Song

Montagsmusik. Untypischer Song einer verdienten alten Band. Leider ein bisschen lasch gesungen und ein bisschen öd arrangiert, das nimmt aber dem Lied nicht die Spannung.


[The Pogues: Wake of the Medusa]

Vor vielen Jahren, so 1953 etwa, habe ich an der Uni einen Semesterkurs in Kameraführung und Videoschnitt belegt. Abschlussarbeit war ein Musikvideo zu einem beliebigen Song mit beliebigem Inhalt. Weil ich damals schon eitel war, habe ich keine Kaufmusik genommen, sondern ein selbstgeschriebenes Lied drunter gelegt. Keine Ahnung, mehr wie’s hieß, aber es hatte eine ziemlich simple Gesangslinie (das mit dem Singen ist nicht meine ganz große Stärke) und ein hübsches Gitarrenriff, das mein Freund Carsten eingespielt hatte. Fiel mir neulich beim Stöbern in alten Sachen wieder ein, das Tape von damals ist allerdings (glücklicherweise?) verschollen.

Wieso erzähle ich das? Ach, weil es jedermanns Traum ist, Sänger zu sein, eine CD aufzunehmen, ein Musikvideo mit sich selber als Hauptdarsteller zu drehen. Und ich mich wunderte, dass da noch niemand eine standardisierte Dienstleistung draus gemacht hat — Kunde ins Studio, kurzes Beratungsgespräch (“Nee, für ‘Feel’ haben Sie nicht recht das Stimmvolumen, nehmen Sie besser ‘My Way’ oder was von den Fantastischen Vier), Singen zu Instrumentalplayback, Schmerzen beim Techniker, zweimalige Wiederholung, Fotos, CD pressen, 250 Euro bitte, danke, raus. Sollte leicht verdientes Geld sein, es kommt nur drauf an, die Dienstleistung geschickt anzupreisen, damit die Leute keine Angst haben, sich vor Profis zu blamieren.

Aber ich hatte mich getäuscht, die Idee gibt’s, äh, doch schon. Hatte bloß schlampig recherchiert. Naja, damit dürfte dieser Blogeintrag irgendwie hinfällig sein. Egal, gucke ich halt weiter Fußball und drücke Werder die Daumen. Der Akku meines Macbooks ist eh gleich leer und ich bin irgendweswegen gerade zu faul, mich einen halben Meter auf dem Sofa nach rechts zu bewegen, wo das Kabel wartet. Naja, aber ein paar Minuten wird’s schon noch re

Johnny Cash: Hurt

by Gunnar on 13. Juni 2007 · 0 comments

Hatte den Song eine Weile nicht gehört. Doofer Fehler. Jetzt höre ich ihn wieder täglich.

Cooles Video, cooler Song. Wir hören die weißrussische Band Lyapis Trubetskoj. Der Refrain lautet auf Deutsch übrigens:

In der Linken ein Snickers,
In der rechten Hand – Mars
Mein PR-Manager ist
Karl Marx