Web 2.0

Aber Google ist doch böse, oder?

by Gunnar on 26. Januar 2010 · 1 comment

Ein sehr kurzer Beitrag, in welchem der Herr Kaliban eigentlich nichts anderes macht als auf ein andere Blogs zu verlinken. Das aber mit vielen Worten.

Weil’s ein bisschen zum gestrigen Thema passt, wollte ich mal kurz auf einen Artikel von Christoph Kappes hinweisen, drüben bei Carta. Wo der Herr Kappes das tut, was man eigentlich von unseren so genannten Qualitätsmedien erwarten würde, nämlich das ganze Google-Ding mal ohne ideologische Scheuklappen (*) aufzurollen und einzuordnen. Sehr brauchbar. Würde empfehlen, die Kommentare mitzulesen.

Schnelles Zitat vorab, damit keiner die, äh, Katze im Sack klicken muss:

Auf der politischen Diskussionsebene hat sich eine Lagerbildung unter den Diskutanten etabliert: hier die Fanboys, unkritisch und immer nach vorne gerichtet, dort die rückwärtsgewandten Kulturpessimisten, die weder die Technik verstehen noch Disruption erkennen. Ein sachlicher Diskurs ist aber schwer möglich, wenn die Motivation und Kompetenz der jeweiligen Gegenseite angegriffen wird. Die Spitzenvertreter beider Lager, die gerade sich selbst für besonders gute Kommunikationsprofis halten, sollten einmal darüber nachdenken, wohin das eigentlich führen soll.
Ursache dieses Klimas sind geradezu komplementäre Kompetenzen beider Lager: während es den einen neben sprachlicher Gewandtheit im Diskurs an medientheoretischer, marktpolitischer und rechtlicher Kompetenz mangelt, fehlen den anderen mitunter Kenntnisse über Chancen und Grenzen von Techniken und Geschäftsmodellen – und schlicht auch die Praxis.

P.S. Und weil wir gerade dabei sind, noch zwei Blog-Links: Michalis ereifert sich sehr lesenswert über den Relaunch des Focus; Chris ereifert sich über die Untaten der aktuellen Regierung.

Felix Austria

by Gunnar on 15. Januar 2010 · 13 comments

bizarr

Gefunden eben, unter einem Bericht über die unterschiedlichen Spielevorlieben unterschiedlicher Länder auf gamestar.de. Ich fühle mich vage beschmutzt. Im Kopf.

Gesunder Menschenverstand

by Gunnar on 7. Januar 2010 · 4 comments

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Ohne Worte.

Immer wieder Sonntags…

by Gunnar on 20. Dezember 2009 · 10 comments

Die Sonntagslinks sind eine Sammlung von Verweisen auf Netzfundstücke, die dem Herrn Kaliban, dem freundlichen Betreiber dieses unfreundlichen Blogs, in der jeweiligen Woche so untergekommen sind. Jeden Sonntag in diesem Blog, auch im Sommer. Sachdienliche Hinweise auf Absurdes oder sonstwie Linkfähiges werden hier gerne entgegen genommen.

VIDEO: Wie es aussieht, wenn eine Eule angreift. Nahaufnahme in Zeitlupe. ###

VIDEO: Die ultimative Maschine. Brillante Idee. ###

VIDEO: Eine (beeindruckende) Reise durch das bekannte Universum. Wow. ###

VIDEO: Uh. “Jahrestreffen der Anonymen Blogger” oder: Was passiert, wenn sich ältere Journalisten für witzig halten. Fieser Altmännerhumor. Und das bei SpOn. Hinklicken und fremdschämen. ###

VIDEO: Kleines Missgeschick bei einem Einsatz der Spezialkräfte der rumänischen Polizei. ###

VIDEO: “The Letter” ist ein Kurzfilm über einen Killer, der, nun, mit seiner Versicherung abrechnet. ###

VIDEO: Die Kunst des Sterbens. Zelebriert im fantastischen Videospiel Another World. ###

VIDEO: Was man 1983 Computerfreaks zu Weihnachten geschenkt hat. ###

VIDEOS: Die ausführlichste Filmbesprechung von The Phantom Menace evar: 70 Minuten Verriss. ###

VIDEO: Schmutzige Geheimnisse der Lebensmittelwerbung: Wie man professionell einen Hamburger optisch tv-tauglich macht. ###

VIDEO: Den Iron Man 2-Trailer, den Pflichttrailer dieser Woche, hat jeder schon gesehen, oder?

