Kaliban

10 Jahre Bloggen!

by Gunnar on 5. Januar 2012 · 21 comments

Herr Kaliban will ein bisschen feiern.

Irgendwann, so Anno 2000, fiel mir auf, dass so wahnsinnig hippe und technologieaffine Leute wie ich unbedingt eine eigene Webseite brauchen. Ich hatte dann erstmal caliban.de angemeldet, habe damit aber nie was Richtiges gemacht. Ende 2001 programmierte ich mir dann eine persönliche Seite zusammen, die ich unter gunnar.lott.com ablegte. Dort fing ich dann am zweiten Januar 2002 an zu “bloggen”, will sagen, ich änderte im Quelltext die Startseite, um die eine oder andere Begebenheit mitzuteilen, selbstverständlich vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Herr Kaliban, sozial

by Gunnar on 21. September 2011 · 9 comments

Okay, da ich ja so eine Attention Whore bin, wie ein Kollege neulich sagte, verweise ich hier zur Feier des Beta-Endes von Google+ (jeder darf rein) und der Einführung von “Abos” auf Facebook (damit kann ,man auch nur “folgen”, ohne “befreundet” sein zu müssen) mal auf meine dortigen Profile. Vielleicht mag mir ja jemand folgen. Meine soziale Netzidentität ist allerdings ein bisschen dünn, wie Butter, die auf zu viel Brot verstrichen wurde. Sie verteilt sich dieser Tage auf folgende Netzwerke:

Private Nutzung

Herr Kaliban auf Facebook (Posting-Frequenz: bis zu 10x pro Woche)
Herr Kaliban auf Google+ (derzeit: weniger als 5 Posts die Woche)
Herr Kaliban auf Twitter (derzeit: weniger als 5 Posts die Woche)

Außerdem ist der Herr Kaliban auf Instagram (Name: “kaliban”, Frequenz: so um die drei, vier Fotos im Monat). Und XBLA. Und er hat noch einen Flickr-Account, dessen Name ihm aber gerade entfallen ist. Und auch ansonsten gibt es vielerorten Spuren im Netz von Mobygames und das GSPB über Ciao bis zurück den Flamewars im guten alten Fidonetz. Die sind ist aber heute gottseidank kaum mehr aufzufinden.

Berufliche Nutzung

Gunnar Lott auf Xing (kaum Updates, aber immer aktuelle Daten)
Gunnar Lott auf Linkedin (nie Updates, aber immer aktuelle Daten)

Wenn jemand, warum auch immer, den Wunsch hegen sollte, ALLES von mir mitzubekommen, sollte er dieses Blog lesen und dazu hin und wieder bei Facebook ‘reinschauen, das nutze ich dieser Tage am intensivsten.

Home is where the Weser runs

by Gunnar on 25. August 2011 · 13 comments

Ah, Herr Kaliban gießt seine Wurzeln.

Ich tu’ ja immer ein bisschen weltläufig, Businesskasperei und all das, aber in Wirklichkeit bin ich nur ein Junge vom Dorf. Bis zum 28. Lebensjahr hat sich mein gesamtes Leben in einem Radius von 50 Kilometern um meinen Geburtsort herum abgespielt: Geboren in Stadtoldendorf; gewohnt in Bovenden, Northeim, Osterode, Bevern; Abitur in Holzminden; Wehrdienst in Northeim, Hildesheim, Stadtoldendorf; Studium in Göttingen; Hochzeit in Höxter — alles passt in einen sehr kleinen Abschnitt Südostniedersachsens.

Gut, ich habe auch in Kassel studiert (ohne dort zu wohnen) und okay, der Abstecher der Familie nach Isselburg am Niederrhein ist ausgeklammert, aber davon abgesehen stimmt das.

So sieht das auf der Karte aus:

Natürlich ist das alles furchtbar provinziell dort, im Dreiländereck Nordhessen-Ostwestfalen-Südniedersachsen haust ein stumpfes Bauernpack, das sich in Sachen Sturheit mit den Niederbayern messen kann. Die hauptsächliche Kreisstadt ist Holzminden, ein 20.000-Einwohner-Örtchen, welches die europäische Aromen-Industrie auserkoren hat, um dort einen Schwerpunkt anzusiedeln. Was dazu führt, dass Holzminden der einzige Ort Deutschlands ist, wo man mit geschlossenen Augen die Stadtgrenze passieren kann und trotzdem weiß, wo man ist. Es riecht da nämlich. Mal nach Himbeere, mal nach Lakritz, mal nach irgendwas Schlimmerem. Bei Kleintier-Familien, die innerhalb der Stadtgrenzen leben, wird der Nachwuchs der dritten Generation bereits ohne Nase geboren.

