Sex

Anspieltipps für kaliban.de

by Gunnar on 27. August 2011 · 1 comment

Sehr geehrte Leser,

falls Sie vielleicht nach langer Zeit wiederkehren oder erst seit kurzem hier reinschauen oder eben von Google hier ausgespuckt wurden: kaliban.de ist ein Blog voller Texte von unterschiedlicher Qualität, Länge und Nettigkeit. Falls Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, aber keine Lust haben, das Archiv durchzuklicken, habe ich einen exzeptionellen Service für Sie:

Zehn Kaliban-Anspieltipps:

# Was mit Games: Ich, der Ego-Shooter
# Was eher Wirres: Nazi-Devotionalien oder Aussteigen, einfach Aussteigen
# Was Absurdes: Die Spur der Steine
# Was Wahres: Die Deppen, der Verkehr, das Adrenalin
# Was Plattes: Oh Gott, es ist 30B!
# Was mit Pathos: Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet
# Was mit Bildchen: Ein Spaziergang durch Haidhausen
# Was für Jungs: Die Geschichte des großen Krieges
# Was Gemaltes: Warum ich so selten abwasche
# Was aus der Servicewüste: Dass es so enden musste

Mit freundlichem Gruße,

Herr Kaliban

Sonntagslinks

by Gunnar on 14. Dezember 2008 · 2 comments

STORY: Unglaublich — McCains Leute verkaufen gebrauchten Blackberry voller Telefonnummern und E-Mails. Absurd. ###

STORY: Acht mild absurde Weihnachtsbräuche aus aller Welt. ###

TEXT: Wieviele Kalorien man bei welchen Sexpraktiken verbrennt. ###

TEXT: Die Medienkompetenz deutscher Ministerien. Wundert mich nicht. ###

VIDEO: 40 inspirierende Ansprachen in 2 Minuten. We will fight! ###

VIDEO: Im Weltraum wird dir schwindelig? In den Tropen bekommst du Hitzepickel? Spiel doch mit dem Baggersimulator. ###

VIDEO: Bankers Band Aid: “Oooooh, no strippers or cocaine, just anger, hate and blame.” ###

BILD: Das süßeste Baby der Welt und der angrenzenden Galaxien. Ahem. ###

Anspieltipps

by Gunnar on 25. November 2008 · 2 comments

Sehr geehrte Leser,

falls Sie vielleicht nach langer Zeit wiederkehren oder erst seit kurzem hier reinschauen oder von Google hier ausgespuckt wurden: kaliban.de ist ein Blog voller Texte von unterschiedlicher Qualität, Länge und Nettigkeit. Falls Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen, aber keine Lust haben, das Archiv durchzuklicken, habe ich einen exzeptionellen Service für Sie:

Die Kaliban-Anspieltipps

# Was mit Games: Ich, der Ego-Shooter
# Was eher Wirres: Nazi-Devotionalien oder Aussteigen, einfach Aussteigen
# Was Absurdes: Die Spur der Steine
# Was mit Schmerzen: Das ist alles nur in meinem Kopf
# Was Plattes: Oh Gott, es ist 30B!
# Was mit Bildchen: Ein Spaziergang durch Haidhausen
# Was für Jungs: Die Geschichte des großen Krieges

Das Prinzip Problemfrau

by Gunnar on 26. Mai 2008 · 20 comments

Es gibt da diesen Freund, nennen wir ihn mal Kevin, das ist ausreichend anonym, weil ich niemanden kenne, der so heißt. Und überhaupt ist die Geschichte in Teilen ausgedacht. Also: Dieser Freund will vielleicht heiraten. Ohne Kinderwunsch und sonstige Not, einfach so. Weil er die Frau liebt, weil’s alle machen, weil die Wohnung zu groß ist oder alles zusammen. Ist im Prinzip ja begrüßenswert, möglicherweise entspringen der Verbindung Kinder, die hinterher meine schmale Rente mitfinanzieren oder im Altersheim meinen Hover-Chair in den Wellnessroom schieben, damit ich dort meinen Afternoon-Iced-Macchiato vor dem Shop-TV einnehmen kann, jedenfalls die Teile davon, ich mir nicht greisig aufs Hemd zittere.

Nun, ich schweife ab.

Zurück zum Thema: Kevin will also vielleicht heiraten, ich aber, sei es nun arrogante Besserwisserei oder Lebenserfahrung, bin der festen Überzeugung, dass es sich bei der Frau um eine Alarm! klassische Problemfrau handelt, die zudem noch rein optisch/coolnessfaktormaßig klar unter seinem Marktwert liegt. Habe kurz überlegt, ob ich ihn drauf hinweise, aber das geht natürlich nicht, es gibt Ratschläge, die kann man nicht annehmen. Selbst, wenn sie richtig wären, was sie aber in diesem Fall nicht sein müssen, denn ich kenne ja nicht die ganze Psychodynamik dieser Beziehung, vielleicht ist der Sex ja großartig oder sie erinnert ihn an seine Mutter oder sie kocht gut, ach egal. Ist nicht zu ändern.

Was mich nur wundert: Mehrere Kerle in meinem Umfeld sind bei der erwähnten Freundin von Kevin zur gleichen Diagnose gekommen: Problemfrau, ganz klar. Warum aber sieht er das nicht? Die Ziege zeigt alle Symptome. Ist es etwa so, dass jeder die Erfahrung mit der Problemfrau selber machen muss, idealerweise früh im Leben, um dann die Antikörper zu bilden? Eine kurze unauffällige Recherche in Kevins Leben zeigt: wenig Frauen, keine Problemfrau dabei.