BILD: Das, äh, Periodensystem der Biere. Bizarr. ###

BILD: Hello, I’m from the Internet. ###

BILD: Wir helfen der SPD bei den Entscheidungen zu Internetgesetzen. ###

BILD: Wie Apple-, Windows- und Linux-Jünger ihre jeweiligen Betriebsystem wahrnehmen. ###

BILDER: Und ich dachte, mein Super Mario-Schneemann vom letzten Jahr wäre beeindruckend. Tja. ###

BILDER: Kinderwagen ganz nach meinem Geschmack: mit Maschinengewehren dran. ###

COMIC: Product ist ein düsterer Scifi-Comic. ###

TEXT: Was man wissen muss, wenn man die Erde zerstören will. ###

TEXT: GEE-Textchef Sven schreibt bei einestages einen hübschen Text über falsch verstandene Songtextzeilen. ###

SITE: Echte Wettervorhersage. Mit angemessenem Star Wars-Vergleich. ###

SITE: Super oder doch nicht super? Blicke in die normalen Leben von Superhelden. ###

SITE: [SCHLEICHWERBUNG] Mein Arbeitgeber betreibt ein Umfrage-Panel namens Gamers Opinion. Wer Interesse hat, zuweilen gegen kleinen Belohnungen ein paar Fragen zu beantworten, möge ruhig mal hinsurfen und sich registrieren. ###

SITE: Twick.it erklärt Begriffe und sowas, kurz und knapp. ###

SITE: Auf Hallo Unbekannt führt der Betreiber des auch schon ziemlich guten Blogs Uaarrr Gespräche mit Unbekannten. ###

SITE: Trackle bleibt Dingen und Entwicklungen auf der Spur, die man sonst vielleicht vergessen würde. ###

SITE: Fundgrube für Leute, die gerne auf Youtube andere Leute beleidigen. ###

SITE: Bitly.tv zeigt all die Videos, die soeben über den Linkverkürzer Bit.ly verlinkt werden. ###

SITE: Ein Nervenarzt bittet Menschen mit gestörten Hirnfunktionen, eine Blume zu zeichnen. Und dokumentiert die Ergebnisse. ###

So. Fertig. Und jetzt noch schnell ein wunderwunderschönes VIDEO:

Wir leben in schweren Zeiten der Medienkrise, die Verzweiflung der Verlage ist mit Händen zu greifen. Da werden die Töne schriller und die Ideen absurder.

Okay, dass Verlage grundsätzlich alles, was sie ausblasen, für “Qualitätsjournalismus” halten, daran hat man sich ja gewöhnt. Und dass sie mehrheitlich offenbar der grundsätzlichen Meinung sind, Menschen würden vermutlich dann für ihre speziellen Paraphrasierungen von dpa-Meldungen zahlen, wenn sie nicht komfortabel auf Papier ins Haus geliefert, sondern nur ins weiße Rauschen des Netzes geschossen werden, ist folgerichtig — eine Illusion folgt eben der nächsten.

Aber dass Springer (laut Spiegel.de) den Zugang per iPhone zu Welt.de und BILD.de sperren will, um iPhone-Besitzer zum Kauf von Abo-Apps zu zwingen, das ist das Bizarrste, was ich in dieser Sache seither gehört habe. Absurd. Mal abgesehen davon, dass die entsprechende Weiche leicht umgehbar wäre — was hätten die Springers denn zu bieten, was sich nicht anderswo auf kostenfreieren oder weniger garstigen Quellen auch finden ließe?

Der Springer-Verlag will deshalb auch Ende des Jahres Apps für “Bild” und “Welt” einführen, die voraussichtlich über ein Abo-Modell nutzbar sein sollen. Kunden sollen mit zusätzlichen Inhalten wie Interviews geködert werden; mit Einführung wird der Zugang zu den Web-Seiten von “Bild” und “Welt” über das iPhone gesperrt – möchte man weiterhin die Seiten nutzen, ginge das nur noch über das kostenpflichtige Programm. (Quelle: SpOn)

Die Explosion des Social Web

by Gunnar on 27. Oktober 2009 · 9 comments

Die Zahlen sind extrapoliert, Stand der Basisdaten ist Ende 9/2009. Quelle: Gary Hayes.

