Social Media

Das Rauschen der Fragen

by Gunnar on 31. Juli 2012 · 9 comments

Alle Leute, die Social Media-Kanäle betreiben, haben irgendwie gelernt, dass man Usern offene Fragen stellen muss, damit sie kommentieren. Das ist grundsätzlich nicht falsch, aber ein einfaches “Findet ihr das auch?” ist dann doch ein bisschen wenig, um eine schöne Diskussion zu starten, denke ich. Zumal man natürlich das Gefühl gewinnt, das betreffende Medium sei an einer Diskussion gar nicht interessiert, wenn es der Meute einfach nur einen Knochen hinwirft und von da an schweigt.

Außerdem rauschen jetzt täglich Hunderte offener Fragen an mir vorbei. Seht selbst:

Nervt ein bisschen. Findet ihr das nicht auch doof?

Das personalisierte Internet

by Gunnar on 11. Januar 2012 · 3 comments

I am so disenchanted with the internet. I don’t want a “Personalized” internet experience, and I don’t want to share my location, contacts, height, weight and blood type, either. I feel like I’m being sqeezed into someone else’s hole and it doesn’t fit. Please Google, open the internet back up – let me search globally, not locally. Don’t invade my phone and force me to have the same contacts in all my communication tools, and funnel all my social media usage into one basket. Don’t tell me what I want from the internet — let me tell you. Then we’ll both be happy. I promise.

And PLEASE… don’t scan pictures for my face. That is creepy and stalkerish. shiver

… sagte gestern Apple Scott (auf G+, ausgerechnet) über Googles neue “soziale Suche”.

Und wo wir schon beinahe beim Thema sind: Kathrin Passigs Kritik an der Kritik an Suchalgorithmen aus der Samstags-SZ ist seit gestern endlich online.

Das Blog im Mittelpunkt aller Dinge

by Gunnar on 7. Dezember 2011 · 10 comments

Herrn Kaliban zerfällt die Welt.

Es fängt im Eins-zu-Eins-Kontakt an: Ich schreibe eine Mail und erhalte die Antwort zwischendurch im Skype. Ich werde auf Facebook um das Ausleihen eines Buches gebeten und schicke daraufhin ein Postpaket. Ich stelle eine Frage im Jabber, als Reaktion teilt mir jemand einen Link innerhalb von Google+. Ich schreibe einen Blogartikel, das löst drei Mails mit privaten Nachfragen aus. Und eine SMS von meiner Frau, die sich beschwert, warum ich schon wieder nicht erwähne, dass meine brillante Idee eigentlich von ihr ist.

Man fragt bei alledem ziemlich oft “Hast du meine Nachricht bekommen?”.

Irritierend, aber das soll heute nicht das Thema sein, das ließe sich ja mit Disziplin lösen, vermutlich.

Mir geht’s heute um die Einer-an-viele-Kommunikation, da wird’s nämlich nicht besser, eher schlimmer: Beim alltäglichen Surfen kommen mir Kommentare zum Alltagsgeschehen in den Sinn, ich finde Seiten, Videos, Texte im Netz – all das verarbeite ich auf hier im Blog (wenn’s für die Sonntagslinks oder einen eigenen Beitrag taugt), auf Twitter (wenn’s sich auf 140 Zeichen verdichten lässt), auf Facebook (wenn ich’s interessant genug für meine Freunde finde), auf Google+ (wenn, huh, warum eigentlich?). Das ist kein Crossposting, wohlgemerkt; meine “Streams” sind auf allen Plattformen einigermaßen unterschiedlich. Und dann hat der eine da was gelesen, der andere dort, manche antworten sofort, manche nehmen den Gedanken auf und kommentieren ihn anderswo.

Das hat natürlich alles so keinen Sinn, mein Hirn fragmentiert.

Ich habe keine Ahnung, wie man das ganze Kommunikationsding halbwegs zusammenhalten soll. Ich könnte es natürlich einfach lassen, ‘s zwingt mich ja keiner, die Attention Whore zu spielen und auf allen Kanälen zu kommunizieren. Ich könnte auf ein, zwei, drei Optionen verzichten, könnte mich konzentrieren. Ich könnte mir ein universelles Format ausdenken und alle Energie darauf bündeln. Aber ach, es macht ja auch Freude, tausend “Follower” hie und zweitausend “Freunde” da zu haben.