Mist. Er ist unrettbar verloren.

Was aber ist denn jetzt eine Problemfrau, fragen sich die jüngeren Leser. Und woran erkennt man die? Nun, natürlich gibt es da individuelle Unterschiede. Aber im großen und ganzen dürfte die folgende Definition zutreffen. Widerspruch gerne in die Kommentare.

Problemfrau, die; -en/ Problemfrauen haben Probleme, das sagt der Name schon ganz richtig. Hauptsächlich mit sich selber. Und sie erwarten, dass der Mann diese Probleme zu Stärken erhebt — ist die Problemfrau beispielsweise zu dick, erwartet sie laufend feindselige Äußerungen ihres Partners gegen schlanke Frauen (“Schlimm, dieser Schönheitswahn, laufen alle rum wie Hungerhaken.”). Hat die Problemfrau keine eigenen Freunde (was häufig passiert), erwartet sie vom Mann, dass er seine Freunde aufgibt, sich mit ihr in der gemeinsamen Wohnung einigelt und generell über Kneipengänger, Stadionbesucher und andere unsolide Elemente wettert. Kurz: Die Problemfrau definiert die Beziehung als bedingungslose Schicksalsgemeinschaft, klammert und hält, hintertreibt die vorher bestehenden Freundschaften, projiziert ihre eigenen Probleme auf den Partner. Die Beziehung an sich muss ständig diskutiert werden, um das Gehege um den Partner herum genau abzustecken und um mit Psychotricks (etwa die klassischen Schuldgefühlerzeuger: “Du liebst mich nicht richtig!” “Du findest mich nicht schön!”) Druck aufzubauen. Im Falle einer Trennung droht sie mit Selbstverstümmelung und/oder blutiger Rache.
Gibt es, natürlich, auch in der Variante Problemmann.

Gerade gehe ich an ein paar Kollegen vorbei und höre ein Wort, ein mehrsilbiges, unbekanntes, mit E am Anfang. Verstehe es nicht auf Anhieb, die Entschlüsselungsroutinen in meinem Hirn werfen es sich aber noch ein paar Sekunden zu, um dann ohne Gegenstimme Expresswichsen zu vermelden. Huh. Ich schaue mich um, will sehen, wer’s gesagt hat. Alle gucken weg.

Feiglinge.

Hm. Schönes Wort eigentlich. Irgendwie artverwandt mit Sportficken.

Egal. Themenwechsel oder auch nicht — wo wir gerade bei Schlüpfrigkeiten sind, hätte ich noch einen Auszug aus den Google-Referrern von gestern anzubieten:

die leute wollen alle nur sex, sex, sex

Ach. Schlimm. Aber bekanntlich ist ja the internet for porn. Was mich an ein altes, aber hellsichtiges Zitat aus der englischen Spielezeitschrift PC Zone erinnert, das sinngemäß so lautete:

For this game an internet connection is needed. Which some people don’t have and don’t seem to want. Probably because they already have a solid porn collection.

Porno Porn Pr0n

by Gunnar on 6. März 2007 · 9 comments

pr0n

Also. Zum Porno. Mann konsumiert ihn, Frau angeblich auch immer häufiger. Wie im Fantasy-Buch/Film erfordert der Konsum eine gehörige Dosis suspension of disbelief, also das Ausschalten des inneren Propaganda-Zentrums. Das würde sonst beim Herrn der Ringe oder bei Star Wars die ganze Zeit nur Das ist doch nur eine Computeranimation! Und das ist eine Gummimaske! schreien. Das ist beim Porno schwieriger, weil man ja im Grunde seines Herzens weiß oder doch zumindest vermuten kann, dass den, ahem, Schauspielern ihre Arbeit auf Dauer nicht gut bekommen kann. Zudem ist die Handlung meist dünn, denn das Ziel ist ja eine besondere Form des Entertainments. Nun begreift die Porno-Industrie mittlerweile auch, dass sie nicht immer extremere Sachen auf den Markt bringen kann, sondern dass mehr Qualität her muss. Eines der Resultate ist bekanntlich der immens erfolgreiche Pirates, ein Porno mit Handlung, Special Effects und Spielfilm-Budget. Bei Wired kann man nachlesen, dass es Bestrebungen gibt, vollständig digitalen Porno zu machen – das hätte den Vorteil, dass man sich nicht mehr um das ganze Elend der Akteure hinter den Kulissen herumdenken muss.

Ich vermute, dass digital erzeugter Porno eine ethisch ansatzweise akzeptable Alternative sein könnte, trotz höherer Produktionskosten und, natürlich, weiterhin negativen Frauenbilds. Aber gleich lugt das nächste Problem um die Ecke: virtueller Kinderporno. Hmmm. In Holland wird dieses Schlupfloch, nach einem Zwischenfall bei Second Life, wohl verboten werden. Wir werden sehen.
Es gilt weiterhin die alte Regel:

If it exists, there is porn of it.

[Achtung Gastautor: Thomas ist ein Freund von Gunnar und nutzt unregelmäßig dieses Forum, um seine Weltsicht zu äußern. Gunnar ist manchmal, aber nicht oft Thomas’ Meinung.]