Aber nun, die Leute sprechen meine Sprache — Bauernpack ja, aber eben mein Bauernpack. Als ich Ende letzter Woche, Gamescom-bedingt auf dem letzten Loch pfeifend, in Altenbeken umsteigen musste, kamen mir die jugendlichen Proleten am Bahnhof direkt sympathisch vor, weil sie eben das Weserbergländisch gefärbte Hochdeutsch sprachen und nicht bayrisch oder badisch oder schwäbisch. Und dabei ist Altenbeken noch nicht mal ansatzweise auf der richtigen Weserseite, sondern liegt tief im verfeindeten Ostwestfalen. Offenbar lasten die mittlerweile mehr als 14 Jahre Süddeutschland doch schwerer auf mir, als ich immer dachte.

Und als ich mal wieder am Weserufer stand, obwohl’s die falsche Seite war, stiegen in mir mächtige Heimatgefühle auf. Offenbar hat mein Hirn doch, in der beeinflussbaren Kinderzeit, auf ewig eine bestimmte Mischung aus Leuten, Luft und Landschaft als korrektes Default-Set eingeprägt bekommen. So ungefähr muss es aussehen, damit bei mir im Hirn der Heimatmodus einrastet:

Und dann fällt einem auch sofort der alte Vers aus der Schule wieder ein:

Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büssen müssen,
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss

Ach hey, ich gewinne jetzt Samstag im Lotto, dann pfeife ich auf die Fleischtöpfe der süddeutschen Arbeitgeber, kaufe mir ein Häuschen mit Weserblick und schreibe dort hauptberuflich sentimentale Blogbeiträge.

Kurze Pause

by Gunnar on 17. Juli 2011 · 11 comments

Goldkind-Schaden am Mac, kurze Blogpause vonnöten.

Weiß jetzt immerhin, was beim Mac die Abkürzung GSOD bedeutet.

Update: Gravis hat, nach kurzer Suche, das Problem auf’s Display eingegrenzt. Falls nicht noch ein Wunder geschieht und ein loses Kabel oder sowas entdeckt wird, sind wir bei Reparaturkosten von 800 Euro. Das ist mir zu nahe am Neupreis, also wird vermutlich noch ein bisschen Zeit ins Land gehen, ehe dieses Blog wieder voll aktiv wird. Habe ansonsten nur ein iPad, mit dem das Bloggen größerer Beiträge (wie der Sonntagslinks) ein bisschen zu nervig ist. Werde aber wohl zwischendurch den einen oder anderen Kleinbeitrag posten, damit’s hier nicht ganz öde wird.

Wieso eigentlich »Kaliban«?

by Gunnar on 31. August 2010 · 6 comments

Herr Kaliban erklärt das dem K-Wort nochmal, für die Leser, die seit 2006 dazugekommen sein mögen.

Vor vielen, vielen Jahren, da spielte ich das grandiose Weltraumspiel TIE Fighter von LucasArts. Eines der ersten Male in meiner Spielehistorie, dass ich für die böse Seite, in diesem Falle das Imperium, antrat. Dafür brauchte ich einen neuen Kampfnamen, die sonst verwendeten [Gun], [Lord_Mord] oder, ahem, [GuLo] passten nicht so recht. Nach kurzem Studium klassischer Werke und nordischer Mythologie kam ich auf Caliban. Klingt ein bisschen böse, geht leicht von der Zunge und, hey, er hat intellektuell was zu bieten — Caliban ist der fiese bucklige Sklave in Shakespeares »The Tempest« (»Der Sturm«). Außerdem eine der faszinierendsten Figuren, die Shakepeare überhaupt erschaffen hat, Sohn der Hexe Sycorax und des Gottes (Teufels?) Setebos. Von Shakepeare ambivalent angelegt, einerseits als komische Figur, andererseits hat er aber auch eine gewisse natürliche Wildheit*. In späteren Jahren wurde er als Symbol für den die unterdrückte Urbevölkerung zu Zeiten des Kolonialismus genommen, was Shakespeare natürlich nicht beabsichtigt haben konnte.

