Obama

Sind Sie zufrieden mit Präsident McCain?

by Gunnar on 30. April 2009 · 4 comments

palin-mccain

Nur zur Erinnerung: Es hat nicht viel gefehlt und die Kommentatoren hätten in diesen Tagen die 100-Tage-Bilanz der, uh, McCain/Palin-Administration ziehen müssen.

Gerade drei Monate her und schon kaum mehr vorstellbar.

Donnerstagslinks

by Gunnar on 13. November 2008 · 3 comments

SITE: Die US Army hat ihren eigenen Youtube-Klon: TroopTube. Absurd. ###

TEXT: Interessanter Artikel vom New Yorker über Obamas Weg zur Macht. Auf Englisch natürlich, aber interessant. ###

TEXT: Die aktuelle Entwicklung im Fall Zwanziger gegen Weinreich. ###

VIDEO: “Kick a wookie, kiss a droid”. Nettes Video, toller Song. Via BSJ. ###

BILD: Ein, nun, Schreibtisch im Photoshoplayout. Muss man vermutlich sehen, um’s zu verstehen. ###

TOOL: Wer in Social Networks unterwegs ist, muss ständig seinen “Status” angeben. Brutaler Originalitätszwang! Generatus hilft. ###

Geht das nicht noch besser?

by Gunnar on 7. November 2008 · 18 comments

Noch ein letzter Gedanke zur US-Wahl:

Obama hat bekanntlich gewonnen, mit 64.975.682 zu 57.118.380 Stimmen, beziehungsweise 53 zu 46 Prozent. Ist das nicht, bei aller Freude über den ersten schwarzen Präsidenten und die schönen Mehrheiten der Demokraten in Senat, Kongress und bei den Gouverneuren, ein bisschen knapp?

Wir hatten eine perfekte Ausgangssituation für die Demokraten: einen total abgewirtschafteten Präsidenten, dessen Skandale kaum noch zu zählen sind, eine bedrohliche Wirtschaftskrise (die das Establishment scheiße aussehen lässt), einen in der Bevölkerung ungeliebten Krieg mit toten GIs. Dazu die ideale Frontstellung eines rhetorisch begabten, jungen, schönen, smarten Demokraten gegen einen sehr alten Republikaner mit total bescheuerter Vizekandidatin und mäßigem Rückhalt in der eigenen Partei. Plus, nicht zu vergessen, einen sensationellen Wahlkampf Obamas mit Millionen von neu registrierten Jungwählern und den größten Werbeausgaben, die jemals ein Kandidat getätigt hat, am Ende mehr als das doppelte von dem, was McCain zur Verfügung hatte (es wäre in Deutschland unvorstellbar, dass ein Kanzlerkandidat um 20.00 gleichzeitig auf RTL, ARD und ZDF einen halbstündigen Werbefilm platziert).

Besser geht’s eigentlich nicht.

Und doch sah der Sieg Obamas Mitte September gefährdet aus — die Daten erlauben zumindest die Deutung, dass der spektakuläre Zusammenbruch der Lehman Brothers Bank der kleinen McCain’schen Aufholjagd die Wucht genommen hat. Und am Ende gewinnt Obama klar, aber mit weniger Vorsprung als, sagen wir, Clinton bei seiner Wiederwahl.

Was hätte denn noch passieren müssen, damit es nicht knapp wird? Ein öffentliches Bekenntnis McCains zum Satanismus? Die Entlarvung von Sarah Palin als französische Staatsbürgerin? Ein Niedersteigen von Jesus aus dem Himmel mit Lightshow, Engels-Chören und einer Wahlempfehlung für Obama?

Übergabe eines verskillten Landes

by Gunnar on 5. November 2008 · 10 comments

Bild (c) Hugh Riley, via worch.com

»Nimm du, ich hab's verskillt« -- Bild von Hugh Riley, via worch.com

Ich möchte an dieser Stelle noch rasch an die hübsche Theorie erinnern, dass Obama überhaupt nur denkbar geworden ist, weil die Serie 24 den amerikanischen TV-Guckern jahrelang mit David Palmer einen gütigen, kompententen, edlen, schwarzen Präsidenten vorgeführt hat. Zur Gewöhnung.

Obama, natürlich

by Gunnar on 5. November 2008 · 19 comments

Wie die meisten Europäer und Alles-was-ich-über-Politik-weiß-habe-ich-von-Spiegel-Online-Laien habe ich keine rechte Ahnung, was da soeben in den USA passiert ist. Und was der (historische?) Sieg des schwarzen Senators mit dem absurden Namen Barack Obama für das Land und die Welt bedeutet. Mir schwant, an ihm hängen mehr Hoffnungen auf Veränderung als gut für irgendwen sein kann. Aber egal, von hier aus sieht es nett aus — jung schlägt alt, schön schlägt hässlich, verändern schlägt bewahren, Newcomer schlägt Establishment, Frieden schlägt Krieg, linkshalbrechts schlägt ganzrechts.

Irgendwie ein Sieg der Ästhetik.