Die wöchentliche Linkliste des freundlichen Herrn Kaliban, der sich an dieser Stelle auch gleich noch für die zunehmende Zahl von eingesandten Tipps bedanken möchte. Helden dieser Woche sind: Lou, Hilko und Marjan. Und nochjemand, den ich aber, ahem, vergessen habe.

VIDEO: Das Jahrestreffen der Internet-Kommentier-Trolle. ###

VIDEO: Im Tilt-Shift-Video sieht Disneyworld aus wie eine Modelleisenbahnlandschaft. ###

VIDEO: Die Vodaphone Symphony ist zwar Werbung, aber doch ganz schön cool. ###

VIDEO: The Golden Age of Video ist ein mittelmäßiger Song, aber ein gelungenes Mashup. ###

VIDEO: Die Internetexpertin Brigitte Zypries erklärt »Google SMS«. Huh. ###

VIDEO: Der typische Pixar-Vorspann, diesmal in der FSK-18-Version. ###

VIDEO: Klassisches Pen&Paper-Rollenspiel, nur eben mit einem neumodischen Bildschirmtisch statt Pen oder Paper. Absurd. ###

VIDEO: Manche können Skateboard-Tricks, dieser Typ kann alles. ###

VIDEO: Nur einer stellt bezüglich der Qualifikation von Schäuble die richtige Frage. ###

TEXT: Kollege O. schreibt über seine schönsten Momente in Videospielen. ###

TEXT: Ein Entwickler eines iPhone-Spiels schreibt über seine Erfahrungen mit Raubkopiererei. Einigermaßen erhellend. Kleine Debatte dazu gibt’s drüben bei Boris. ###

TEXT: Herr Lobo hat ein launiges Textlein über den Abmahnwahn im Internet verfasst. ###

TEXT: Die zehn unveränderlichen Gesetze des Internet. ###

TEXT: ViSdP interviewt den Chefredakteur von Lettre International, der Zeitschrift, deren Interview mit Sarrazin den ganzen Medienrummel ausgelöst hat. ###

TEXT: Der Guardian erzählt die Geschichte des Internet. ###

BILDER: Anatomische Zeichnungen von Mythenmonstren. Die spinnen, die Japaner. ###

BILDER: Was passieren würde, wenn plötzlich das Internet verschwände. ###

BILD: Eine ganz neue Variante des bekannten “This is Sparta!”-Witzes. ###

BILD: Größenverhältnisse populärer Raumschiffe im Vergleich. ###

BILD: Surreale Lippenstiftwerbung. Schon ein paar Jahrzehnte alt, allerdings. ###

BILD: Chinesische Restaurants kämpfen offenbar mit Vorurteilen bezüglich ihres Glutamat-Einsatzes. Könnte man jedenfalls annehmen. ###

BILD: Der großartige Zombie-Hochzeitskuchen! Hätte ich auch gern gehabt. ###

BILD: Diese Europakarte stellt die unterschiedlichen Sprachräume dar. Interessant. ###

GAME: Hover Cart Battle ist eine Art Mario Kart, nur eben ohne Mario. ###

SITE: Der lernfähige Aggregator RelevANTS (ein Projekt von meinem Arbeitgeber) durchforstet Tech-Websites nach relevanten Meldungen. ###

SITE: Hier werden Bilder auf der Verpackung von Fertigmahlzeiten mit den realen Inhalten verglichen. Sensationelle Idee. ###

SITE: Twittas macht allerlei Spielchen mit der Twitter-API. ###

Und als Abschluss der heutigen Liste wie immer ein wunderschönes VIDEO:

Have you ever dreamed of this man? fragt die Webseite ThisMan.org und erzählt eine merkwürdige Geschichte von einem New Yorker Psychiater, dem 2006 aufgefallen sein soll, dass vier seiner Patienten der gleiche Mann im Traum erscheint.

thisman_smallMittlerweile haben — angeblich — Tausende von Leuten quer durch Web und Welt ebenfalls gebeichtet, dass sie von rundgesichtigen, halbglatzigen Männern träumen. Erklärungen werden auch angeboten: Der Kerl könnte ein Archetyp sein, eine Art Speicherfehler im Unterbewusstsein. Oder vielleicht imitieren die Leute, die sich davon erzählen, einfach ihre Träume, ähnliche Phänomene gab’s bei Jung und Freud auch schon — Freud war irgendwann aufgefallen, dass ein paar seiner Klienten auffallend exakt das träumten, was er dachte, was sie träumen müssten. Er hatte dafür auch irgendeinen schlüssigen Begriff, der mir gerade entfallen ist.