Am schönsten wär’s, wenn mein zentrales Lieblingswerkzeug, dieses Blog, im Zentrum aller Aktivität stünde und alle Kanäle zusammenfassen würde. Warum kann ich nicht einen kompletten Facebook- oder G+-Beitrag (mitsamt aller Kommentare) im Blog abbilden? Warum kann ich nicht automatisch meine Tweets formatiert als Mini-Post einlaufen lassen (und nicht nur als Widget abbilden)? Ich könnte all diese Probleme sicher irgendwie lösen, Tweets händisch posten, ein Plugin schreiben (lassen), das irgendwie die Google+-API abfragt, whatever. Warum aber gibt’s sowas nicht schon fertig, bei all den Abertausenden WordPress-Bloggern, die auf Abertausende vorgebauter WordPress-Templates Zugriff haben? Es müssten doch viele Leute dieselben Wünsche haben wie ich? Das ist doch nicht nur ein spezifisches Ego-Blogger-Problem, das würde sich doch auch auf monothematische Blogs anwenden lassen: Präsenz in allen Kanälen mit kanalspezifischem Content, aber halt gespiegelt im Blog für alle.

Die grundsätzliche Technologie dafür ist doch schon da, es fehlt nur die Anwendung, oder nicht?

Also, ihr Template-Bauer da draußen, baut mir was.

Update: Hm. Möglicherweise erfüllt dieses Plugin ein paar der Anforderungen. Mal gucken.

Update 2: So, verwende das Social-Plugin jetzt seit einer Weile. In der Tat löst es ein paar der Probleme, leider aber nicht sehr elegant.

* Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Überschneidungen bei meinen Lesergruppen sind, schätze aber den Kern derjenigen, die mehr oder weniger regelmäßig irgendwas von mir mitlesen oder -hören auf 3.000 bis 4.000 Menschen ein. Das ist jetzt nicht grad Lobo-Niveau, aber auch nicht ohne. Ich bekomme immerhin hinreichend Feedback, dass es Spaß macht und ich mir gemocht vorkomme. Und das ist ja schon mehr als die meisten Leute über ihre Hobbys sagen können.

Korrekte Verwendung von Sozialmedien

by Gunnar on 1. November 2011 · 4 comments

Erstaunlich präzise für ein simples Flussdiagramm.

[Quelle: Breakingcopy]

Facebook: Privatsphäre und all das

by Gunnar on 14. Mai 2010 · 7 comments

Herr Kaliban sagt: Soziale Netzwerke soll man in Maßen genießen, wie Alkohol und Tabak.

Ich gehöre zu den Leuten, die ohnehin schon so viel über sich im Internet veröffentlicht haben, dass es auf den potenziellen Datenmissbrauch durch Betreiber sozialer Netzwerke auch schon nicht mehr ankommt: Wer mich googelt, weiß, was ich kaufe, was ich wähle, wo ich arbeite und wohne, welchen Fußballverein ich gut finde et cetera.

Und findet jede Menge peinlicher Fotos. Und Videos. Ahem.

Das meiste davon steht schon mal direkt in meinem Blog, da muss man nicht lange suchen, den Rest kriegt man auch noch raus. Ich heiße nun mal nicht Michael Schmidt und kann mich unter 25.000 gleichnamigen gleichalten Geschlechtsgenossen verstecken. Ist mir auch grundsätzlich wurscht. So ist das eben — wer Aufmerksamkeit will, darf nicht maulen, wenn er Aufmerksamkeit bekommt, das funktioniert bei B C D E F-Promis wie mir auch nicht grundsätzlich anders als bei, sagen wir, Heidi Klum.