Caliban ist ein überdies hübsch sprechender Name, hat Anklänge an Cannibal, Kannibale, und »calibaun« ein Zigeunerwort, das »schwarz« bedeutet. Ich benutze den Namen seither in fast jedem Spiel, für gute wie böse Charaktere, bin allerdings vor einigen Jahren auf Kaliban mit K* gewechselt, weil der Name seltener verwendet wird. Dennoch: Gerade Engländer und Amis nutzen das Wort auch gerne, ob mit K oder C. Mein Xbox-Gamertag ist daher nur »Herr Kaliban«, der Rest war belegt. Und die Domain caliban.de habe ich irgendwann zugunsten von kaliban.org (früher) und kaliban.de aufgegeben, weil mir die ständigen Nachfragen nach der gleichnamigen Band auf die Nerven gegangen sind. Hat nur so mittel geholfen, weil’s natürlich auch Musiker und Bands mit dem Namen Kaliban gibt, aber naja.

So. Jetzt wisst ihr’s.

Ego-Googeln

by Gunnar on 20. Juli 2010 · 10 comments

Herr Kaliban hat ein paar Minuten freie Zeit sinnlos verbrannt.

Wenn ich meinen Namen google, erscheint unter den Bildern eines, das meinen ehemaligen Chef zeigt, nicht mich:

Wenn man hingegen den Namen meines ehemaligen Chefs googelt, kommt ein Bild, das mich zeigt, nicht ihn:

Strange, dieses Internet. Das müsste man besser kontrollieren.

[SIE ERLEBTEN DAS ERGEBNIS VON FÜNF MINUTEN PROKRASTINATION]

Content-Recycling

by Gunnar on 26. Juni 2010 · 1 comment

Gerade erinnerte ich mich an eine lang zurückliegende Begegnung, fand’ sie irgendwie exemplarisch und setzte an, darüber ein paar Zeilen zu schreiben, wie man das in Ego-Blogs eben so tut. Dann fiel mir auf, dass, uh, ich den betreffenden Text schon mal geschrieben hatte, Anno 2005. Seufz. So muss sich der Opa fühlen, der eben anhebt, diese wahnsinnig interessante Kriegsgeschichte zu erzählen, die er noch nie jemandem anvertraut hat und von den Enkelkindern mit Augenrollen unterbrochen wird: “Opa, bitte. Die olle Kamelle haben wir jetzt schon hundermal gehört!”

Aber dies ist ja nun mein Blog, daher erzähle ich’s einfach nochmal. Könnte ja das eine oder andere Enkelkind anwesend sein, das 2005 noch nicht Stammleser war:

“Mir verschwimmen Erinnerungen, wenn ich sie nicht sofort durch Aufschreiben stütze oder so lange im Kopf wälze, bis sie sich einigermaßen verfestigt haben. Ich behalte von Treffen nur Fetzen, Gesichter, Wörter, schwache Bilder. Vergesse, dass ich Menschen schon begegnet bin, Filme schon gesehen, Bücher schon gelesen habe. Der einzige Ausweg — ich nehme mir sofort vor, davon zu erzählen, dann entwickle ich Formulierungen, die mir dann bleiben, auch wenn der Erzählgegenstand schon fast verblasst ist. Absurd, wie das Hirn arbeitet. Menschen mit einem absoluten oder wenigstens fotografischen Gedächtnis müssen wie Götter sein, immer überlegen, nie unsicher, perfekt.” Weiterlesen?

Hm. Wenn ich schon dabei bin… …wer obiges Geschichtlein noch nicht kannte, kennt vielleicht auch dieses hier nicht:

“Ich halte, schon aus Gründen der Bewahrung der männlichen Restwürde und Autonomität, wenig davon, Frauen bei der Auswahl von Männersachen mitreden zu lassen, das wäre ja noch schöner, nächstens wollen sie auch noch über Auto oder Fernseher oder Stereoanlage abstimmen, und dann sitzt man mit einem Renault Twingo oder einem Satz Boxen von Bose da.” Weiterlesen?

