Making Games

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by Gunnar on 3. September 2012 · 8 comments

Gerade entdeckt: In der aktuellen Ausgabe des Spieleentwicklermagazins “Making Games” nimmt ein Autor Bezug auf einen Kommentar von Player1 hier auf Kaliban.de:

Original hier: RPU und CCU. Das Zitat findet sich in Ausgabe 5/2012, auf Seite 66 im Artikel über Drakensang Online. Geschrieben hat ihn Bernd Beyreuther.

Da sage noch einer, dies sei kein relevantes Medium. ;-)

Petertweets

by Gunnar on 13. März 2012 · 3 comments

Herr Kaliban folgt seinen Helden.

Habe wieder angefangen, ein bisschen mehr auf Twitter herumzulesen.

Sehr hübsch, aber natürlich altbekannt, ist der Twitterer Peter MolyDEUX, eine Art freundliche Parodie auf den Gamedesign-Guru Peter Molyneux. Der postet ständig absurde, aber irgendwie Molyneuxige Spielideen, wie diese hier:

Peter Molyneux himself dagegen, der hat zwar auch einen Twitter-Account, verwendete ihn aber fast nie, bis er neulich, nach der Bekanntgabe seines Weggangs von Lionhead (interessanter Artikel dazu: hier), wieder anfing. Seither ist er sehr aktiv und reagierte sogar erstmals auf eine Idee seines parodistischen Ichs:

Ist aber auch wirklich eine lustige Idee.

In diesem Zusammenhang, aber irgendwie auch nicht — das hier ist immer noch mein Lieblingscover unter allen Zeitschriftentiteln, die ich je verbrochen habe:

MMO = Fantasy

by Gunnar on 25. Oktober 2011 · 10 comments

Tim Merel von Digi Capital ist ein bekannter Analyst der Spielebranche, der in seinen Präsentationen immer mal wieder interessante Übersichten oder Schlussfolgerungen bringt. Er bloggt auch unter www.digitalcapitalist.blogspot.com.

In einer seiner Präsentationen stieß ich auf folgende Charts:

Aufschlussreich, besonders das rechte Kreisdiagramm. Aber bedeutet das, dass andere Genres als Fantasy niemals eine Chance haben? Oder ist einfach der Markt für Scifi, Krimi, Horror, Endzeit, Realwelt et cetera krass unterversorgt? Naja, schau’n wir mal, wie sie das neue Star Wars-MMO schlägt, wenn es zu Weihnachten erscheint.

[Obiges Bild stammt aus dem Global Video Games Investment Review.]

Wege in die Spieleindustrie

by Gunnar on 29. September 2009 · 17 comments

Altersweiser Ratschlag: Wer sich um eine Stelle in der Spieleindustrie oder den angrenzenden Feldern bewirbt, der darf ruhig ein bisschen forscher sein. Mit Standardanschreiben nach Lehrbuch fällt man in der Masse nicht auf.

Also, jedenfalls erzähle ich auf Nachwuchsveranstaltungen immer angehenden Spiele-Entwicklern, dass sie sich in ihren Bewerbungen was trauen sollen. Und nehme als Beispiel immer meine eigene Geschichte: Ich hatte mich bei GameStar und ein paar anderen Heften Anno 1997 erfolglos beworben und die Karriere im Spielejournalismus schon nahezu abgeschrieben. Da kam plötzlich der PC-Player-Redakteur Volker Schütz in den Spieleladen in Kassel, in dem ich damals jobbte. Ich fasste mir ein Herz und fragte den jungen Mann, was wohl mit mir falsch sein könnte, da mich die Spielepresse nicht einstellen wolle. Volker entgegnete: »War deine Bewerbung originell?« Ich musste zerknirscht einräumen, dass ich ziemlich gestelzten Bewerbungsquatsch verfasst hatte. Wie ich halt dachte, dass man es machen müsse. Wegen Seriösität und so.

Kurzum, mehr war nicht nötig — ich versuchte es bei der nächsten Gelegenheit nochmal, legte dem seriösen, aber halbwegs flott formulierten Anschreiben einen “Test” bei, der im typischen Spielehefte-Layout gestaltet war und mich (mit allerlei Witzchen) bewertete, als sei ich ein Spiel. Und zack! gab es zwei, drei Zusagen. Ich entschied mich für GameStar und dann begann meine Karriere. Bei meinem Freund Niklas war es nicht unähnlich: Der schickte als Bewerbung auf einen Praktikumsplatz eine aufwändig gestaltete Medikamentenpackung mit der Aufschrift »Praktikant Forte — einzusetzen bei innerbetrieblicher Überlastung« an eine Werbeagentur und wurde vom Fleck weg engagiert.