Ein bisschen anders ist das bei Facebook, da habe ich im Verlauf des letzten Jahres mehr und mehr Zeit investiert, um Informationen zu verbergen: meine “Freunde” sind strikt in Listen mit unterschiedlichen Leserechten unterteilt, mein Profil ist nicht mehr öffentlich, Apps bekommen grundsätzlich keine Zugriffsrechte mehr. Das ist ein ganz hübsches Stück Arbeit, denn die diesbezüglichen Einstellungen bei Facebook sind nicht eben zugänglich. Das hat nicht damit zu tun, dass ich plötzlich besondere Angst um meine Privatsphäre habe — nein, mich nervt einfach, wie lässig Facebook mit meinen Daten umgeht, sie ungefragt in großem Stil fremden Webseiten übergibt und jegliche Kritik an der Praxis einfach mit einem nonchalanten “So ist das eben heutzutage”* wegwischt. Vielleicht haben sie recht, vielleicht ist das im Großen und Ganzen irgendwie egal, weil die Datenmengen so groß werden, dass ohnehin niemand mehr Interesse an personengenauen Auswertungen hat. Vielleicht.

Vielleicht gibt’s aber auch eine Gegenbewegung von Leuten, denen das nicht egal ist. Wir werden sehen. Wer sich über den Schutz der eigenen Privatsphäre ein bisschen schlau machen will, kann sich dieses Whitepaper von Thomas Hutter durchlesen:

Whitepaper Facebook Privatsphaere 05 2010

Sowas Ähnliches gibt’s auch als (etwas sehr steifes) Video von den Grünen.

Man muss aus derlei Anleitungen nicht alles umsetzen, wichtig ist es eher, sich zu vergegenwärtigen, dass bei Facebook grundsätzlich erstmal nichts privat ist — und dass Facebook alle öffentlichen Daten gnadenlos weiterreicht, wenn man etwa Facebook Connect benutzt, um sich irgendwo anzumelden. Oder auf den Like-Button drückt.

* Dies ist kein wörtliches Zitat, nur eine Veranschaulichung. Genauer kann sich das hier anschauen.

Das geht alles wieder weg

by Gunnar on 25. Januar 2010 · 25 comments

Ein Beitrag, in welchem der Herr Kaliban in leicht ungeordneter Weise sein Unbehagen an der aktuellen Unart der so genannten Qualitätsmedien erkennen lässt, sich die Welt schön- und das moderne Zeug aus dem Internet wegzudenken.

zeit interview

Wir beginnen mit Zeit Online, die Kollegen interviewen den Wallpaper-Erfinder und elitären Zeitschriftenmacher Tyler Brûlé, freuen sich über ein paar Aussagen, wie sie Verlage gerne hören und überschreiben den Beitrag mit “Medientrends: Twittern war gestern”. Offenbar reicht es heutzutage schon für einen Trend, wenn eine gut gekleidete Einzelperson sagt, sie aktualisiere ihre Facebook-Seite nicht mehr. Und sich die gute alte Welt zurückwünscht:

“Zuschauer würden sich über den Luxus von weniger Auswahl freuen. Es gibt viele, die sich nach den Zeiten zurücksehnen, als man zum Beispiel BBC 2 oder das ZDF einschalten konnte und einen Abend mit guten, solide gemachten Programmen verbrachte und einfach nur auf der Couch saß.”

Klar. Ich sitze auch oft abends da, bin erschlagen von der Auswahl aktueller Medien und wünsche mir einen Abend mit dem ZDF.

Seufz. Als Beweis für den Trend zurück zum Bewährten zerrt Brûlé den relativen Erfolg (*) der Zeitschrift The Economist heran. Aber hey, der Economist ist eine der beste Zeitschriften der Welt. Die Auflage liegt derzeit bei anderhalb Millionen und kein Wunder — das Heft ist ja auch voll von relevanter Information, macht selten grobe Fehler und hat fast immer tolle Cover (*). Wenn deutsche Wirtschaftspresse auf diesem Niveau agieren würde, ging’s ihr auch besser, keine Frage. Dieser Erfolg dürfte nicht recht nachahmbar sein.