Oder diese, die ist ein Gedicht: Ein Drama in zehn Akten

Oder die, mit dem nur schwach verschleiertem Wunsch nach Unsterblichkeit:

“Ich sollte vielleicht eine Parkbank stiften oder ein Grundstück auf dem Mond kaufen. Oder mir eine unbekannte tropische Krankheit zuziehen, die dann nach mir benannt wird, wenn ich daran zugrunde gegangen bin und halb Bayern mit einer Pandemie ausgelöscht habe. Morbus Lott oder so. Aber das ist ja nicht so hübsch, und am Ende nennen sie die Erkrankung dann doch nach dem Quacksalber, der sie als erster in einem Artikel in Tropical Medicine & International Health erwähnt hat.” Weiterlesen?

Oder eine der vielen Storys über die Gefahren des Straßenverkehrs: die oder die oder die?

Oder so. Oder ihr lest einfach ein gutes Buch. Das ist eh sozial akzeptierter. Wer keins weiß, kann sich das hier kaufen, das ist super. Gibt’s auch aber kostenlos.

Bitte so werden, 2010

by Gunnar on 31. Dezember 2009 · 17 comments

Hm. Mein Jahresendtext von 2008 klingt immer noch erstaunlich aktuell. Ich passe ihn also sanft an und veröffentliche ihn einfach nochmal. Kann ja nichts dafür, dass die Welt mir meine Wünsche nicht erfüllt. Abgesehen davon wünsche ich allen Mitlesenden ein sensationelles Jahr 2010, mit Geld, Schokolade, Sex, milden Drogen, gelungenen Videospielen und allem, was so dazu gehört. Man sieht sich, denke ich.

Ich wünsche mir zuvörderst, dass 2009 2010 in großen Mengen Hirn vom Himmel fällt, unseren Wirtschaftsführern und Bankern und Politikern und Medienmanagern in die hohlen Schädel. Diese Krise von 2008 2009 hat ja eines mal wieder erwiesen — auf ziemlich vielen verantwortlichen Positionen, an Schlüsselstellen mit ausreichend Potenzial Unheil anzurichten, sitzen mittelmäßige Flachpfeifen, welche die verschärfte Form von repräsentativem Eierschaukeln, die sie Tag für Tag betreiben, schon für einen richtigen Job halten. Die ihre virtuellen Welten mit den Eckpfeilern Golf, Gadgets, Vielfliegermeilen, Telefonkonferenzen, Bonuszahlungen und Sekretärinnentitten für die richtige Welt halten. Die ihre kleinen Entscheidungen treffen wie Straßenbahnschaffner Tickets abknipsen, mit den bewährten Methoden von gestern und vorgestern und vorvorgestern. Nur dass die Entscheidungen eben zuweilen enorme Auswirkungen haben. Aber das ist ja nicht zu ahnen, wenn man keine Fantasie hat.

Ach.

Ich wünsche mir, dass Gott mir mehr Gelassenheit schenkt oder besser doch nicht — was soll ich mit Gelassenheit? Gelassenheit ist was für Menschen ohne Herz. Ich wünsche mir also stattdessen, dass Gott mir den soliden Herzmuskel, den stabilen Magen und das drahtseilige Nervenkostüm schenkt, das ich brauche, um mit meiner sensibel-cholerischen Persönlichkeitsstruktur und der Bosheit dieser Welt klarzukommen.

Und ich wünsche mir, dass einige Wörter verschwinden, darunter auch einige, die ich selber zuweilen sage, was natürlich kein gutes Licht auf meinen Willen zum Guten, Schönen und Wahren wirft, also Wörter wie wording, wellness, content, bullish (sagt jetzt eh keiner mehr), Sowieso to go, Reputations-Management und noch viele mehr, die mir gerade nicht einfallen wollen, aber wenn man sie sieht, wird man sie erkennen, da bin ich ganz sicher.

Und wo wir gerade beim Verschwinden sind, ich wäre aus rein ästhetischen Gründen froh, wenn blaue Hemden mit weißen Krägen verschwinden würden und Pop-Under/Pop-Up-Werbespamfenster und diese absurde Reklame auf den Toiletten von Autobahnraststätten und Casting-Shows und das deutsche Fernsehen ganz allgemein und Mario Barth und Bugs in PC-Spielen und Leute, die sich in Zügen die Fußnägel schneiden und Guido Westerwelle und von der Layen und, ogott, jetzt gerate ich beim Wünschen in eine Art Strudel. Aber es sollen auch noch die Zufrühknaller verschwinden, die Am-Ende-der-Rolltreppe-Stehenbleiber, die unnötig-die-Spur-wechsler, die Nichtblinker, die In-der-Stadt-mit-dem Golf-auf-85-Beschleuniger, überhaupt alle Leute, die ein Auto bewegen, ohne den festen Willen zum Miteinander aufzuweisen. Die Unfreundlichen, die Intoleranten, die Egoistischen.

