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Dickstarter

by Gunnar on 10. Juli 2012 · 3 comments

Penny Arcade, vor einem Jahr.

Penny Arcade, heute.

GamePro Arcade

by Gunnar on 26. Januar 2012 · 2 comments

Herr Kaliban hat beim Aufräumen eine Mini-Publikation von historischem Wert gefunden:

Anfang 2004 hatten wir in der GamePro mal ein paar Penny Arcade-Cartoons zu einer gedruckten Beilage zusammengestellt. Die dann auf dem Heft klebte. Man beachte, wie clever und sprachlich versiert ich das angepriesen habe: “KULT! Der Spiele-Comic aus Amerika”. Seufz. Naja, hat leider damals der Auflage nicht geholfen. Wir hatten dann noch eine Weile einen Strip im Heft, aber der fand auch keine große Beachtung.

War leider auch ein bisschen schlampig gesetzt, wie mir jetzt auffällt. Nun, Schwamm drüber.

RTL 2 vs. GamePro

by Gunnar on 14. Januar 2012 · 12 comments

Herr Kaliban staunt über die Wunder des Webdesigns.

Die Webseite der Zeitschrift GamePro, für die ich eine Weile mitverantwortlich war, hatte ein paar Jahre lang einen, nun, Innovationsstau. Was dazu führte, dass User unverhältnismäßig lange mit dem hier abgebildeten Webdesign leben mussten:

[click to continue…]

Ghost Hunter Jason Dark

by Gunnar on 6. Januar 2010 · 10 comments

Ich bekam neulich eine Mail von Guido Henkel, der Herr ist altgedienter Spieleindustrieveteran und in meinem Herzen für immer unsterblich durch seine Mitwirkung an meinem Allzeitlieblingsspiel Planescape Torment*.

Guido bat darin alle seine näheren und ferneren Bekannten, mal ihre Bekannten (und Blogleser und Twitter-Follower) darauf hinzuweisen, dass er soeben eine Gothic-Horror-Romanreihe namens Jason Dark: Ghost Hunter gestartet hat. Kurze Geschichten im Geiste früherer Groschenromane, Folge für Folge frei lesbar im Internet unter www.jasondarkseries.com.

Dies ist ein Indie-Projekt, Guido versucht es ohne Sponsor oder Verlag, nur bewaffnet mit seinem grenzenlosen Enthusiasmus und seiner Liebe zum Sujet. Wer auf Gothic Horror steht und des Englischen ausreichend mächtig ist, kann ja mal ‘rübersurfen und die erste Geschichte lesen. Der Name Jason Dark ist übrigens eine Verbeugung, so Guido, vor dem Autor der Heftromanreihe John Sinclair, Helmut Rellergerd, der diesen Namen als Pseudonym verwendet.

Spiele lieben

by Gunnar on 30. Dezember 2009 · 4 comments

love4games

Die freundlichen Kollegen von der Games-Zeitschrift GEE sammeln, schon seit einer ganzen Weile, Details aus Spielen, etwa Raumschiffe, Häuser, Figuren, stellen sie zu einem Thema auf einer Doppelseite zusammen und schreiben ein launiges Textchen dazu. Immer sehr hübsch und vermutlich eine nervige Arbeit. Seit ein paar Tagen gibt’s das Konzept auch als Webprojekt, unter www.love4games.org. Bisschen krude Webseite, bisschen leer noch, aber durchaus anklickenswert.

Long live the Sonntagslinks

by Gunnar on 29. November 2009 · 8 comments

Here be teh Sonntagslinks. Liebevoll assembliert in der Linkfabrik Kaliban. Mit externer Zuarbeit u.a. von Paule und Roy.

VIDEO: Sensationelle Parteienwerbung von Anno Dunnemals. Warum macht man das heute nicht mehr so? ###

VIDEO: Eine Geschichte, illustriert mit fantastischen Papier-Animationen. ###

VIDEO: Fiese, fiese Fernsehwerbung. ###

VIDEO: Ein Blick in den Abendhimmel, mit dem richtigen Equiment. Wow. ###

BILDER: Hinter dem folgenden Link verbirgt sich die sensationelle Videogame Remake-Bildergalerie von Herrn Orioto. Es klicke, wem Geklick gegeben. ###

BILDER: Harry Clarkes brillante Illustrationen zu Geschichten von Edgar Allen Poe. ###

TEXT: Ein Durchbruch in der Psychotherapie: EA rettet Leben. ###

TEXT: Kollege Kieron schreibt über diesen ach-so-kontroversen Level in Modern Warfare 2. ###

TEXT: Citizen Kane und Videospiele — Lesestoff für intellektuelle Gamer. Oder so. ###

TEXT: Jordan Mechners 11 Regeln über das Designen storybasierter Spiele. ###

LISTE: Mehr Wissen über Twitter als man jemals brauchen würde. ###

TEXT: If you’re male and you like Twilight, you’re gay.

