Spielzeug

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Dear Zynga, we love you too

25. Januar 2012 · 9 comments

Hat sicher jeder schon anderswo gelesen, aber ich muss das nochmal bringen.

Folgende Botschaft verbreitete der iPhone-Entwickler Nimblebit kürzlich:

Interessant, dass eine Firma wie Zynga, mit massenhaft gutem Personal und mehr als ordentlicher Kapitalausstattung, bei ihrem Angriff auf den mobilen Spielemarkt erstmal nichts Besseres zu tun hat, als das “Spiel des Jahres” zu kopieren.

Ziemlich clever ist dafür die Reaktion von Nimblebit, die natürlich genau wissen, dass Konzepte nicht rechtlich schützbar sind und sich daher auf die David gegen Goliath-Nummer verlegen. Und das mit (bösen) Humor.

Nett auch die Anmerkung dazu auf Twitter:

Hintergrund: Zynga hatte (angeblich) vorher versucht, Nimblebit zu kaufen.

Die Episode wirft aber auch ein Schlaglicht auf den Social-Games-Zweig der Spieleindustrie, dem es offenbar sehr schwer fällt, den bestehenden (bekanntlich sehr gut funktionierenden) Konzepten etwas Neues, Innovatives hinzuzufügen. Die Facebook-Spiele von Zynga sind ja auch fast alle Iterationen von Farmville, das wiederum sehr, sehr nahe an MyFarm oder Happy Farm ist. Und das siegreiche Sims Social von EA, derzeit nahezu das einzige Facebook-Spiel, das den Ville-Spielen Paroli bieten kann, fühlt sich an, als hätte da ein sehr versiertes Team alle Erkenntnisse von Zynga re-engineered.

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8-Bit Starcraft

20. Mai 2010 · 13 comments

Kennt vermutlich schon jeder, ist ja schon fast eine Woche alt, aber es konnte nicht auf die nächsten Sonntagslinks warten.

“This is gameplay footage from the original game “Starcraft” as it was released in 1984. My uncle worked as an assistant programmer for Blizzard/Activision in the early 80′s. I found this in his closet next to an old Colecovision.”

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Die Retronauten!

13. März 2010 · 4 comments

Kurzer Hinweis in eigener Sache:

Ich hatte auf diesem Blog, vor langer allzulanger Zeit, mal die Idee in den Raum geworfen, eine Webseite für Retro-Spiele zu machen. Es haben sich dafür auch freundliche Mitstreiter gefunden, es gibt sogar ein Konzept und ein Logo und eine Webseite im Prä-Alpha-Stadium, aber bislang scheiterte die Sache an meinem stets zu schmal bemessenen Zeitbudget.

Daran hat sich nicht viel geändert, mein Tag ist immer noch deutlich zu kurz für all die Ideen, die ich so habe. Aber wir (Timo, Jeff, Styg, Phan-Thomas und ich) haben die Retrokiste jetzt mal wenigstens in einer Schmalspurfassung auf den Weg gebracht, als Facebook-Fanpage. Siehe hier:

facebook.com/Retronauten

Der Anspruch ist grundsätzlich derselbe, es geht um Erinnerungen, kleine persönliche Geschichten vom Spielen et cetera. Nur eben im Facebook-Format, also eher in der kleinen Form statt der ganz großen Story. Und als Fingerübung für die hoffentlich bald noch folgende richtige Webseite. Wen’s interessiert, der kann ja mal reinschauen (die Seite ist von außen zugänglich). Oder mir Bescheid geben, falls man sich für’s Mitmachen interessiert.

retronauten logo

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Solartasche: Timbuk2 Flap Messenger

24. Oktober 2009 · 3 comments

Wer auch (wie ich) beim Gedanken an eine einigermaßen okay aussehende Tasche mit eigener Stromversorgung sofort ins Sabbern gerät, kann ja mal zu Nico ‘rüberschau’n, der sucht vielleicht noch Leute für eine Art Sammelbestellung.

Video zur Tasche: hier. Weitere Infos: hier.

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1984 bis 2009: 25 Jahre Elite

19. September 2009 · 30 comments

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Im regnerischen September 1984 (*) brachte die Firma Acornsoft mit großen Hoffnungen ein Weltraumspiel namens Elite heraus, zunächst für ihre eigenen Plattformen BBC Micro und Acorn Electron. Programmierer waren zwei Mathematiknerds namens David Braben und Ian Bell, damals 20 und 22 Jahre alt.

[Klicken und weiterlesen]

»Bist Du sicher, dass er uns nicht sehen kann?« »Fresse!«

»Bist Du sicher, dass er uns nicht sehen kann?« »Fresse!«

Weitere großartige Stormtrooper-Fotos aus dieser Serie hier, bei Stéfan auf Flickr. Und hier, bei Greg gibt’s auch welche, eher noch aufwändiger gemacht. Und hier sind noch mehr.

Wie unfassbar viel Arbeit die Nerds dieser Welt in ihre webbasierte Nerd-Kultur investieren. Man sollte dazu Ausstellungen machen, auf Glanzpapier gedruckte Kunstbücher und Webseiten. Ach nee, Webseiten gibt’s ja schon.

[Anregung via Nerdcore & GameFolk]

Liebe unbekannte Holzzuschneide-Firma,

wenn Sie es schon auf sich nehmen, im komplexen Markt der Kinder-Holztierfiguren zu agieren, dann geben Sie sich doch ein bisschen mehr Mühe. Es ist ja durchaus verständlich, wenn Sie versuchen, die Tiere ein bisschen zu abstrahieren, Holz ist ja auch ein schwieriges Material, aber es tut doch wirklich nicht Not, dass Ihre hippen Designer die Formen handelsüblicher Tiere dekonstruieren. Das gibt dann vielleicht in hippe-Designer-Kreisen Extrapunkte für Chuzpe, aber bedenken Sie, in welche Situationen das die Väter von kleinen Goldkinderntm bringt — mit großen blauen Kinderaugen schauen die Kleinchen zu Ihren Vätern auf, die sie (noch) für allwissend halten, erwarten sich Aufschluss, Klärung, das Ordnen des chaotischen Universums. Und dann kneifen die Väter ein Auge zu, fixieren das Tier noch mal und stammeln, äh, das, das ist ein, äh, tja, keine Ahnung, ein Grumparp vielleicht. Papa? Was ist denn ein Grumparp? Gibt es das überhaupt? Nun, klar, uh, die leben in Westfriesland, in so kleinen Wäldern und ernähren sich von Igelrobben. Mamaaaa! Papa faselt schon wieder!

So verliert die junge Generation vorzeitig den Respekt vor der Lebenserfahrung der Alten, die Sitten verlottern, Drogenkonsum und Facebook-Nutzung greifen pandemisch um sich, alles wird schlimmer, schlimmer, schlimmer.

Und Sie sind schuld, liebe unbekannte Holzzuschneidefirma.

p5051477[von links nach rechts: Löwe, Igelrobbe, Grumparp]