Ich nehme an, dass dieses Prinzip zumindest für alle Medienberufe gilt — wenn man sehr mutig oder originell daherkommt, wird man zumindest eingeladen, weil der Personaler oder Manager einfach wissen will, was das für ein Typ ist, der sich da bewirbt. Und sei es nur zur Abwechslung und wegen des Kuriositätswertes, denn langweilige Bewerbungsgespräche mit ängstlichen oder oder pseudocoolen Aspiranten hat man genug.

Tim Schafer, LucasArts-Veteran und Designer von legendären PC-Spielen wie Day of the Tentacle, hat’s auch so gemacht, wie er auf seiner Webseite darlegt — er hat sich mit einer Art Beschreibung eines Adventure-Spiels beworben, komplett mit krude gezeichneten Bildchen. Lesenswerte Geschichte, angereichert mit Scans der vorangegangenen Ablehnungsschreiben.

tim schafer

In Frankfurt was Sinnvolles tun?

by Gunnar on 26. Februar 2009 · 6 comments

mgtHatte ja neulich schon mal erwähnt, dass wir in Frankfurt am 2. Märzwochenende eine Art Konferenz für Leute veranstalten, die in die Spielebranche wollen. Das Format heißt Making Games Talents und geht über zwei Tage: Am Samstag stellen sich Ausbildungseinrichtungen vor, am Sonntag geht es um Entwicklerstudios als Arbeitgeber. Infos finden sich hier.

Ich hätte jetzt, so hier Menschen mitlesen, die sich für die Veranstaltung interessieren, 3 Freikarten für den Samstag zu verlosen. Wer die haben will, möge mir eine formlose Nachricht über das Kontaktformular schicken, bis spätestens Sonntag abend (1.3.09), 18:00.

Hier als Teaser noch rasch das Programm des Samstags, das vom Sonntag steht hier.

Making Games Talents | Samstag, 7.3.2009

10:00 Begrüßung und einleitender Vortrag “So funktioniert die Branche”
Gunnar Lott, Director New Business, IDG Entertainment

10:30 Keynote: “Die Zukunft der Games-Ausbildung”
Klaas Kersting, CEO Gameforge

11:15 Media Design Hochschule (Düsseldorf, München)

11:45 Games Academy (Berlin, Frankfurt)

12:15 SRH Hochschule (Heidelberg)

12:45 -14:00 Mittagspause

14:00 Quantm Institute (Berlin, München, Wien)

14:30 FH Trier

15:00 SRH Fachschulen (Heidelberg)

15:30 – 16:00 Kaffeepause

16:00 Die Arbeit in einem Entwicklerstudio
Florian Stadlbauer (Executive Director, Deck13) im Gespräch mit Heiko Klinge (Ltd. Redakteur, IDG Entertainment)

16:30 Fragen/Antworten mit Vertretern der anwesenden Schulen und Entwicklerstudios
Moderation: Gunnar Lott, Heiko Klinge, IDG Entertainment

18:30 Ende der Veranstaltung

Donnerstagslinks

by Gunnar on 29. Januar 2009 · 5 comments

VIDEO: Der alte Schinken Take on me von A-Ha so gesungen, dass es endlich richtig zum Video passt. ###

GAME: Folge dem weißen Karnickel in dem isometrischen Adventure Trapped. ###

BILD: Da hat jemand auf einer Webseite einen Kuchen bestellt, der mit Grüßen beschriftet werden sollte. Ist ein bisschen schiefgegangen. ###

Total unauffällig eingestreute REKLAME: Wir machen mal wieder unsere Konferenz für den Spieleentwickler-Nachwuchs, Making Games Talents. Diesmal Anfang März und in Frankfurt. Da waren wir noch nie. Schnell alle anmelden, sonst kommen wir nie wieder nach Hessen. ###

TEXT: Der freundliche Herr von der Polizei erzählt uns, was wir beachten müssen, falls wir in New York überfallen werden. ###

TEXT: Thorsten Schäfer-Gümbel, die SPD und das mit der Glaubwürdigkeit. ###

TEXT: Virus Alert ist ein quasi prähistorischer, aber sehr toller Blogeintrag von meinem Lieblingsblogger Mathew. ###

TEXT: Wer sind eigentlich die Leute, denen wir diese ganze Finanzkrisenmisere zu verdanken haben? ###

TOOLS: Manchmal braucht man ein Tool, das aufnimmt, was man gerade am PC tut (etwa für ein Tutorial eines Programms oder so). Da könnte man dieses nehmen. Oder dieses. Beide funktionieren online, ohne Installation. ###