TEXT: Umfassende Informationen über das Spielen von Oldies per Emulator. ###

SITE: Foursquare is der nächste Hype nach Twitter, sagen die Social-Media-Ventilatoren. Hm. Naja. Mal sehen. ###

SITE: Mein Computer spielt Tetris gegen sich selbst. Und das nicht mal schlecht. ###

SITE:
Hey, vielleicht möchten Sie Ihrem Schätzelein auf besondere Art “Ich liebe dich” sagen — schreiben’s Sie auf, British Telecommunications sendet die Botschaft dann ins All. Für 10 Pfund. Mit Zertifikat. ###

SITE: Erstaunlicherweise gibt es eine Käse-o-pedia. Von Käsologen. Oder Käsaner. ###

SITE: SMS von gestern nacht. ###

SITE: Google. Wie Google. Nur seitwärts. ###

SITE: So funktioniert Google wirklich ist eine ziemlich hübsche Werbung. ###

Und zum Abschluss ein VIDEO: “Things Last”, eine Geschichte von Constant van Hoeven.

Secret Weapons of the Director

by Gunnar on 21. Oktober 2009 · 31 comments

Ich bin kein Freund von Powerpoint, nicht mal von Keynote. Manchmal kann ich aber nicht darauf verzichten — und wenn ich’s schon benutzen muss, kann ich auch gleich schwere Geschütze auffahren. Und die Präsentationen mit allerlei Tricks aufhübschen.

Für Vorträge oder das diese nervige Vortanzen mit angeschlossener Präsentation mache ich mir immer zuerst eine Art Rohkonzept, dann fülle ich das mit Leben. Dazu verwende ich eine Reihe von Tools und Webservices: Wenn ich, sagen wir, eine Aussage über die Doppelnutzung Internet und Radio treffen wollen würde, dann baute ich vielleicht eine Grafik von Statista ein. Oder suche ein Chart bei eMarketer.com. Will ich Organisationsstrukturen transparent machen, bastele ich mir ein hübsches Organigramm. Brauche ich einen Trafficvergleich von fremden Webseiten, sammele ich die Daten aus dem Ad Planner zusammen. Screens von Webseiten mache ich mit Little Snapper. Manchmal gibt’s am Präsentationsort kein Internet, dann zeige ich Webseiten nicht live, sondern kurze Funktionsdemos, die ich mit sowas wie Screentoaster oder Camstudio aufnehme.

Vorher gucke ich natürlich auf Slideshare, ob irgendwer anders schon was zu dem Thema gemacht hat, an dem ich mich vielleicht orientieren kann. Ahem.

Naja, der langen Rede ziemlich kurzer Sinn: Ich bin gerade dabei, für ein kleines Projektchen, all die kostenlosen und auch kostenpflichtigen Tools mal strukturiert aufzulisten, die Leuten wie mir bei der täglichen Arbeit helfen. Und da dachte ich, wenn ich mir schon die Mühe mache, kann ich’s auch gleich richtig machen und mal vorsichtig Sie, meine werten Leser, fragen, ob Sie empfehlenswerte Tools und Webseiten kennen, die in eine solche Liste gehören würden. Nicht nur für das Aufbessern von Präsentationen, sondern alles: brauchbare Projektmanagementsoftware, Ratgeberseiten, Werkzeuge zum Infoaustausch und zur Kollaboration, frei zugängliche Infoquellen, nützliche iPhone-Apps, all sowas. Vorzugsweise kostenlose Sachen, idealerweise.

Das wäre sehr nett, vielen Dank schon mal.

Ach, und wo wir gerade bei Projektchen sind: Dieses andere Projekt ist nicht gestorben. Wird in Kürze auch von der langen Bank geholt, auf die ich es geschoben habe. Großes Pfadfinderehrenwort.

Die Parteien und das Internet

by Gunnar on 18. September 2009 · 13 comments

Man mag zu den Herren Sixtus und Lobo stehen wie man will, aber die aktuelle Folge ihres regelmäßigen Altherren-Geplänkels ist wirklich, wirklich witzig. Diesmal geht’s um die Wahl, die Parteien und deren Haltung zum Internet.

Jaja, schon ein paar Tage alt, ich weiß. Und noch was halb-altes dazu: Wer dieses Video mochte, mag bestimmt auch diese Glosse von Johnny H. aus B.

Als hätten wir nicht genug Manifeste

by Gunnar on 7. September 2009 · 14 comments

Och. Nun. Ja. Jetzt haben wir also auch noch ein Internet-Manifest. Welches aber dann doch kein Internet-Manifest ist, sondern eine Art Thesensammlung zum Onlinejournalismus. Verfasst von einer Handvoll Blogger und freier Journalisten, mehrheitlich wohnhaft in Berlin.

Grundsätzlich wegen der Signalwirkung lobenswert, sowas mal in die Welt zu setzen. Ich stimme mit den meisten Sachen auch so grob überein — die Punkte 12./14. standen erst neulich bei mir im Blog auch sehr ähnlich, wenn auch vielleicht ein bisschen weniger flappsig formuliert.