Aber egal, weiter im Text.

szDann kommt die SZ um die Ecke und lässt den früheren Virtual Reality-Pionier Jaron Lanier zu Wort kommen, der gerade sein aktuelles Buch promoten muss und in einem atemlosen Interview in rascher Folge absurde Behauptungen und Forderungen aufstellt: Google sei das Äquivalent zur Kommunistischen Partei, Google habe die gleichen Ziele wie die Chinesische Regierung, Google müsse Geld verlangen für die Inhalte, die es anbiete und dieses Geld den Autoren geben, der Islamistische Terrorismus sei in Teilen ein Phänomen der Mob-Kultur im Internet und so weiter. Unwidersprochen, ohne Gegenfrage. Der Interviewer versteht sich nur als Stichwortgeber.

Schon klar, liebe Verlage, dass ihr momentan Linie halten müsst, während eure Bosse versuchen, das größenwahnsinnige Leistungsschutzrecht durchzusetzen. Aber so albern und plump muss es doch nun wirklich nicht sein.

Ich empfehle wie immer zum Thema Technologiekritik den großartigen Aufsatz von Kathrin Passig, die ihren Standpunkt auch nochmal in einem sehr lesenswerten Interview auf tagesschau.de darlegt. Ihre Aussage zu Facebook liest sich wie eine direkte Antwort auf Tyler Brûlé:

Facebook soll bitte wieder bedeutungslos werden. Und weil Facebook das größte soziale Netzwerk ist, verschwinden logischerweise alle kleineren gleich mit. Danach sieht das Leben wieder genau wie früher aus, und niemand muss sich mehr Sorgen machen, weil er keinen rechten Anschluss an die neuen sozialen Sitten findet. Dass Facebook in ein paar Jahren wieder an Bedeutung verliert, ist dabei sogar ziemlich wahrscheinlich; von AOL, dem Platzriesen der 90er, hat man schließlich in letzter Zeit auch nicht mehr so viel Aufregendes gehört.
Die schlechte Nachricht für Anhänger des “Nur-eine-Phase”-Glaubens: An die Stelle von Facebook wird nicht der Prä-Facebook-Zustand treten, sondern Angebote, die noch viel stärkere Verwerfungen in unseren sozialen Gepflogenheiten mit sich bringen.

Die Explosion des Social Web

by Gunnar on 27. Oktober 2009 · 9 comments

Die Zahlen sind extrapoliert, Stand der Basisdaten ist Ende 9/2009. Quelle: Gary Hayes.

Followerpower: Podcasts

by Gunnar on 21. September 2009 · 18 comments

Ich hatte kürzlich akuten Podcast-Mangel und bat meine liebenswerten Twitter-Follower, mir doch bitte welche zu empfehlen. Daraufhin hagelte es Tipps und Vorschläge. Die möchte ich nicht geizig für mich behalten — schließlich sind wir im Web und so –, sondern gern weitergeben.

Ein Hinweis: Dies sind alles Podcasts, die mir von Followern vorgeschlagen wurden. Ich habe es bislang nicht geschafft, alle auszuprobieren und möchte also keine eigenen Empfehlungen dazu abgeben. Ich habe den Überfluss nur so grob nach Themen geordnet, englischsprachige Sendungen mit “(en)” gekennzeichnet und die Namen zum besseren Nachgucken verlinkt, meist mit iTunes. Sollten alles reine Audio-Podcasts sein, keine Filmchen.

Viel Spaß beim Reinhören und Ausprobieren!

GAMES & RETRO: Retronauts (en) * Three Moves Ahead (en) * Games und so * Spieleveteranen * GameStar * Gamers with Jobs (en) * MTV Game One * The Retroist (en) *

MÜNCHEN UND BAYERN: Schlaflos in München * Mensch Otto! *

MEDIEN & BÜCHER: Markt und Medien * Medienradio * Bücherradio * Presseschau *

COMPUTERZEUCH: Chaosradio Express * Bits und so * This Week in Tech (en) *

FILM & SERIEN: Kermode (en) * Ohrensessel * Remember When (en) *

COMIC & SPIELE: Here be Gamers (en) * House to Astonish (en) * The Spiel (en) *

BILDUNG: Kalenderblatt * History according to Bob (en) * History of Rome (en) * ZeitZeichen * SWR2 Wissen *