Arrrrgh. Themawechsel.

Ich wünsche mir, dass 2009 2010 die SPD ein bisschen, wenigstens ein kleines bisschen, Würde zurückgewinnt. Es müssen ja keine Wahlen sein, nur ein wenig Würde.

Im Sinne vieler Kollegen wünsche ich mir, dass die Printauflagen deutscher Magazine und Tageszeitungen ein wenig langsamer zusammenbrechen als in den vergangenen Jahren, natürlich mit Ausnahme von Produkten, die eh kein Mensch braucht, wie Focus, PC Games oder Junge Freiheit. Ahem. Vor allem sollen meine Lieblingsmagazine (neben GameStar und GamePro sind das 11Freunde, Brand Eins, GEE und Effilee) das kommende und auch noch viele weitere Jahre gut überstehen.

Ein paar gute Spiele würden mir das Jahr auch erhellen, etwas Besseres aber grundsätzlich ähnliches wie Dragon Age vielleicht? Meinetwegen auch so ein Ich-führ-dich-am-Nasenring-durch-die-Welt-Dingens wie Batman Arkham Asylum, wenn’s denn hübsch gemacht und halbwegs unschmerzhaft erzählt ist. Oder ist das zu viel verlangt? Dann wenigstens weitere brauchbare mobile Spiele wie das sensationelle Scribblenauts oder The Creeps oder Canabalt. Eine gute Grundversorgung an Solo-Rollenspielen wäre mir weiterhin wichtig (sehe ich da nicht Mass Effect 2 am Horizont?), MMORPGs können mir weiterhin gestohlen bleiben.

Und Gesundheit für meine Familie und gerne auch für mich. Und Weltfrieden. Und Sonnenschein. Und sauberes Wasser, vernünftige Mitmenschen und mehr Gutes, als die schlechten Menschen ertragen können.

Und vielleicht steigt ja dann doch endlich Jesus aus seinem Sternenschiff herab, um die Gerechten zu retten. Ich wäre soweit.

Frohes Fest!

by Gunnar on 24. Dezember 2009 · 9 comments

Zum Fest alles Gute, Schöne, Bare wünscht euch

Herr Kaliban

P.S. Anhören. Ist wichtig für die Weihnachtsstimmung:

Fragen Sie Herrn Kaliban

by Gunnar on 16. Dezember 2009 · 69 comments

Ich erwähnte neulich schon mal Formspring, eine Seite, wo jeder Hinzkunz einen Account anlegen und sich Fragen stellen lassen kann. Ist möglicherweise nur was für Leute, die gerne Fragebögen ausfüllen oder gerne Fragebögen lesen. Ganz aber ganz unterhaltsam sein, wenn man’s halbwegs ernst nimmt (wie Sascha) oder aufteufelkommraus witzig ist (wie Fabu).

Ich bin natürlich gegen Verlockungen neuer Webseiten nahezu immun (habe ja auch von 1876 bis 2009 nicht getwittert), würde das Prinzip aber gerne mal testhalber ins Blog aufnehmen: Wer mag, stellt eine Frage (in den Kommentaren), ich übernehme die Frage in dieses Posting und beantworte sie liebevoll. Wenn nur 2.5 Fragen gestellt werden, ist mir die Sache peinlich und ich muss verschämt diesen Eintrag löschen. Wenn mehr als 529 Fragen gestellt werden, entwickele ich ein Überlastungssyndrom, in dessen Folge mein rechtes Ohr explodiert. Beides könnt ihr nicht wollen.

Also: I declare this bazaar open.

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Herr Kaliban gibt an und ab

November 28, 2009

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Herr Kaliban auf 140 (Teil 2)

August 28, 2009

Möglicherweise gibt es Leute, die nicht jedes Wort verschlingen, das ich auf all diesen “Kanälen” (so nennt man das in der Medienbranche) in die achtlose Welt hinausjage. Das kränkt mich natürlich und führt zu kleinkinderhaften Trotzreaktionen. Wie dieser hier.

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