Das Formulieren ist überhaupt das Problem — die “Thesen” lesen sich so dahingefaselt, ohne rechten Griff und sinnvollen Aufbau. Alles sehr jaja und kennenwirschon und werhatwasanderesgesagt. Zudem ist der Text an vielen Punkten auch ein bisschen weltfremd oder verallgemeinernd, denn, bei aller Liebe, das Netz ist (noch?) nicht das Zentrum aller Dinge. An dieser Hybris leidet auch die (teilweise mitunterzeichnende) deutsche A-Blogger-Szene, was in my humble opinion einer der Gründe ist, warum es in Deutschland mit den Blogs nicht recht vorangeht. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nachgerade ärgerlich ist aber natürlich, dass da Leute vom “Qualitätsjournalismus” reden, die dann so Schwachsinnssätze wie “Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet” verbrechen — ein bisschen mehr Gegenlesen hätte da ganz gut getan. So wird das nix mit der Qualität, meine Herren.

Und irgendwie könnte ich die ganze Sache ernster nehmen, wenn sie nicht von einer kleinen elitären Gruppe im stillen Kämmerlein zusammengebastelt worden wäre, sondern man sich irgendwie der Techniken dieses Internets bedient hätte, um möglichst viele Journalisten an der Entstehung zu beteiligen. Man hätte auch mal versuchen können, Wege zu einer besseren Zukunft aufzuzeigen. Man hätte versuchen können, dezidiert Gegenpositionen zu denen der Verlage aufzuschreiben. Aber man hat sich damit begnügt, ein paar Allgemeinplätze in Werbetextersprache zusammenzuklopfen, um zu zeigen, wie wahnsinnig Avantgarde man selber ist und wie gestrig die anderen sind. Schade nur, dass ich jetzt meine Meinung über ein paar Leute revidieren muss, namentlich Stefan Niggemeier, die ich bislang für schlaue Köpfe gehalten habe.

Zum Weiterlesen: vielleicht hier oder hier oder hier oder hier.

Oldschool Media

by Gunnar on 14. August 2009 · 9 comments

Ach, schlimm ist es, wenn man alt wird und das allzu bunte Treiben der weitergedrehten Welt nicht mehr verstehen mag. Ich beobachte das an mir selber mit Schrecken und versuche, den Prozess wenigstens zu verlangsamen. Ich habe einen Facebook-Account, spiele Killerspiele uncut, habe mich daran gewöhnt, dass die DDR irgendwie weg ist, kann, sollte es jemals nötig sein, mit meinem Handy Gewaltvideos aufzeichnen, zucke nicht mehr zusammen, wenn HipHop als Hintergrundmusik im Kaufhaus läuft, weiß, wie Alkopops schmecken, und habe eine gewisse Affinität für JCulture und all diesen Quatsch mit den großäugigen Männlein.

Und so. Ist natürlich manchmal schmerzhaft. Einfacher wäre es natürlich, sich schlicht in eine oberlehrerige Onkelhaftigkeit zu ergeben und immer wieder Paraphrasierungen von “Früher war alles besser” und “Die Jugend verlottert aber ziemlich, mein lieber Herr Gesangsverein” in die Schreibmaschine zu tippen. Wie etwa Frank A. Meyer, Chefpublizist des Schweizer Ringier-Verlages:

Der bürgerliche Rechtsstaat hat sich gegenüber Dieben und anderen Rechtsbrechern mit keinem Wort zu rechtfertigen, auch dann nicht, wenn sie sich zu Piraten einer neuen Netz-Weltordnung aufblasen und, wie neuerdings in Europa, sogar Parteien gründen.
Modernität ist kein Argument, Jugend schon gar nicht.
Jugend war stets das Zauberwort für Systemstürzer von rechts und links. So, wie Jugend jetzt erneut als Zauberwort der Netz-Revoluzzer gilt.
Dem faulen Zauber ist rasch ein Ende zu bereiten. (Quelle)

Huh. Hossa. “Ist rasch ein Ende zu bereiten”, das klingt wie der Ruf nach dem Einsatz der Schweizergarde gegen Killerspieler. Schneidig, Herr M, schneidig.

An alle: Wenn ich bei einer meiner altersweisen Ansprachen je den ironischen Unterton verliere, bitte ich, mich zu erschießen.

Readability = Lesbarkeit

Juni 10, 2009

Für surfende Textfetischisten gibt es Abhilfe, ein Firefox-Bookmarlet namens Readability nämlich. Einfach hinsurfen, das Symbol auf die Bookmarkleiste ziehen, fertig. Fortan kann man bei Surfen einfach auf Readability klicken, schon verschwindet alles von den Webseiten. Bis auf den Text.

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Und jetzt: Wolfram|Alpha

Mai 16, 2009

Wolfram|Alpha ist eine “rechnende Wissensmaschine” (computational knowledge engine), eine neue Suchmaschine, sozusagen. Aber kein automatisiert erstellter Web-Index wie Google, eher der Versuch relevantes, objektives Wissen zu ordnen.

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