SONSTIGES: This American Life (en) * Not safe for Work * Tagebuch des täglichen Wahnsinns * Zettgeist * Tank Riot (en) * Football Weekly (en) * Küchenradio * Die Drei Vogonen * Gassipods * Spreeblick * Gefühlskonserve * SWR1 Leute * Wahnzeit *

Am Rande: “Not safe for work”, “Chaosradio Express” sowie “Games und so” erhielten die meisten Nennungen. Wer einzelne Werke dieser Liste ausdrücklich loben oder dissen möchte, kann das in den Kommentaren tun. Weitere Empfehlungen werden auch gern genommen.

Vielen, vielen Dank an Jan, Björn, Moritz, Themaktima, Michael W., Dominik, Timo, Angry Weasel, Dennis, HomiSite, Fracis, Sascha, Alexander, Christian, Ben, Schmeet, Hagen, Robin, Teomann, Thomas, Tim, Marko, Sven, Daniel, Kai, Spieler 3, Marco, Maximilian, Beco und jeden, den ich vielleicht vergessen habe.

Herr Kaliban auf 140 (Teil 2)

by Gunnar on 28. August 2009 · 7 comments

Nun, wie sag’ ich’s? Möglicherweise gibt es Leute, die nicht jedes Wort memorieren und in ihr Tagebuch übertragen, das ich auf all diesen “Kanälen” (so nennt man das in der Medienbranche) in die achtlose, kaltherzige Welt hinausjage. Das kränkt mich natürlich und führt zu kleinkinderhaften Trotzreaktionen. Wie dieser hier.

Also, weil mehr Leute mein Blog als meinen Twitterfeed lesen, folgt hier eine kleine Sammlung der originelleren unter den kalibanischen Twitter-Einträgen.

Erkenntnisse über die Welt:

Twitter ist oft wie eine dieser Partys, wo man auf’m Balkon steht und raucht, weil alle über Bands reden, die man nicht mag.

Millionen Männer haben es schon immer gewusst: Pinkeln unter der Dusche ist aktiver Umweltschutz! >> http://arm.in/5E7

Was ist Cellulite anderes als Gottes Antwort auf die Erfindung des sündhaften Minirocks?

Tägliches Leben:

Zu spät zur Arbeit, weil der Wecker verschlafen hat. Lag vielleicht daran, dass der Wecker diese Nacht drei Schreianfälle hatte.

Argh. Meine Frau hat irgendwie das Gamepad kaputt gemacht. Krieg! Gehe jetzt ihre 12-Euro-Lotion in die Badewanne kippen.

Uh. Meine Tochter benutzt für Kaffee, Katze und Kacke dasselbe Wort –> “Kaa-eé”. Riskant.

Wahl der Qual: Entweder ich schwitze mir den salzigen Umriss von Brandenburg ins Hemd oder ich hole mir eine Klimaanlagen-Lungenentzündung.

Leute, die mit unterdrückter Nummer anrufen, gehören erschossen. Gewinngratulierer der Lottogesellschaften vielleicht ausgenommen.

Realität und Irrsinn:

Jetzt habe ich meine Medikamente in der falschen Reihenfolge eingenommen und mir ist auf der Stirn eine zweite Nase gewachsen.

Irgendwie ist es komisch, wenn Kollegen meinen Twitter/Facebook-Feed lesen und mich drauf ansprechen. Dadurch wird das so… …so real.

Fortwährend stimmt die Realität nicht mit meinen Plänen überein.

Mein Vorrat an Realität ist aufgebraucht. Aber für den Rest dieses absurden Monats mache ich gar nicht erst ‘ne neue Packung auf.

Hinweis: Das dies hier Teil 2 ist, gab’s natürlich auch Teil 1.

Der Kreislauf des Un-Lebens

by Gunnar on 15. Mai 2009 · 10 comments

Eine grausame, aber fundamentale Wahrheit.

Eine grausame, aber fundamentale Wahrheit.

[Geborgt bei The Next Web, via Nico]