Naja. Alles ganz hübsch und großartig zum Drüber spekulieren, aber die Sache wäre noch viel überzeugender, wenn…

… der Inhaber der Domain nicht ein Herr Natella wäre, der hauptberuflich Guerrilla-Marketing und so virales Zeug macht. Auch die Tatsache, dass er mal einen Artikel über die Ursprünge der Zeitungsente in Italien geschrieben hat, lässt nicht eben vermuten, dass die Sache mit dem Traummann irgendwelche Wurzeln im Realen hat. Knapp daneben ist auch vorbei.

Grundsätzlich würde ich übrigens eher empfehlen, von den Lottozahlen zu träumen, am besten mit Ziehungsdatum. Oder, nun, von mir, ich habe nach Meinung anerkannter Experten auch viel schönere Augenbrauen als der mysteriöse Herr.

Followerpower: Podcasts

by Gunnar on 21. September 2009 · 18 comments

Ich hatte kürzlich akuten Podcast-Mangel und bat meine liebenswerten Twitter-Follower, mir doch bitte welche zu empfehlen. Daraufhin hagelte es Tipps und Vorschläge. Die möchte ich nicht geizig für mich behalten — schließlich sind wir im Web und so –, sondern gern weitergeben.

Ein Hinweis: Dies sind alles Podcasts, die mir von Followern vorgeschlagen wurden. Ich habe es bislang nicht geschafft, alle auszuprobieren und möchte also keine eigenen Empfehlungen dazu abgeben. Ich habe den Überfluss nur so grob nach Themen geordnet, englischsprachige Sendungen mit “(en)” gekennzeichnet und die Namen zum besseren Nachgucken verlinkt, meist mit iTunes. Sollten alles reine Audio-Podcasts sein, keine Filmchen.

Viel Spaß beim Reinhören und Ausprobieren!

GAMES & RETRO: Retronauts (en) * Three Moves Ahead (en) * Games und so * Spieleveteranen * GameStar * Gamers with Jobs (en) * MTV Game One * The Retroist (en) *

MÜNCHEN UND BAYERN: Schlaflos in München * Mensch Otto! *

MEDIEN & BÜCHER: Markt und Medien * Medienradio * Bücherradio * Presseschau *

COMPUTERZEUCH: Chaosradio Express * Bits und so * This Week in Tech (en) *

FILM & SERIEN: Kermode (en) * Ohrensessel * Remember When (en) *

COMIC & SPIELE: Here be Gamers (en) * House to Astonish (en) * The Spiel (en) *

BILDUNG: Kalenderblatt * History according to Bob (en) * History of Rome (en) * ZeitZeichen * SWR2 Wissen *

SONSTIGES: This American Life (en) * Not safe for Work * Tagebuch des täglichen Wahnsinns * Zettgeist * Tank Riot (en) * Football Weekly (en) * Küchenradio * Die Drei Vogonen * Gassipods * Spreeblick * Gefühlskonserve * SWR1 Leute * Wahnzeit *

Am Rande: “Not safe for work”, “Chaosradio Express” sowie “Games und so” erhielten die meisten Nennungen. Wer einzelne Werke dieser Liste ausdrücklich loben oder dissen möchte, kann das in den Kommentaren tun. Weitere Empfehlungen werden auch gern genommen.

Vielen, vielen Dank an Jan, Björn, Moritz, Themaktima, Michael W., Dominik, Timo, Angry Weasel, Dennis, HomiSite, Fracis, Sascha, Alexander, Christian, Ben, Schmeet, Hagen, Robin, Teomann, Thomas, Tim, Marko, Sven, Daniel, Kai, Spieler 3, Marco, Maximilian, Beco und jeden, den ich vielleicht vergessen habe.

