein Produkt schreiben, dass uns interessiert, brauchen aber irgendeine [...]
Ein Beitrag, in welchem der Herr Kaliban in leicht ungeordneter Weise sein Unbehagen an der aktuellen Unart der so genannten Qualitätsmedien erkennen lässt, sich die Welt schön- und das moderne Zeug aus dem Internet wegzudenken.
Wir leben in schweren Zeiten der Medienkrise, die Verzweiflung der Verlage ist mit Händen zu greifen. Da werden die Töne schriller und die Ideen absurder.
Och. Nun. Ja. Jetzt haben wir also auch noch ein Internet-Manifest. Welches aber dann doch kein Internet-Manifest ist, sondern eine Art Thesensammlung zum Onlinejournalismus. Verfasst von einer Handvoll Blogger und freier Journalisten, mehrheitlich wohnhaft in Berlin.
Auch, wenn’s nach Schleichwerbung für meinen Arbeitgeber aussieht — wer sich im weitesten Sinne für Spieleentwicklung interessiert, sollte den Bericht von Kollege Christian Schmidt über den Untergang der Firma Ascaron lesen.
Weil man mich neulich fragte, was eigentlich meine “Philosophie” zum “neuen Journalismus” sei und ich für den Vortrag eines US-Kollegen ohnehin etwas halbwegs Zitierfähiges aufschreiben musste, kann ich’s auch gleich der Weltöffentlichkeit zum Besten geben.
Kurzmeldung: Niggemeier findet mal wieder harte/wahre Worte zum Thema Qualitätsjournalismus. Lesenswert.
In einem deutschen Blog auf einen Artikel von Bildblogger und Medienjournalist Stefan Niggemeier hinzuweisen, ist vermutlich wie Eulen nach Athen zu tragen, aber ich tue es trotzdem mal, der gestrige Beitrag über den deutschen Online-Journalismus ist einfach zu lesenswert:
Was macht man also als klassischer Medienbetrieb mit einem neuen Medium, das vermutlich irgendwie die Zukunft ist [...]