Weihachten

Frohes Fest!

by Gunnar on 24. Dezember 2010 · 6 comments

Ein weihnachtlicher Beitrag, in welchem Herr Kaliban ein Geschenk kauft, die Folgen der Schneekatastrophe am eigenen Leib erlebt und seinen Lesern alles Gute wünscht.

Wer hätte gedacht, dass es plötzlich, mitten in Deutschlands drittgrößter Stadt München, einer Konsummetropole ersten Ranges, mitten im Winter faktisch unmöglich ist, einen Schlitten zu kaufen. Bin von Laden zu Laden zu Laden gerannt, immer meine Frage “Sie haben nicht zufällig noch einen Schlitten zu verkaufen?” abspulend, immer auf’s Neue konfrontiert mit dem kurzen, bitteren Auflachen der Verkäuferinnen, die dann mit dem Daumen hinter sich zeigen, wo noch genau EIN grellhässlicher Plastikschlitten aus taiwanesischer Produktion auf den Zeitpunkt wartet, an dem ein verzweifelter Onkel, Vater oder Opa seine ästhetischen Grundsätze über Bord wirft, um am Heiligabend nicht mit leeren Händen dazustehen. So tief bin ich nicht gesunken, ich habe allerdings, auch schon reichlich würdelos, einen wildfremden Menschen mit einem frischgekauften Schlitten auf der Schulter angebettelt, mir seine Quelle zu verraten und bin dann im Laufschritt dorthin geeilt, um tatsächlich noch das vorletzte Exemplar zu ergattern. Was tut man nicht alles für den Nachwuchs.

Herr Kaliban wünscht allen Mitlesenden ein frohes Fest, viele Geschenke, ein leichtverdauliches Abendessen und generell einen schönen Heiligabend. Außer eventuell mitlesenden Arschlöchern, denen wünscht der Herr Kaliban allenfalls mittelgute Geschenke mit übermäßigem Stromverbrauch. Und einen fetten Gänsebraten zum Abendessen, der noch bis zum nächsten Jahr große Teile der Verdauungskapazitäten blockiert. Oder so.

Frohe Weihnachten!

by Gunnar on 24. Dezember 2008 · 6 comments

Herr Kaliban wünscht den Mitlesenden, so sich irgendjemand am heiligen Abend wirklich hierher verirrt, ein frohes Fest, handzahme Verwandte, zahlreiche stromverbrauchende Geschenke und einen starken Magen, der die schwere Kost der Weihnachtstage ohne Verstimmungen übersteht.

Vielleicht ist sogar, für den einen oder anderen, egal ob christlich orientiert oder auch nicht, ein bisschen Besinnung möglich, ein Runterfahren von Seele und Hirn auf Standby, Abstand von allem, was stresst.

Wäre ja auch schön.

Alles Gute.