Berufsgeheimnisse: alles neu!

by Gunnar on 29. August 2009 · 18 comments

berufsgeheimnisse logo

Mein kleines Nebenprojekt Berufsgeheimnisse (wurde hier schon ein, zwei Mal erwähnt) ist eine Internetseite, die lustige Tricks und “Geheimnisse” aus Berufen sammelt, in die man sonst nicht so recht Einblick hat.

Das Projekt ist grundsätzlich ein ganz nette Sache, aber, wie mein Freund P. neulich sagte, “so ein typisches Gunnar-Ding — gute Idee, halbherzig durchgeführt, dann sträflich vernachlässigt“. Ahem. Nun. Da hat er nicht unrecht. Das passiert mir zuweilen. Aber nun wird bestimmt alles besser, denn:

Berufsgeheimnisse.de ist ge-relauncht und sieht jetzt aus wie ein richtige Webseite, nicht mehr wie ein nebenbei aufgesetztes Blog. Das ist auch nötig, denn (surprise!) es wird zu den Berufsgeheimnissen ein Buch geben, Ende 2010 oder Anfang 2011 vermutlich. Und da man mit den vierzig bis fünfzig Einträgen, die bislang auf der Site sind, allenfalls einen Bierdeckel füllen kann, brauche ich ein bisschen Hilfe:

Es wäre also nett, wenn jeder der Mitlesenden, der die Grundidee ausreichend okay findet, mal in seinem Alltag wühlen würde, um zu schauen, ob sich da nicht ein druckfähiges Berufsgeheimnis verbirgt. Verlinkungen könnten auch helfen und ein bisschen Reklame bei Bekannten mit interessanten Berufen (“Hey, Dein Schwager ist doch Förster, oder? Der kennt bestimmt ein Berufsgeheimnis für den netten Herrn Kaliban”) ebenfalls. Selber aufschreiben ist übrigens nicht nötig — ich rufe auch gerne an und lasse mir das Geheimnis erzählen. Oder skype an. Oder icqe an. Oder so. Ganz ohne Lohn ist die Sache auch nicht — für eine abgedruckte Einsendung gibt’s zum Erscheinungstermin ein signiertes Exemplar und eine namentliche Erwähnung im Buch. Immerhin.

Vielen Dank schon mal für’s Mitmachen oder wenigstens drüber Nachdenken,

Herr Kaliban

P.S. Zur Anregung schnell ein hübsches kleines Geheimnis:

Kameramann: » Blaues Flackern «
Heutztage filme ich fürs Fernsehen oft Leute, die an Bildschirmen sitzen oder arbeiten — Journalisten, Werber, Manager, Fahnder, Designer, Programmierer, Gamer et cetera. Aus dieser Situation vernünftige Bilder zu zaubern, ist ziemlich schwer. Ich mache immer nach ein paar Sekunden Bildschirm einen Gegenschnitt auf Gesicht oder Augenpartie des Menschen am Rechner, aber das sieht oft nicht besonders aus, weil heutige Bildschirm nicht flackern wie Fernseher und zudem auf dem Monitor meist nicht Spektakuläres passiert, das einen Widerschein werfen könnte.
Also bitte ich den Kameraassistenten, mit einer Minitaschenlampe (die dank eines davor geklebten Stücks blaue Folie blaues Licht wirft), im Gesichtes des Subjektes herumzuleuchten.
Und schon haben wir ein schönes blaues Flackern, das der Szene ein bisschen Lebendigkeit gibt.
[Autor: anonym]

www.NeueKinderlieder.de

August 27, 2009

Eltern kommen, ob talentiert oder nicht, irgendwann in die Verlegenheit, ihren Kindern vorsingen zu müssen. Gefährlich.

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Twitterterror und Facebookfrechheiten

Februar 16, 2009

Kurz eine Frage an Twitter-benutzende Leute, die aber nicht in 140 Zeichen passt, weshalb ich sie jetzt hier und nicht direkt auf Twitter stelle. Also, mein kleines Problem ist folgendes: Es gibt Leute, denen würde ich prinzipiell folgen, aber die verstopfen mir die Timeline mit ihren 123 Tweets pro Tag. Das gilt auch für News-Streams, […]

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